Georgien & Armenien: Kaukasische Kostbarkeiten (2021)

Stadtkultur voll uralter Schätze, Kaukasus & Schwarzes Meer

Zwischen Europa und Asien, eingebettet in die Ebenen zwischen Ararat und Kaukasus, liegen Georgien und Armenien im Dornröschenschlaf. Noch. Denn ganz allmählich werden die zwei Schönen von Weltenbummlern entdeckt – und erblühen zusehends.

In Georgien, im Volksmund liebevoll als "Balkon Europas" bezeichnet, weht der Geist einer 3.000 Jahre alten Geschichte über eine uralte Landschaft voller Kulturschätze. An imposanten Wehrkirchen und Festungen, gewaltigen Stadtmauern und Kathedralen nagt der Zahn der Zeit und hinterlässt Spuren aus bewegten Epochen.

In Armenien zeugen frühchristliche Bauwerke, jahrhundertealte Kirchen, Tempel und Klöster sowie das Museum Matenadaran von der historischen Bedeutung des Landes.

Der Kaukasus schirmt die beiden Schwarzmeerländer vor Kaltluftwellen aus dem Norden ab und beschert ihnen ausgesprochen milde Temperaturen. In den unterschiedlichen Klimazonen, von subtropisch feucht bis kontinental trocken, hat sich eine faszinierende Naturlandschaft entwickelt, die Fans von Flora und Fauna begeistern wird. Halbwüste und Steppe, Täler, Hochgebirge und Höhlenlandschaften, Flussbecken und der malerisch gelegene Sevansee in Armenien beherbergen eine spektakuläre Artenvielfalt auf kleinstem Raum. Für kräftigende Gaumenfreuden sorgt die abwechslungsreiche kaukasische Küche, und gute Tröpfchen werden Ihnen bei Wein- und Kognakverkostungen kredenzt.

Auf kleinem Raum gibt es viel zu erleben – begleiten Sie uns auf dieser atemberaubenden Reise in zwei noch weitgehend unentdeckte Länder! 

  • Jeepfahrt zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti
  • Fahrt entlang der alten Seidenstraße mit Höhlenstadt Uplisziche
  • Freizeit in Batumi an der Schwarzmeerküste

Programm

1. Tag: Anreise nach Tbilissi

Bequem ab Ihrer Haustür reisen Sie zum Flughafen Leipzig oder Prag, von wo aus Sie nach Tbilissi fliegen (Umsteigeverbindung).  

2. Tag: Tbilissi

Am zeitigen Morgen kommen Sie in Tbilissi an. Nach der Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie durch die örtliche Reiseleitung am Flughafen in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel gebracht.

Hier haben Sie noch ein wenig Zeit um zu Ruhen und sich frisch zu machen, bevor nach einem stärkenden Frühstück Ihr Stadtrundgang beginnt. Dabei schauen Sie sich sowohl die Alt-, als auch die Neustadt an, die viele historisch bedeutsame Sehenswürdigkeiten zu bieten haben. Da die meisten Baudenkmäler in der Altstadt eng beieinander liegen, können diese bei einem kurzen Spaziergang bequem zu Fuß erreicht werden.

Erster Besichtigungspunkt ist der charmante Stadtteil Isani. Besonders beeindruckend ist das Steilufer des Flusses Mtkwari, an dem die Häuser und Häuschen nahezu zu kleben scheinen. Hier sehen Sie zunächst die Metechi Kirche, die Ende des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Gleich nebenan befindet sich das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Zu dessen Füßen auf einem Plateau über dem Fluss Mtkwari stehend, kann man hier einen schönen Ausblick auf die Altstadt und die Umgebung Tbilissis genießen.

Nun geht es an den Schwefelbädern vorbei zur Festung Narikala, deren Grundstein im vierten Jahrhundert durch die Perser gelegt wurde. An der Synagoge vorbeikommend, erreichen Sie bald die Sionikirche. Hier wird eine der bedeutendsten Reliquien Georgiens aufbewahrt, das Weinrebenkreuz der heiligen Nino, die den christlichen Glauben nach Georgien brachte.

Weiter laufen Sie von hier aus zur Antschischati-Kirche (6. Jahrhundert), einer der ältesten Kirchen der Stadt. 

Ihr Tag endet mit dem Besuch der Schatzkammer des Historischen Museums, in der Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses aufbewahrt wird sowie einem schmackhaften Abendessen in einem typischen georgischen Restaurant.

Sie übernachten erneut in Ihrem Hotel in Tbilissi.

3. Tag: Tbilissi – Signagi – Weingut in Kakabeti – Tbilissi

Nach dem Frühstück erkunden Sie heute Kachetien, das bekannte Weinanbaugebiet Georgiens. Am Morgen fahren Sie zunächst zum Nonnenkloster Bodbe, einem der berühmtesten Klöster Georgiens. Hier liegt die heilige Nino begraben.

Danach unternehmen Sie einen Spaziergang durch Signagi. Die ganze Stadt ist von einer Doppelmauer und 28 Türmen umgeben, die das Symbol der Freistadt Signagi war. Die meisten Häuser sind im klassischen-süditalienischen Stil mit typisch georgischen Elementen gebaut und  terrassenförmig an den Berghängen angeordnet. Mittlerweile wurden zahlreiche Häuser schön restauriert, sodass Besucher diese kleine Perle unter den georgischen Städten heute wieder genießen können.

Anschließend Weiterfahrt zu einem Bauernhof, wo Ihnen ein reiches Mittagessen serviert wird.

Seit Menschengedenken wird in Kachetien Weinanbau betrieben. Jeder Ort produziert hier eigene Weine und so ist natürlich ein Ausflug hierher nicht vollständig, ohne eine Weinprobe. Deshalb fahren sie in das Dorf Kakabeti, wo Sie auf einem Weingut bekannte georgische Weine verkosten.

Sie übernachten in Tbilissi.  

4. Tag: Tbilissi – Mzcheta – Kasbegi – Gergeti – Gudauri

Von Tbilissi aus fahren Sie am Morgen nach Mzcheta. Bei einer Besichtigung dieser altehrwürdigsten Stadt und religiösen Zentrum Georgiens schauen Sie sich u.a. die Dschwari-Kirche aus dem 6. Jahrhundert sowie die Swetizchoveli-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert an. In dieser soll sich das Hemd Christi befinden, welches dieser zu seiner Kreuzigung trug.

Nun sind Sie auf der bekannten und gefürchteten georgischen Heerstraße unterwegs, die sich rund 200 Kilometer über den Großen Kaukasus windet. Sie legen einen Halt an der Festung Ananuri ein, die auf kleinem Raum zwei Kirchen beherbergt. Bei schönem Wetter genießen Sie hier einen wunderbaren Blick auf den Jinvali-Stausee.

Entlang des Tergi-Flusses erfolgt die Weiterfahrt in die Ortschaft Kasbegi/Stepantsminda. Dort steigen Sie in lokale Geländewagen um und fahren zur auf 2.170 Metern Höhe gelegenen Dreifaltigkeitskirche von Gergeti, Zminda Sameba. Wenn das Wetter mitspielt, kann man einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus – den Kasbeg (5.047 Meter) erhaschen.

Sie essen in Gudauri zu Abend, wo Sie später auch übernachten. Der Ort ist heute eines der beliebtesten Skisportzentren Georgiens.  

5. Tag: Gudauri – Gori – Uplisziche – Achalziche

Heute reisen Sie entlang der alten Seidenstraße in die Kartli-Region, in der sich die die Stadt Gori befindet. Hier wurde Stalin geboren, sein Geburtshaus beherbergt ein kleines Museum. Hier legen Sie einen kurzen Stopp ein, um sich einen Eindruck zu verschaffen (nur Außenbesichtigung).

Nur 12 Kilometer entfernt befindet sich die Höhlenstadt Uplisziche befindet. Diese liegt am Ufer des Mtkwari, direkt an der alten Seidenstraße. Zur Blütezeit der Stadt sollen hier 20.000 Menschen gelebt haben, die sich überwiegend vom Handel mit den auf der Seidenstraße vorbeiziehenden Karawanen ernährten. Die ältesten noch erhaltenen Gebäude stammen aus dem 2. und 3. Jahrhundert. Seit dem 18. Jahrhundert ist Uplisziche verlassen. Anhand der noch vorhandenen Überreste kann man die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen gut nachvollziehen.

Anschließend reisen Sie weiter in die Kleinstadt Achalziche, bekannt für ihre Schwefelbäder. Sie schauen sich die Festung Rabati an, bevor Sie in Ihr Hotel in Achalziche einchecken, wo Sie auch zu Abend essen.

6. Tag: Achalziche – Wardsia – Bavra (Grenze) – Gjumri

Frisch gestärkt reisen Sie nach dem Frühstück nach Wardsia. Unterwegs legen Sie einen Fotostopp bei der Chertwisi-Festung aus dem 10. Jahrhundert ein. Die geheimnisvollen Ruinen beeindrucken noch heute den Betrachter.

Dann entdecken Sie die Höhlenstadt Wardsia. Bis zu 2.000 Säle und Kammern soll es dort einst gegeben haben, die durch kilometerlange Querstollen miteinander verbunden waren. Zur Blütezeit der Anlage lebten hier 800 Mönche und die Höhlen konnten bis zu 50.000 Menschen im Notfall Unterschlupf bieten. Sie waren nur mit Leitern zu erreichen, welche eingezogen werden konnten, wenn Feinde anrückten. Wardsia war eine der bestgesicherten Festungen Georgiens. Im 19. Jahrhundert wurde Wardsia allerdings durch ein Erdbeben stark beschädigt. In mühevoller Arbeit wurden Teile des Klosters wieder hergestellt, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Besonders eindrucksvoll ist die Kirche des Klosters mit ihren sehenswerten Fresken, darunter ein Porträt der großen Königin Tamara.

Am Nachmittag erreichen Sie in Bavra die georgisch-armenische Grenze. Hier verabschieden Sie sich von Ihrem georgischen Reiseleiter und Busfahrer. Nach den Grenzformalitäten erwarten Sie bereits der armenische Reiseleiter und Busfahrer. Sie werden mit dem Bus durch die etwa einen Kilometer lange sogenannte "neutrale Zone" gefahren und erreichen dann Armenien.

Das erste Übernachtungshotel in Armenien liegt in Gjumri, der zweitgrößten armenischen Stadt. Hier werden Sie auch in einem Restaurant Ihr Abendessen einnehmen.  

7. Tag: Gjumri – Voskevaz – Saghmosavankh – Jerewan

Sie erleben an diesem Reisetag zunächst einen Stadtrundgang in Ihrem Übernachtungsort Gjumri u.a. mit einem Besuch des Ethnographischen Museums Dzitoghtsyan.

Im Anschluss laden wir Sie zu einer Weinprobe in das bekannte Voskevaz-Weingut ein. Sie lernen alle Phasen der Weingärung kennen und probieren die Weine, die auch schon bei Ausstellungen hier in Deutschland ausgezeichnet wurden.

Weiter geht die Fahrt in eine tiefe Schlucht, denn hier befindet sich das mittelalterliche Kloster Saghmosavankh, was übersetzt soviel wie „Kloster der Psalmen“ heißt. Es ist ein schönes Beispiel der kompakten armenischen Klosterbauweise. Bevor man die Anlage betritt, erkennt man fast nicht, dass es sich nicht nur um ein, sondern eigentlich um vier aneinander gebaute Gebäude handelt. Neben den beeindruckenden Kirchen, der Bibliothek und der Kapelle hat Saghmosavankh eindrucksvolle

Kreuzsteine zu bieten, die Sie sich unbedingt ansehen sollten. Sie stammen aus dem 13. bis 15. Jahrhundert.

Gegen Abend erreichen Sie Jerewan. Hier werden Sie die nächsten 4 Nächte verbringen. Das Abendessen nehmen Sie in einem Restaurant in der armenischen Hauptstadt ein.

8. Tag: Jerewan – Geghard – Garni – Jerewan

Nordöstlich von Garni, oberhalb der Schlucht des Flusses Azat, liegt ein prächtiges Denkmal der armenischen Architektur – das Höhlenkloster Geghard aus dem 8. Jahrhundert. Es wurde aus dem umliegenden Gestein gehauen und beherbergte der Legende nach ursprünglich die „heilige Lanze“, nach der das Kloster auch benannt wurde. Es ist der wohl beliebteste armenische Wallfahrtsort, entsprechend voll kann es hier werden. Bei einem Rundgang sowie bei einem kurzen Vokalkonzert können Sie sich selbst von der Faszination dieses Ortes überzeugen.

Anschließend steht ein Besuch des Tempels Garni auf Ihrem Tagesprogramm. Der heidnische Tempel ist ein malerisches Denkmal aus der hellenistischen Zeit und ein beeindruckendes Stück alter armenischer Architektur. Es wurde im ersten Jahrhundert n. Chr. vom armenischen König Tiridates gebaut und ist einem heidnischen Gott, wahrscheinlich Mithra, dem Gott der Sonne, gewidmet. Nach der Erklärung des Christentums als Staatsreligion in Armenien im Jahre 301, soll der Tempel als Sommerresidenz der Könige genutzt worden sein.

Zum Mittagessen kehren Sie in einem lokalen Haus in Garni ein. Dort haben Sie Gelegenheit zuzusehen wie Lawasch, ein dünnes Fladenbrot, in einem Tonir genannten irdenen Backofen zubereitet wird.

Zurück in Jerewan angekommen, besuchen Sie vor dem Abendessen die Jerewaner Brandyfabrik.

Abendessen und Übernachtung erneut in Jerewan.  

9. Tag: Jerewan – Etschmiatsin – Zvartnots – Jerewan

Zunächst lernen Sie Jerewan auf einer Stadtrundfahrt ein wenig kennen. Dabei sehen Sie u.a. den Republiksplatz, mit traditionell armenischer Architektur, das zentrale Postamt und die staatliche Gemäldegalerie. Und natürlich darf auch ein Besuch vom Museum Matenadaran nicht fehlen. In diesem Zentralarchiv für armenische Handschriften das zum Weltdokumentenerbe der UNESCO gehört, lagern etwa 13.000 Handschriften auf Papier und Pergament. Der hier ebenfalls aufbewahrte Codex Etschmiatsin von 989 hat fast den Rang einer nationalen Reliquie.

Nur 20 Kilometer von Jerewan entfernt liegt Etschmiatsin, wo sich auch der Sitz des Oberhauptes der armenisch-apostolischen Kirche (Katholiko) befindet. Die Kirche der heiligen Hripsime, die Sie hier besichtigen werden, gilt als ein wahres Juwel von Armenien. Die Kirche wurde zwischen den Jahren 301 bis 303 n. Chr. unter der Herrschaft des armenischen Königs Tiridates III und des ersten armenischen Katholikos St. Gregor dem Erleuchter gebaut.

Auf dem Rückweg nach Jerewan legen Sie einen Halt bei den Ruinen der ersten armenischen Rundkirche Zvartnots aus dem 7. Jahrhundert ein. Das Meisterwerk wurde während eines Erdbebens im 10. Jahrhundert schwer beschädigt und erst über 1.000 Jahre später wieder entdeckt.

Abendessen in einem Restaurant in Jerewan.  

10. Tag: Jerewan – Chor Virap – Noravank – Jerewan

Er wird Sie bis zum Ende der Reise begleiten: der alles dominierende Ararat – Schicksalsberg der Armenier. Am Fuß des Berges Ararat erhebt sich das Kloster Chor Virap nahe der geschlossenen Grenze zur Türkei. Kein Kloster in Armenien ist derart stark mit der Legende des heiligen Georg verbunden wie dieses. Hier soll er über 13 Jahre lang in einer Höhle gefangen gehalten worden sein, um seinen christlichen Glauben zu brechen. Da er sich nicht beugen ließ und trotz allem König Tradat III. sogar von einer als unheilbar geltenden Krankheit heilte, ließ sich der König schließlich sogar selbst taufen. Und er verfügte, das die Armenier als erstes Volk in der Geschichte des Christentums den christlichen Glauben als Staatsreligion annahmen. Von hier aus bietet sich bei gutem Wetter ein unvergleichlicher Blick auf den schneebedeckten heiligen Berg der Armenier, den Ararat.

Nach dem Mittagessen besuchen Sie die Areni-1-Höhle von Noravank, auch "Vogelhöhle" genannt. In dieser Karsthöhle finden sich Zeugnisse zurück bis mindestens in die Stein- und Kupferzeit. So wurde dort u.a. der älteste Schuh der Welt gefunden.

Anschließend geht die Fahrt zu dem in einer engen Schlucht des Amaghu gelegenen Kloster Noravank, welches zu den schönsten armenischen Klöstern gehört. Mit seiner rötlichen Fassade ist es bei untergehender Sonne kaum von seiner felsigen Umgebung zu unterscheiden. Es steht besonders im Zeichen Johannes des Täufers.

Zurück in Jerewan können Sie den Abend ganz individuell gestalten. Erneute Übernachtung im Hotel in Jerewan.  

11. Tag: Jerewan – Sevansee – Dilijan – Tbilissi

Heute fahren Sie an den Sevansee, der bis zu 5% der Fläche Armeniens beträgt, ist etwa 2.000 Meter über dem Meeresspiegel und ist der zweite höchste Süßwassersee der Welt - der Smaragd Armeniens, so nennen die Einheimischen den See. Hier besuchen Sie das Kloster Sevanavank auf der Halbinsel. 

Anschließend setzen Sie die Fahrt in Richtung der bewaldeten Region Dilijan fort. Die Leute sagen: "Hätte Paradies Berge, Wälder und Mineralquellen, wäre es wie Dilijan sein". Die natürliche Schönheit von Dilijan ist so, dass es auch "Die kleine armenische Schweiz" benannt wird. Sie unternehmen einen Stadtrundgang in dem alten Stadtviertel der Stadt mit den erhalten gebliebenen Häusern und besuchen das Kunststudio für Holz & Keramik.

Anschließend verlassen Sie Armenien und die Fahrt geht zurück über die armenisch-georgische Grenze (wiederum Reiseleiter- und Buswechsel) nach Tbilissi. Abendessen in einem georgischen Restaurant und Übernachtung im Hotel in Tbilissi.

12. Tag: Tbilissi – Gelati – Kutaisi – Zkaltubo

Früh am Morgen besuchen Sie zwei Weltkulturerbe, den Gelati-Klosterkomplex aus dem 12. Jahrhundert mit der dazugehörigen Akademie und die Bagrati-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert.

Die Klosteranlage Gelati wurde auf einem bewaldeten Berghang, im Flusstal der Zchaltsitela, errichtet. Die Klosterakademie förderte die Künste und Wissenschaften, hier wurden illuminierte Handschriften und Goldschmiedearbeiten geschaffen. Die Anlage befindet sich in einem guten Zustand, darunter drei Kirchen und ein vollständig mit Fresken bedeckter Katholikon. Und in der Apsiskuppel der Gottesmutter-Kirche hat sich ein außergewöhnlich großes Mosaik aus dem Mittelalter erhalten, was in Georgien sehr selten der Fall ist.

Die Bagrati-Kathedrale ist eine der größten Kirchen des Landes mit kreuzförmigem Grundriss. Der Fußboden wurde einer Inschrift zufolge im Jahr 1003 fertiggestellt, die großen Vorhallen im Osten und Westen wurden allerdings erst später errichtet. Der Bau präsentiert sich heute als Ruine, die Kathedrale wurde bereits 1692 durch osmanische Truppen beschädigt.

Ihr nächstes Reiseziel liegt in der Imereti-Provinz in West-Georgien. Es ist die Prometheushöhle von Kumistawi. Teile des Höhlensystems wurden durch Treppen und Wege zugänglich gemacht und mit Beleuchtung versehen. Hier können Sie beeindruckende Stalaktiten und Stalagmiten bewundern.

 Abendessen und Übernachtung erfolgt im zu Sowjetzeiten wohl bekanntesten Kurort der Sowjetunion, Zkaltubo. 

13. Tag: Zkaltubo – Batumi – Freizeit an der Schwarzmeerküste

Tagesziel ist heute Batumi an der Schwarzmeerküste. In der "weißen Perle Georgiens" angekommen erkunden Sie zusammen mit Ihrem örtlichen Reiseleiter dieses traumhafte Urlaubsparadies. Besonders schön ist ein Spaziergang entlang der zwei Kilometer langen Uferpromenade. 

Anschließend lassen wir Ihnen Zeit zur freien Verfügung, um die zahlreichen Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Genießen Sie den Blick auf das Schwarze Meer & die angenehme Seeluft oder erkunden Sie auf eigene Faust z.B. den Botanischen Garten mit den mehr als 5.000 Pflanzenarten aus der ganzen Welt. Der Garten erstreckt sich auf einer Landzunge nahe dem Kurort Seljonij Mijs. Oder Sie begeben sich zu den Ruinen der Festung Gonio, die seit Mitte der neunziger Jahre erforscht werden. Sie stammt aus der Römerzeit und ist damit eine der ältesten in Georgien. Ihre Geschichte ist mit der Argonautensage verbunden.

Am Abend kehren Sie in eines der lokalen Restaurants zu einem Abschiedsabendessen ein und genießen Sie Ihre letzte Nacht in Georgien in einem traumhaften 4*-Hotel im Zentrum von Batumi.

14. Tag: Heimreise

Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen gebracht. Es heißt Abschied nehmen. Sie fliegen von Batumi zurück nach Leipzig oder Prag (Umsteigeverbindung).

Mit dem Transfer nach Hause geht Ihre ereignisreiche Entdeckungsreise zu Ende.

ab2109 

Beförderung

  • Haustürtransfer
  • Flug mit einer renommierten Airlines nach Tbilissi und zurück von Batumi in der Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise (Buswechsel an der Grenze)

Hotels & Verpflegung

  • 1 Zimmergestellung am Ankunftstag
  • 2 Übernachtungen im Mittelklassehotel in Tbilissi
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Gudauri
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Achalziche
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Gjumri
  • 4 Übernachtungen im Mittelklassehotel in Jerewan 
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Tbilissi
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Kurort Zkaltubo
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Batumi
  • 13 x Frühstück
  • 1 x Mittagessen bei einer Gastfamilie in der Nähe von Signagi
  • 1 x Mittagessen mit Möglichkeit der Fladenbrot-Zubereitung "Lawasch" in einem Restaurant in Garni
  • 1 x Mittagessen in einem Restaurant am Fuße des Schicksalbergs "Ararat"
  • 1 x Mittagessen in einem Restaurant in Dilijan
  • 10 x Abendessen, z.T. in lokalen Restaurants

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtführungen: Tbilissi, Signagi, Mzcheta, Gjumri, Jerewan, Dilijan und Batumi
  • Fotostopps: Geburtshaus von Stalin in Gori und an der Chertwisi-Festung
  • Jeepfahrt zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti (2.170 m)
  • Vokalkonzert im Höhlenkloster Geghard
  • Besuch einer Brandyfabrik in Jerewan
  • Besuch des Kunststudions für Holz & Keramik in Dilijan
  • Eintritte: Schatzkammer des Historischen Museums in Tbilissi, Dschwari-Kirche und Swetizchoveli-Kathedrale Mzcheta, Festung Ananuri, Höhlenstadt Uplisziche, Festung Rabati in Achalziche, Höhlenkloster in Wardsia, Ethnographisches Museum in Gjumri, Kloster Saghmosawank, Höhlenkloster Geghard, Tempel von Garni, Zentralarchiv für alte Handschirften "Matenadaran" in Jerewan, St. Hripsime Kirche in Etschmiatsin, Ruinenstätte Zvartnots, Kloster Chor Virap, Areni-1-Höhle von Noravank, Kloster Noravank, Kloster Sevanavank am Sevansee, Klosteranlage Gelati in Motsameta, Bagrati-Kathedrale in Kutaisi und Prometheushöhle von Kumistawi

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Weinprobe auf einem georgischen Weingut in Kakabeti (Weinanbaugebiet Kachetien)
  • Weinprobe auf dem armenischen Weingut Voskevaz
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung (Reiseleiterwechsel an der Grenze): 2.-14. Tag
  • sz-Reisebegleitung 

ab2109 

Zielland

Georgien

Landesdaten


Lage


Georgien grenzt im Norden und Osten an die Russische Föderation; im Südosten an Aserbaidschan; im Süden an Armenien; im Südwesten an die Türkei und im Westen ans Schwarze Meer. Die höchsten Erhebungen Georgiens sind der Kasbek (5.047 m) und der Schchara (5.068 m) im Großen Kaukasus.


Zum Territorium gehören auch die Autonomen Republiken Abchasien, Adscharien und Südossetien.


Fläche: 69.700 km2.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 4,8 Millionen


Städte:


Tiflis (Tbilisi, Hauptstadt) ca. 1,16 Millionen


Kutaisi ca. 194.700


Batumi (Hauptstadt Adschariens) ca. 124.300


Rustavi ca. 120.800


Suchumi (Hauptstadt Abchasiens) ca. 64.500


Gori ca. 54.600


Poti ca. 47.8100


Sprache


Amtssprache ist Georgisch. Daneben werden je nach Region diverse andere Sprachen gesprochen, unter anderem Aserbaidschanisch, Armenisch, Abchasisch und Ossetisch. Russisch und Englisch werden zum Teil verstanden.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden.


Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden.


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Telefon/Post


Telefon


Die Telefon-Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Georgien ist 00995, von Georgien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.


NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Georgien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Auch kann sich der Kauf einer georgischen SIM-Karte lohnen. Diese sind unter anderem am Flughafen von Tiflis erhältlich.


Internet


Länderkürzel: .ge


In Tiflis und in anderen größeren Städten gibt es Internetcafés. Zudem bieten viele Hotels und Gästehäuser einen kostenlosen WLAN-Zugang an.


Feiertage


1. und 2. Januar (Neujahr), 7. Januar (orthodoxes Weihnachtsfest), 19. Januar (Dreikönigstag; Epiphaneas), 3. März (Muttertag), 8. März (internationaler Frauentag), 9. April (Tag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit), 26. April (Karfreitag, orthodox), 27. April (Karsamstag, orthodox), 28. und 29. April (Ostern, orthodox), 9. Mai (Tag des Sieges), 12. Mai (Tag des Heiligen Andreas), 26. Mai (Unabhängigkeitstag), 28. August (Mariä Himmelfahrt, orthodox), 14. Oktober (Svetitskovloba, Feiertag zum Gedenken an die erste christliche Kirche in Georgien), 23. November (Tag des Heiligen Georg).


Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August.


Öffnungszeiten


Geschäfte: Montag bis Samstag 10-17 Uhr, Lebensmittelgeschäfte haben oft länger geöffnet;


Banken: Montag bis Freitag 9.30-17.30 Uhr (mit Mittagspause);


Büros: Montag bis Freitag 9-18 Uhr (mit Mittagspause).

Geschichte/Politik


Die Griechen gründeten an der georgischen Schwarzmeerküste um 600 v.Chr. mehrere Kolonien; sie nannten die Gegend "Kolches". Im Osten Georgiens hingegen regierten die Perser. Kurz vor der Zeitenwende wurde Georgien römisch. Später dehnte sich das Land unter dem Einfluss einer mächtigen Dynastie - der Bagratiden - gewaltig aus und umfasste im 13. Jahrhundert den ganzen Kaukasus. Doch dann sorgten die Mongolen dafür, dass das Reich wieder zerfiel. 1783 stellte sich Georgien unter die Schutzherrschaft des russischen Zaren. Um 1800 wurde es ein Teil Russlands. 1918, nach der russischen Revolution, wurde Georgien wieder selbstständig. Doch 1921 marschierten sowjetische Truppen ein und ab 1936 war Georgien ein Teil der UdSSR. Nach deren Zerfall erlangte Georgien 1991 wieder die Unabhängigkeit, trat jedoch 1993 der GUS bei. Der Kaukasuskrieg, in dem Russland die Unabhängigkeitsbestrebungen der Gebiete Abchasien und Südossetien unterstützte, führte 2008 zum Austritt Georgiens aus der GUS.


Wirtschaft


Das wirtschaftlich gut funktionierende, einst wohlhabende Land hat durch andere Länder der GUS Probleme bekommen, da jene ihre Abnahmeversprechen für Güterlieferungen nicht einlösen konnten. Früher lieferte Georgien beispielsweise über 90 Prozent des Tees, die die Einwohner der UdSSR verbrauchten. Nun passiert das, was man in Georgien seit Jahrzehnten nicht kannte: Lebensmittel sind zuweilen knapp und die Inflationsrate ist hoch.


Georgien hat zwar Bodenschätze, so gibt es beispielsweise Erdöl und Erdgas aber auch Kohle und einige Metalle, doch die Landwirtschaft ist wichtiger für das Land. Diese muss sich wegen der Agrarstruktur auf Spezialkulturen beschränken: Tee, Tabak, Wein, Zitrusfrüchte, Getreide, Mais und Baumwolle. Die Weidewirtschaft spielt in höheren Lagen eine Rolle. An den Berghängen wird Forstwirtschaft betrieben.


Die Einnahmen durch den Tourismus, der in Georgien sehr gut angelaufen war, lassen gegenwärtig zu wünschen übrig.


Religion


Die Bevölkerung ist mehrheitlich georgisch-orthodox. Ansonsten gibt es Anhänger der armenisch-apostolischen Kirche, Muslime und eine Minderheit von Juden in Georgien.


Vegetation


Auf rund einem Drittel der Grundfläche Georgiens steht Wald. Im Rioni-Becken findet man sogar eine subtropische Vegetation mit Palmen und Bambussträuchern, Zypressen und Eukalyptus, Lack- und Zitrusbäumen. Einst standen hier Wälder aus Lianen, Eiben und Buchsbaum. Von denen blieben allerdings nur Reste übrig.


Im Osten Georgiens stehen Trockenwälder mit Wacholdersträuchern und Pistazienbäumen, dort breiten sich auch Steppen mit Feder- und Bartgras aus. An den Berghängen wachsen in den tieferen Lagen Mischwälder mit Eichen, Kastanien und Hainbuchen. Höher an den Bergen findet man vor allem Buchen, ab 1.900 m Höhe Nadelholz und Moorbirken. In Höhen über 2.100 m breiten sich alpine Mattenlandschaften aus.


Tierwelt


Unter den Tieren gibt es noch Arten, die man selten findet - Braunbären, Luchse und Wildkatzen. In den Bergen kann man Steinböcke sehen, auch Gemsen und Bezoarziegen. Dort sind auch Bart-, Gänse- und Kuttengeier zu Hause. In tieferen Regionen leben die üblichen europäischen Säugetiere: Hirsche, Rehe, Wildschweine und mit etwas Glück kann man Fasane, Trappen, Reb- und Birkhühner beobachten.

Kulinarisches


In den georgischen Städten, in denen jahrhundertelang Fremde ein- und ausgingen, findet man die außergewöhnlichsten Gerichte auf der Speisekarte, auch manches Asiatische. Die Küche des breiten Landes hingegen ist einfach. Doch weiß man mit Gewürzen, auch mit Paprika und Pfeffer, gut umzugehen. Typisches (es stammt aus der Gegend von Suchumi) ist beispielsweise "Elardschi", eine Art Polenta mit frischem Käse.


Sitten und Gebräuche


In Georgien leben überwiegend orthodoxe Christen, aber auch Moslems. Seit jeher gehören die Georgier zu den hochgebildeten Völkern im Osten. Im Land gibt es 20 Hochschulen, in Tiflis und Batumi zwei Universitäten.


Dennoch blieb eine ganze Reihe von heidnischen Bräuchen erhalten. Ein Beispiel: der sonderbare Kult um den Heiligen Georg (der dem Land den Namen gegeben hat). Jede Familie hat nämlich ihren eigenen Georg. Wenn man zu einem fremden Heiligen Georg betet, so bringt das Unglück.


Souvenirs


Beliebte Souvenirs sind Trinkhörner, Tongeschirr und Strickwaren.

Klimainformationen


In Georgien herrscht in den Küstenregionen mildes Meeresklima, im Landesinneren Kontinentalklima. In den Sommermonaten von Juni bis August können Temperaturen bis zu 40° C erreicht werden. Gelegentlich kommt es vor, dass Temperatur und Luftdruck stark schwanken. Der Winter, der sich üblicherweise auf die Monate von Dezember bis Februar erstreckt, ist in Tiflis und Umgebung nicht wesentlich kälter als in Mitteleuropa. In den Bergregionen wird es hingegen sehr kalt und schneereich.


Beste Reisezeit


Die besten Reisezeiten sind April bis Juni sowie September und Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Risiko nur regional, dort keine medikamentöse Prophylaxe. Nur Malaria tertiana (P. vivax).


Verbreitung


Sehr geringes Übertragungsrisiko zwischen Juni und Oktober in südöstlichen Landesteilen.


Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.


Ärztliche Hilfe


TIFLIS: Dr. med A. Baas (spricht Deutsch), über die Deutsche Botschaft in Tiflis erreichbar, Tiflis.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Lari (GEL)


1 Lari = 100 Tetri.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 3,05 GEL


1 US-$ = ca. 2,68 GEL


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Euro oder US-$ in neuen Scheinen und in kleinen Stückelungen empfohlen.


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung im Wert von insgesamt über 30.000 GEL


Ausfuhr Fremdwährung: bis zu maximal 500 US-$ bzw. in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Umtauschempfehlung: im Reiseland


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Restaurants und einigen Geschäften in Tiiflis angenommen, außerhalb der Hauptstadt ist die Akzeptanz geringer.


Geldautomat: Ja - in den Städten kann mit Kreditkarten und zum Teil auch mit der Girocard mit Maestro-Logo Geld abgehoben werden. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Auskunftstellen



Botschaft von Georgien
Rauchstraße 11
10787
Berlin
(0 30) 48 49 07 20
(0 30) 484 90 70
www.botschaftvongeorgien.de
berlin.emb@mfa.gov.ge
Botschaft Mo bis Fr 9-13 Uhr u. 14-18 Uhr,


Konsularabteilung: telefonische Auskunft und Terminvergabe Mo, Di, Do u. Fr 9.30-13 Uhr; Besuchszeiten Mo, Di, Do u. Fr 9.30-13 Uhr


Georgian National Tourism Administration
4 Sanapiro Str.
0105
Tbilisi /Georgia
(00995 32) 243 69 87
(00995 32) 243 69 99
info@georgia.travel



Botschaften und Konsulate


Von Deutschland



Die Visa- und Konsularabteilung der Botschaft hat folgende Adresse:


Embassy of the Federal Republic of Germany


Visa and Consular Section
David Agmaschenebeli Prospekt 166
0112
Tiflis /Georgien
(00995 32) 291 16 51
(00995 32) 243 53 99
info@tiflis.diplo.de
Amtsbezirk: Republik Georgien



Botschaft von Georgien
Rauchstraße 11
10787
Berlin
(0 30) 48 49 07 20
(0 30) 484 90 70
www.botschaftvongeorgien.de
berlin.emb@mfa.gov.ge
Botschaft Mo bis Fr 9-13 Uhr u. 14-18 Uhr,


Konsularabteilung: telefonische Auskunft und Terminvergabe Mo, Di, Do u. Fr 9.30-13 Uhr; Besuchszeiten Mo, Di, Do u. Fr 9.30-13 Uhr


Generalkonsulat von Georgien
Bockenheimer Landstraße 97-99
60325
Frankfurt am Main
(0 69) 97 67 11 37
www.botschaftvongeorgien.de
frankfurt.con@mfa.gov.ge
nach Vereinbarung


Honorarkonsulat von Georgien
Luisenstraße 43, 2. Etage
80333
München
(089) 54 88 76 95
(089) 51 70 29 84
www.botschaftvongeorgien.de
georgischer-honorarkonsul@claus.hipp.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Embassy of the Federal Republic of Germany
c/o Sheraton Metechi Palace Hotel


Telawi Str. 20
0103
Tiflis /Georgien
(00995 32) 244 73 64
(00995 32) 244 73 00
info@tiflis.diplo.de
Amtsbezirk: Republik Georgien




Ärztliche Hilfe


TIFLIS: Dr. med A. Baas (spricht Deutsch), über die Deutsche Botschaft in Tiflis erreichbar, Tiflis.

Sehenswertes


Tiflis


Die Stadt wird schon im vierten Jahrhundert als Festung genannt. 490 trat sie als Hauptstadt an die Stelle der alten Königsmetropole Mtscheta. Tiflis hatte Vorteile von seiner Lage an der Kreuzung der Straße von Zentralasien nach Kleinasien und von Russland nach Persien. Es gab dort einen lebhaften Handelsbetrieb. Die Tifliser Bäder mit ihren Schwefelquellen waren schon damals berühmt.


Tiflis war lange Zeit eine durchaus orientalische Stadt mit seinen luxuriösen Badehäusern und Basaren, die es auch noch heute gibt, allerdings längst nicht mehr so exotisch wie einst. Viele Dichter und Maler liebten die Stadt. Im elften und zwölften Jahrhundert, während des goldenen Zeitalters Georgiens, versammelte die damalige Königin Tamara die besten Künstler und Gelehrten in ihrer Residenz Tiflis. Die Emaille- und Mosaik-Kunst jener georgischen Renaissance zählt zu den größten Leistungen abendländischer Kunst überhaupt.


Seit 1917 hat sich für Tiflis auch der Name "Tbilissi" eingeführt. Das bedeutet auf Deutsch "Die Stadt des warmen Wassers" und bezieht sich auf die Schwefelquellen. Die Georgier benutzen keinen der beiden Namen; sie sprechen einfach von "Kalaki" - das bedeutet "Die Stadt".


Viele Überfälle und Plünderungen bewirkten, dass in Tiflis nur wenige historische Gebäude übrigblieben und die Stadt keine Einheit mehr bildet. Eines der Gebäude, das aus Tiflis Vergangenheit übrigblieb, ist die aus gelbem Stein errichtete Zionskathedrale, die im sechsten Jahrhundert gebaut wurde und in der Königin Tamara mit einem russischen Prinzen getraut wurde. Wenn man alte georgische Architektur sehen will, muss man sich in die Umgebung von Tiflis begeben. In Tiflis gibt es immer noch sehr eindrucksvolle Viertel mit alten orientalischen, gewundenen und steilen Straßen, mit malerischen Häusern, Holzbalkonen und schattigen kaukasischen Platanen.


Zum Mtatsminda, dem "Heiligen Berg", führt eine Seilbahn hinauf. Auf halber Höhe steht das Pantheon, in dem viele russische (nicht nur georgische) Größen begraben liegen. Der Gipfel des Mtatsminda ist als riesiger Park angelegt.


Auf dem Metechi-Hügel stehen zwei historische Bauten: ein Fort aus dem 13. Jahrhundert und eine Kirche. Die Kirche, die schon aus dem fünften Jahrhundert stammt, wurde schon häufig restauriert und zeigt mit ihrem zylindrischen Turm und dem Spitzdach die charakteristische Form georgischer Kultstätten. Unterhalb des Metechi-Hügels liegt das alte Awlabar-Viertel mit einem armenischen und einem persischen Basar.


Mtscheta


In der Nähe von Tiflis, an der sehr schönen georgischen Heerstraße, liegt die frühere Hauptstadt des Königreichs Iberien (wie einst das östliche Georgien hieß). Sie wurde von den Griechen "Armosica" genannt und ist über 3.000 Jahre alt. Dort steht die Sweti-Tschoweli-Kathedrale, die "Kathedrale des Lebensbaums". Sie wurde im vierten Jahrhundert dort errichtet, wo man angeblich das Gewand Jesu Christi fand. Der heutige Bau entstand allerdings erst im 15. Jahrhundert. Mehrere Könige Georgiens liegen hier begraben.


In der Kirche des alten Nonnenklosters Samtawro, die aus dem neunten Jahrhundert stammt, wurde, neben seiner Frau Nana, Mirian bestattet, der erste christliche König Iberiens. Der Weg zur Kirche ist mit Gräbern aus dem zehnten und elften Jahrhundert gesäumt. Auf einem Hügel thront die alte Festung Bebris Tsiche, die zwei Meter dicke Mauern hat. Und ganz in der Nähe liegt das Ausgrabungsgelände von Armazsihe. Hier standen ein antiker Ormus-Tempel und die Residenz der einstigen Fürsten von Mtscheta.


Suchumi


Diese im Norden Georgiens, an der Schwarzmeerküste gelegene Stadt ist die Hauptstadt der Provinz Abchasien, was auf Georgisch "Land der Seele" heißt. Dort kann man sehr gut baden, da das Wasser dort wärmer ist als überall sonst am Schwarzen Meer.


Abchasien ist landschaftlich sehr schön. Seine Hügel sind mit üppiger Vegetation bedeckt und es gibt dort viele subtropische Pflanzen. Hier wird vor allem Tee angepflanzt, aber auch die Seidenraupen- und Bienenzucht sind weit verbreitet. Auch Tabak wird dort in größerem Maßstab angebaut.


Suchumi ist eine der schönsten Städte am Schwarzen Meer - vor allem wegen seiner vielen Grünflächen und Parks mit Palmen, Bambussträuchern und anderen halbexotischen Pflanzen. Man sieht noch heute Bauten aus dem elften bis 13. Jahrhundert. Ein wenig außerhalb liegen die Ruinen einer Festung und eines Schlosses, auch die Überreste eines alten Tempels, eine uralte Brücke und, nicht weit entfernt, Reste der einst berühmten abchasischen Mauer, die im vierten Jahrhundert errichtet wurde und 160 km lang war.


Suchumi hat einen hübschen botanischen Garten, der 1840 gegründet wurde. Hier sieht man 800 verschiedene Baum- und Strauchsorten aus fast allen Winkeln der Erde. Spezialisiert ist man auf Bassins, in denen seltene Wasserpflanzen wachsen. Auch die Kaktus-Sammlung ist sehenswert.


Batumi


Batumi liegt in der breiten Tiefebene der historischen Kolchis, die von klassischen griechischen Autoren häufig beschrieben wurde. Dieses Gelände dicht an der türkischen Grenze, in dem subtropisches Klima herrscht, heißt heute "Adscharien". Der Hauptort Batumi ist eine blendend weiß aufgemauerte Stadt, die im Altertum "Bahys" hieß und im sechsten Jahrhundert zu Byzanz gehörte. Entlang der Küste erstreckt sich zwei km lang ein schöner Strandpark und in der Nähe liegen einige hübsche Badeorte.


Nördlich der Stadt öffnet sich der berühmteste botanische Garten der russischen Länder. Er wurde 1912 angelegt, um zu untersuchen, ob man am Schwarzen Meer tropische Pflanzen heimisch machen kann. Er besitzt zahlreiche Laboratorien und ein hervorragendes Museum mit exotischen Pflanzen und seltenen Baumarten.

Reisehinweise


Konfliktgebiete Südossetien und Abchasien:


Von Reisen nach Abchasien und Südossetien sowie in die unmittelbare Nähe dieser Konfliktgebiete rät das Auswärtige Amt dringend ab. Es ist nicht möglich, Deutschen dort konsularischen Schutz zu geben.


Beide Gebiete stehen nicht unter der Kontrolle der georgischen Regierung. Sie sind für den internationalen Reiseverkehr gesperrt und können nur mit Zustimmung der georgischen Regierung bereist werden. Einreisen von russischem Staatsgebiet aus werden von Georgien als illegale Grenzübertritte behandelt und streng bestraft.


Übriges Georgien: Im Gegensatz zu den Konfliktgebieten ist die Lage im übrigen Georgien ruhig.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Im Allgemeinen ist Georgien ein sicheres Reiseland. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Diebstahl sollten jedoch beachtet werden.


Die Straßenverhältnisse sind zum Teil sehr schlecht, und es gibt ein erhöhtes Unfallrisiko. Überlandreisen sollten nicht nach Einbruch der Dunkelheit stattfinden.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Armenien

Landesdaten


Lage


Die Republik Armenien grenzt im Norden an Georgien, im Osten an Aserbaidschan, im Südosten an den Iran und im Südwesten an die Türkei.


Fläche: 29.800 km².


Verwaltungsstruktur: 11 Marser (Bezirke), wobei die Hauptstadt Yerevan (Eriwan) den Status eines Mars hat.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 3,1 Millionen


Städte:


Yerevan/Eriwan (Hauptstadt) ca. 1,1 Millionen


Gyumri ca. 116.000


Vanadzor ca. 81.000


Sprache


Die Amtssprache ist Armenisch; Russisch ist weit verbreitet.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden (da auch in Armenien Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten).


Stromspannung


210/220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz


Die Mitnahme eines Adapters empfiehlt sich. Teilweise kann es in Armenien zu erheblichen Spannungsschwankungen kommen (Vorsicht bei empfindlichen Geräten). Mit Stromausfällen muss immer wieder gerechnet werden.


Telefon/Post


Post


Beim Postversand ins Ausland muss mit langen Verzögerungen gerechnet werden. Die Sendungen unterliegen Zollkontrollen; es wird empfohlen, kein Geld oder Wertsachen zu versenden.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Armenien ist 00374, von Armenien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.


Auslandsgespräche sind von öffentlichen Kartentelefonen, Postämtern und auch von Internet-Cafés aus möglich.


NOTRUFNUMMERN: allgemeiner Notruf 911, Polizei 102, Unfallrettung 103, Feuerwehr 101.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800, 3G 2100.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Armenien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .am


Feiertage


1. u. 2. Januar (Neujahrsfeiertage), 6. und 7. Januar (armenische Weihnachten), 28. Januar (Tag der Armee), 8. März (internationaler Frauentag), 22. April (Ostermontag), 24. April (Gedenktag der Opfer des Genozids), 1. Mai (Tag der Arbeit), 9. Mai (Tag des Friedens), 28. Mai (Tag der Republik), 5. Juli (Tag der Verfassung), 21. September (Tag des Unabhängigkeitsreferendums), 31. Dezember (Silvester).


Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 9-12, 13-18 Uhr (teilweise auch nur 9-12.30 Uhr);


Büros: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr (eine Stunde Mittagspause ab ca. 12 bzw. 13 Uhr);


Geschäfte: Mo bis Sa 9-17 Uhr (zum Teil auch sonntags).


Kleidung


Für die Sommermonate sollte man leichte, gut waschbare Sommerkleidung dabeihaben. Da die Bevölkerung Armeniens eher konservativ ist, sollte man auch im Sommer eher dezente Sommerkleidung wählen. Ansonsten ist Übergangskleidung und für die Winterzeit (speziell auch im Nordwesten) warme Kleidung erforderlich.

Religion


Etwa 94 Prozent der Bevölkerung gehören der Armenisch-Apostolischen Kirche an. Religiöse Minderheiten sind u.a. die Anhänger der Armenisch-Katholischen Kirche und Zeugen Jehovas.

Klimainformationen


Bedingt durch die unterschiedlichen geografischen Gegebenheiten herrscht unterschiedliches Lokalklima. In den Tälern und im Gebirgsvorland, dazu zählt auch Yerevan, herrscht trockenes Kontinentalklima. In dieser Gegend sind die Sommer mit Temperaturen bis 40°C heiß. Im Nordwesten des Landes ist mit winterlichen Tiefstwerten von -40°C zu rechnen. Das ganze Jahr über fällt nur wenig Niederschlag.


Beste Reisezeit


April bis Juni und September bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Armenien ist malariafrei.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Dram (ARD)


1 Dram = 100 Luma.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 551,76 ARD


1 US-$ = ca. 485,23 ARD


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbegrenzt.


Einfuhr Landeswährung: unbegrenzt.


Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung im Wert von über 10.000 US-$.


Ausfuhr Fremdwährung: nur bis zu 10.000 US-$ oder dem Gegenwert in anderen Währungen erlaubt.


Ausfuhr Landeswährung: nur bis zu einem Gegenwert von 10.000 US-$ erlaubt.


Umtauschempfehlung: im Reiseland


Umtausch: US-$-Noten neueren Datums und Euro können bei vielen Banken und Wechselstellen (in Yerevan praktisch überall) in Bargeld getauscht werden.


Internationale Kreditkarten: Ja (Visa, American Express) - werden von einigen gehobenen Restaurants, Geschäften und Hotels akzeptiert (bei Buchung abklären).


Geldautomat: Ja - In Yerevan und in einigen kleineren Städten ist an Geldautomaten die Bargeldabhebung mit Kreditkarten möglich, zum Teil auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo). Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.


Reiseschecks: Ja - in Euro, werden in Yerevan von einzelnen Banken akzeptiert. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen


Botschaft der Republik Armenien
Nussbaumallee 4
14050
Berlin
(0 30) 40 50 91 25
(0 30) 405 09 10
armgermanyembassy@mfa.am
Konsularabt. Mo, Di, Do 10-13 Uhr und Di 14:30-17 Uhr (telefonische Anfragen Mo, Mi, Do 15-17 Uhr)


Armenian Tourism Development Agency (ATDA)
3 Nalbandian Street
375010
Yerevan (Eriwan) /Armenien
(00374 10) 54 47 92
(00374 10) 54 23 03/06
www.tourismarmenia.net
help@armeniainfo.am


Chamber of Commerce and Industry of the Republic of Armenia
11 Khanjyan Street
375010
Yerevan (Eriwan) /Armenien
(00374 10) 58 78 71
(00374 10) 56 01 84, 56 01 96
armcci@arminco.com


Botschaften und Konsulate


Botschaft der Republik Armenien
Nussbaumallee 4
14050
Berlin
(0 30) 40 50 91 25
(0 30) 405 09 10
armgermanyembassy@mfa.am
Konsularabt. Mo, Di, Do 10-13 Uhr und Di 14:30-17 Uhr (telefonische Anfragen Mo, Mi, Do 15-17 Uhr)


Honorarkonsulat der Republik Armenien
An der Welle 4
60322
Frankfurt am Main
(069) 75 93 82 00
(069) 75 93 84 47
info@armenien-honorarkonsulat-hessen.de
Mo bis Do 9-11 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Armenien
Südbeckenstraße 22
76189
Karlsruhe
(07 21) 47 17 87 11 88
(07 21) 47 17 87 11 82
mail@honorarkonsulat-armenien.de
Di und Do 11.30-13, 14-15.30 Uhr (telefonische Anfragen Mo bis Do 10-15 Uhr)
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Armenien
Stieglitzweg 27
39110
Magdeburg
(03 91) 56 39 06 06
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
29 Charents Street
0025
Yerevan (Eriwan) /Armenien
(00374 10) 52 47 81, (0049 30) 181 76 72 40
(00374 10) 52 32 79
www.deutschebotschaft-eriwan.am
Amtsbezirk: Armenien


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Avn. Hachtanaki 25
3104
Gjumri /Armenien
(00374 312) 576 59
www.deutschebotschaft-eriwan.am
gjumri@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Lori und Schirak

Reisehinweise


Wegen Anfang April 2016 ausgebrochener Kampfhandlungen rät das Auswärtige Amt von Reisen nach Berg-Karabach sowie in die Bezirke Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar dringend ab.


M16 - Gefahr durch Schusswechsel: Auf der Landstraße M16 in der Nähe der Landesgrenze zu Aserbaidschan besteht die Gefahr durch Schusswechsel.


Konfliktregion Berg-Karabach: Hin und wieder kommt es an der Waffenstillstandslinie der umstrittenen Region zu Schusswechseln. Außerdem besteht in der Region Minengefahr. Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Berg-Karabach dringend ab.


Die Grenzen zu Aserbaidschan und zur Türkei sind für Reisende geschlossen.


Zudem sollte beachtet werden, dass Armenien in einem Erdbebengebiet liegt.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Es besteht ein Fotografierverbot für alle militärischen und polizeilichen Einrichtungen in Armenien. Auch sollten Grenzübergänge, die U-Bahn in Eriwan sowie andere Infrastruktureinrichtungen nicht fotografiert oder gefilmt werden.


Reisende, die in Armenien mit dem Auto fahren, sollten äußerst umsichtig und defensiv fahren. Im Vergleich zu Mitteleuropa besteht ein erhebliches Unfallrisiko. Zudem sind die Deckungssummen der Haftpflichtversicherung in Armenien sehr gering. Schadenersatzansprüche können oft nicht in entsprechender Höhe durchgesetzt werden. Auf einen ausreichenden Versicherungsschutz (Unfall- und Kaskoversicherung) sollte daher besonders geachtet werden.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

ab2109 

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis zur Reise:

Bitte beachten Sie, dass im Reiseprogramm ein Maximum an Sehenswürdigkeiten besichtigt wird. Es handelt sich nicht um einen Erholungsurlaub. Diese intensive Rundreise ist besonders für Kultur- und Naturinteressierte empfehlenswert. Da Sie sich zum Teil in großen Höhen aufhalten, sollte eine gewisse Grundfitness vorhanden sein.  

Reiseablauf:

Zumutbare Änderungen im Reiseverlauf bleiben vorbehalten. 

Gut zu Fuß:

Bei dieser Reise werden u.a. längere Strecken gelaufen. Sie sollten also "gut zu Fuß" sein. Wir empfehlen Ihnen außerdem bequeme und feste Schuhe für diese Ausflüge. 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab2109 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Georgien & Armenien: Kaukasische Kostbarkeiten (2021)
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
Ungefähre Gruppengröße:
25
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen

Buchungsanfrage

Persönliche Daten

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*
*
*
*
Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 634 63 36 (Anruf kostenlos)
Sind alle Mitreisenden deutsche Staatsbürger (ohne doppelte Staatsbürgerschaft)?*

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

Sonstiges

GE-TB05

Reise weiterempfehlen

X
Reise weiterempfehlen

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*

Datenschutzhinweis: Unsere ausführlichen Hinweise zu Datenschutz und Widerspruchsrecht finden Sie hier.

Reise drucken

X

PLZ-Suche