MS AMERA: Kreuzfahrt in den sonnigen Süden

Monaco - Ajaccio - Palma de Mallorca - Gibraltar - Tanger - Cádiz - Málaga - Cartagena - Valencia - Barcelona - Monaco

Diese Kreuzfahrt mit MS Amera steht ganz im Zeichen der spanischen Kultur, geschmückt mit einem Kranz aus französischen, britischen und marokkanischen Elementen. Erkunden Sie gleich sechs spanische Ziele, darunter Palma de Mallorca, Málaga, Valencia und Barcelona sowie die raue Schönheit Korsikas, die britische Enklave Gibraltar und einen Hauch vom Orient in Tanger. Ihr persönliches Traumschiff Amera bietet Ihnen dabei besten Komfort als reisendes Urlaubsheim zum Wohlfühlen.

  • sz-Reisen Plus: Anreise/Abreise mit dem Bus mit Zwischenübernachtung für Sie kostenlos
  • Durchfahrt Straße von Gibraltar
  • Mittelmeerinseln Korsika und Mallorca

Programm

ReiseverlaufOrtAnkunftAbfahrtGeplante Landausflüge (fak.)
Anreisetag Bus
(18.11.2019)
Busanreise mit Zwischenübernachtung
1. Tag:
(19.11.2019)
Monaco 20:00Hinflug oder Busanreise und Einschiffung
2. Tag:
(20.11.2019)
Ajaccio08:0014:00Ajaccio, Fahrt durch die Bergwelt Korsikas
3. Tag:
(21.11.2019)
Palma de Mallorca13:0023:00Panoramafahrt Palma und Valldemossa
4. Tag:
(22.11.2019)
Urlaub auf See
5. Tag:
(23.11.2019)
Gibraltar07:0011:00 
Straße von Gibraltar (Durchfahrt)
Tanger14:0023:00 
6. Tag:
(24.11.2019)
Cádiz08:0020:00Stadtrundgang, Panoramafahrt Andalusien, Cádiz und Jerez de la Frontera
7. Tag:
(25.11.2019)
Málaga08:0020:00Panoramafahrt Málaga, Marbella und Puerto Banus
8. Tag:
(26.11.2019)
Cartagena11:0018:00Cartagena-Rundgang
9. Tag:
(27.11.2019)
Valencia08:0018:00Sagunto und Valencia
10. Tag:
(28.11.2019)
Barcelona07:0014:00Panoramafahrt Barcelona, Montserrat
11. Tag:
(29.11.2019)
Monaco09:00 Ausschiffung, anschließend Busrückreise mit Zwischenübernachtung oder Rückflug
Rückreise Bus
(30.11.2019)
Rückfahrt mit Bus und Haustürtransfer
Fahrplanänderungen vorbehalten

Das Landausflugsprogramm finden Sie etwa 8 Wochen vor Reisebeginn hier:

MC-MO06

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MS Amera

Mit maximal 835 Gästen bietet das über 39.000 BRZ große und 205m lange Schiff eine zur "Willkommen zu Hause"-Philosophie passenden, familiären Atmosphäre und ist gleichzeitig angenehm geräumig. Dennoch klein genug, um sich auf typische, weltweite Reiserouten begeben und Reiseziele ansteuern zu können, die größeren Schiffe verwehrt bleiben.

Besonders beliebt und an Bord vorhanden: Die Rundum-Promenade, der Ausguck über die Brücke und viele weitere Freiflächen. Hier kann man dem Meer ganz nah sein.

Kabinen

Diverse, großzügig geschnittene Kabinenkategorien und Suiten stehen Ihnen zur Verfügung. Neben Top-Ausstattung erwarten Sie bequeme Betten, viel Schrankraum und schöne Bäder mit diversen kleinen Extras. Einer kleinen Anzahl Innenkabinen stehen über 90% komfortabler Außenkabinen und Balkon-Kabinen bzw. Suiten gegenüber.

Kulinarik

An Bord erwarten Sie kulinarische Highlights zu diversen Veranstaltungen in verschiedenen Restaurants. Sie können diese genießen, bei freier Platzwahl und langen Tischzeiten. Entweder in einem der Hauptrestaurants »Ozean« und »Amera« oder im Lido Buffet-Restaurant. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, sich für einen besonderen Abend einen Tisch in Pichler's Spezialitätenrestaurants zu reservieren. Für einen schönen Ausklang des Tages sorgen zahlreiche Bars, Lounges und Cafés auf verschiedenen Decks, innen wie außen.

Bordleben

Ob im Fitness-Center, am Außenpool, beim Jogging auf der Rundum-Promenade an Deck oder im Wellness-/Beauty- und Spa-Bereich – Möglichkeiten gibt es viele. Lassen Sie es sich beim Sport, in der Sauna oder bei einer Massage gut gehen. Tagsüber erwarten Sie zahlreiche Programmangebote sowie Lektorate und abends tolle Show-Unterhaltung und Live-Musik.

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

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Beförderung

  • Transfer zum/ab Schiff bzw. Flug ab/an Monaco (Umsteigeverbindung)
  • Einschiffung in Monaco
  • Ausschiffung in Monaco

sz-Reisen Plus

  • Anreise/Abreise mit dem Bus mit Zwischenübernachtung für Sie kostenlos

Kabine & Verpflegung

  • 10 Ü in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension inkl. Tischwein & Säfte des Tages zu den Hauptmahlzeiten
  • Willkommensdrink
  • Festliches Galadinner im Rahmen der VP
  • Obstkorb in der Kabine
  • Bademantel
  • 2 Ü/HP auf Hin- und Rückfahrt bei Busan-/-abreise

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

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Zielland

Monaco

Die internationale Landesvorwahl für Monaco lautet 00377, es folgt direkt die Rufnummer. Wer von Monaco ins Heimatland telefonieren möchte, wählt die entsprechende Landesvorwahl (0049 für Deutschland, 0043 für Österreich, 0041 für die Schweiz) vor und lässt dann die Null der folgenden Ortsvorwahl weg. Telefonieren vom Hotel aus ist meist recht teuer; günstiger wird es mit Telefonkarten, die man z.B. auf der Post oder in verschiedenen Geschäften kaufen kann. Es bestehen Roaming-Verträge zwischen diversen Mobilfunkanbietern. Netzbetreiber sind SFR (http://www.monaco.mc/Pages/Accueil), Itineris Orange (http://www.orange.fr) und Bouygues (http://www.bouyguestelecom.fr). Der Hauptanbieter fürs Internet heißt Monaco Internet (http://www.monaco.net). Immer mehr Hotels bieten kostenloses WLAN an; in Monte Carlo gibt es ein Internetcafé.
Homosexualität ist in Monaco legal und wird von einem großen Teil der Bevölkerung akzeptiert. Gleichgeschlechtliche Ehen oder eingetragene Partnerschaften sind jedoch nicht zugelassen. Eine nennenswerte LGTB-Szene gibt es in dem kleinen Fürstentum nicht, wohl aber in nahegelegenen französischen Städten wie Nizza, Marseille oder Lyon.
Üblich ist eine Netzspannung von 127 oder 220/230 V bei 50 Hz. Es werden Stecker vom Typ C, D, E oder F verwendet, ein Adapter ist notwendig.
Frauen können Monaco problemlos alleine bereisen. Ein gesundes Maß an Vorsicht sollte man aber auch hier walten lassen und sich z.B. nicht nachts alleine in einsamen Gegenden aufhalten und auf das Trampen verzichten.
Neben den Botschaften in Paris (A, D) bzw. Marseille (CH) sind folgende Konsulate in Monaco zuständig:

Deutsches Honorarkonsulat
Postanschrift: B.P. 287, Monte Carlo, MC-98005 Monaco Cedex
"Le Roc Fleur", 2 Chemin du Ténaco
MC-98000 Monaco
Tel: +377-97974965
Fax: +377-97-775153
E-Mail: dieterspaethe@monaco377.com

Österreichische Honorargeneralkonsulat
"Monte Carlo Palace"
7, Boulevard des Moulins, MC 98000 Monte Carlo
Tel.: +377-93-302300
Fax: +377-92-160454
E-Mail: cons-austriche@monaco.mc

Schweizerisches Konsulat
2 avenue de Grande Bretagne
98007 Monaco Cedex
Tel.: +377-93-155882
Fax: +377-93-155811
E-Mail: monaco@honorarvertretung.ch
Es bestehen keine Pflichtimpfungen für die Einreise nach Monaco. Es kann jedoch sinnvoll sein, sich gegen die durch Zecken übertragene FSME und gegen Hepatitis A (ggfs. auch Hepatitis B) impfen zu lassen und die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standard-Impfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) aufzufrischen. Durch ausreichenden Mückenschutz können durch Mücken übertragbare Krankheiten wie die in Monaco vorkommende Leishmaniose verhindert werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Deutsche, Österreicher und Schweizer können mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis bzw. der Identitätskarte nach Monaco einreisen, wobei Reisepässe auch seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein dürfen. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument, da Eintragungen im Pass ihrer Eltern seit Juni 2012 nicht mehr gültig sind.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Es gelten die Zentrale Europäische Notrufnummer 112 sowie die 17 für die Polizei, die 18 für die Feuerwehr und die 15 für Notarzt und Ambulanz.
Neujahr (1. Januar); Tag der Heiligen Devota (27. Januar); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Nationalfeiertag (19. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Weihnachten (25. Dezember)
Menschen mit Behinderung können sich in Monaco relativ gut fortbewegen. Zahlreiche Hotels, Restaurants und Touristenattraktionen wie der Palast der Grimaldi-Familie sind für Rollstuhlfahrer zugänglich und immer mehr Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut. Neuere Busse verfügen über eine Rampe und sind behindertengerecht ausgestattet. Ein Piktogramm auf den elektronischen Anzeigetafeln der Haltestellen gibt an, ob der nächste Bus für Rollstuhlfahrer geeignet ist oder nicht. Eine Besonderheit in Monaco ist der Strand Larvotto, der mit dem Gütezeichen „Handiplage“ ausgezeichnet wurde und mit rollstuhlgerechten Duschen, Rampen und sanitären Anlagen ausgestattet ist. In den Sommermonaten steht geschultes Personal zur Verfügung, das behinderten Menschen z.B. beim Gang ins Wasser mit den Amphibienrollstühlen hilft. Weitere Infos unter http://www.wato.de.
Geschäfte in Monaco haben i.d.R. werktags zwischen 9 und 19 Uhr geöffnet (z.T. auch länger), kleinere Geschäfte machen oft eine Mittagspause, fangen dafür aber früher an und haben abends länger geöffnet. Manche Lebensmittelgeschäfte sind auch sonntagvormittags geöffnet. Banken arbeiten normalerweise montags bis freitags von 9-12 und von 14-16 Uhr, Credit Foncier de Monaco beim Casinos öffnet täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) von 12.00-23.00 Uhr. Die Post ist von Montag bis Freitag 8-19 Uhr und samstags 8-12 Uhr für ihre Kunden da.
Obwohl das Trinkgeld in den Rechnungen bereits inbegriffen ist, ist es üblich, bei besonderer Zufriedenheit in Restaurants, Bars und Cafés ein Trinkgeld in Höhe von 5-10 % zu geben. Kofferträger und Zimmermädchen freuen sich über einen kleinen Bonus, z.B. in Höhe von 2 EUR pro Nacht bzw. pro Gepäckstück.
Zwar gehört Monaco nicht zur EU, aber zum Zollgebiet der Europäischen Gemeinschaft, da mit Frankreich ein Zollabkommen besteht. Daher gelten dieselben Zollbestimmungen wie für Frankreich.
Reisende aus EU-Ländern dürfen Waren uneingeschränkt ein- und ausführen, wobei folgende Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Monaco verfügt über eine der höchsten Dichte an Ärzten weltweit und die medizinische Versorgung ist gut. Allerdings gehört Monaco nicht zur EU, weshalb Deutsche und Österreicher mit der Europäischen Versicherungskarte (EHIC) nicht ausreichend abgesichert sind. Besucher sollten in jedem Fall eine Auslandsreiseversicherung abschließen.
Obwohl es in Monaco eine Vielzahl unterirdischer Parkhäuser gibt, empfiehlt es sich, das Auto außerhalb des Fürstentums stehenzulassen. Die Verkehrslage ist zu den Stoßzeiten sehr angespannt und wer sich nicht zu Fuß fortbewegen möchte, kann dies problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln tun. Es verkehren sechs Buslinien (darunter auch Nachtbusse), die mehr als 140 Haltestellen anfahren. Fahrkarten sind entweder direkt im Bus oder im Büro der Betreibergesellschaft Compagnie des Autobus de Monaco (3 avenue President J.F Kennedy) erhältlich (http://www.cam.mc). Angeboten werden u.a. Einzelfahrkarten (2 EUR) oder Tickets für 6 Fahrten (11 EUR); alle Tickets sind auch für das Busboot zur Überquerung des Hafens gültig. Für Touristen empfiehlt sich der Kauf einer Tageskarte (Carte Touristique Journalière), welche die unbegrenzte Nutzung aller Linien bis Betriebsschluss ermöglicht.
Züge der französischen SNCF (http://www.sncf.com) verbinden Monaco mit verschiedenen Destinationen in Frankreich; der unterirdische Bahnhof Monaco-Monte Carlo liegt an der Avenue Prince Pierre und ist Station der landschaftlich reizvollen Bahnstrecke Marseille-Ventimiglia. Zudem gibt es häufige Verbindungen nach Nizza (25 Min.) und Menton (10 Min.). Private Buslinien verkehren zwischen Monaco und dem Flughafen Nizza.
Für Naturfreunde bietet sich eine Wanderung auf dem 2002 eingeweihten Fernwanderweg Via Alpina an, der von Monaco nach Triest führt und auf seinen fünf Routen alle acht Alpenstaaten (Italien, Slowenien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Monaco) durchläuft.
Monaco ist geprägt von mildem Mittelmeerklima mit trockenen, warmen Sommern sowie milden, feuchten Wintern. Wie an der gesamten Côte d’Azur scheint dazu häufig die Sonne - im Juli durchschnittlich 10 Stunden pro Tag und selbst im Dezember verwöhnt sie den Stadtstaat im Mittel täglich knapp 5 Stunden lang. Der meiste Regen fällt im März, Oktober und November.
Durch den Schutz der Seealpen sind extreme Wetterlagen in Monaco kaum zu erwarten. In den Monaten Juli und August ist es mit durchschnittlich 23 °C und Höchstwerten um die 30 °C meist angenehm warm, aber auch im Winter (Dezember bis Februar) fallen die Werte kaum unter 10 °C. Die beste Reisezeit für Monaco ist im Frühling und im Sommer.
Januar Schon seit 1911 bildet die Rallye Monte Carlo den alljährlichen Auftakt für die Motorsport-Saison. Sie führt im Hinterland von Monaco durch die französischen Seealpen (http://acm.mc/en/rallye-monte-carlo).
Im gleichen Monat begeistert das internationale Zirkusfestival von Monte Carlo, das traditionell unter der Schirmherrschaft der monegassischen Fürstenfamilie steht, eine Woche lang mit den besten Clowns und Aktrobaten (http://www.montecarlofestival.mc).
Mai/Juni Der Grand Prix von Monaco ist das einzige Formel-1-Autorennen, das mitten in einer Stadt ausgetragen wird. Unter den Zuschauern befinden sich zahlreiche Stars und Sternchen (http://www.grand-prix-monaco.com).
September Die größten und ausgefallensten Yachten Europas sind Ende des Monats auf der Monaco Yacht Show zu bestaunen. Auch hier ist die High Society natürlich vertreten (http://www.monacoyachtshow.com).
November Den Nationalfeiertag Monacos am Namenstag von Fürst Rainier III. begeht man im Fürstentum mit einer feierlichen Zeremonie. Auf dem Programm stehen ein musikalisch untermaltes Feuerwerk am Hafen und eine Messe, an der auch die Fürstenfamilie teilnimmt. Anschließend werden Gäste und Einheimische von der Grimaldi-Familie vom Balkon des Palastes aus begrüßt.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 36.000 Einwohner
Fläche: 2,02 km²
Hauptstadt: Monaco
Staatsform: Erbmonarchie
Vorwahl: +377
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
Die Küche Monacos ist mediterran und entspricht weitgehend der französischen. Aber auch italienische Einflüsse sind deutlich zu spüren. Man kocht mit viel frischem Gemüse, wobei Tomaten, Zwiebeln und Oliven eine zentrale Rolle spielen. Gerichte mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte fehlen auf keiner Speisekarte.
Als monegassisches Nationalgericht gilt Barbajuan, frittierte, gefüllte Teigtaschen, die an Ravioli erinnern. Dabei kann die Füllung je nach Variante unterschiedlich sein, enthält jedoch in Monaco typischerweise keinen Reis. Barbajuan wird traditionell am Nationalfeiertag verzehrt. Zu Weihnachten gibt es in vielen Familien Pain de Noël (Weihnachtsbrot), das mit Walnüssen in Form eines Kreuzes und einem Olivenzweig verziert wird.

Frankreich

Jour de l'an (Neujahr, 1. Januar); Lundi de Pâques (Ostermontag, März/April); Fête du travail (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fête de la Victoire (Ende des Zweiten Weltkrieges, 8. Mai); Ascension (Christi Himmelfahrt, Mai); Pentecôte (Pfingsten, Mai/Juni); Fête Nationale de la France (Nationalfeiertag, 14. Juli); Assomption (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Toussaint (Allerheiligen, 1. November); Armistice 1918 (Waffenstillstand 1918, 11. November); Noël (Weihnachten, 25. Dezember). Nur im Elsass: Vendredi Saint (Karfreitag, März/April) und Lendemain de Noël (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Polizei (Police): 17, Feuerwehr (Pompiers): 18, Notarzt und Krankenwagen (S.A.M.U.): 15, Zentrale Europäische Notrufnummer (Numéro d'appel d'urgence): 112
Für eine Reise nach Frankreich sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. In den Sommermonaten (April-Oktober) sollte man aber generell über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken. Risikogebiete sind hier vor allem die Rheinebene und das Elsass. Bei Reisen an die Mittelmeerküste und nach Korsika ist eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll.
Darüber hinaus empfiehlt sich vor einer Auslandsreise eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.
In der Gegend um Nizza treten im Spätsommer vereinzelt Fälle von Dengue-Fieber auf. Einen Impfschutz gibt es nicht, hier hilft nur ein ausreichender Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Museen und andere touristische Einrichtungen sind mittlerweile behindertengerecht ausgestattet. Die oft überfüllten Zügen von Métro und RER sowie das komplette unterirdische Metrosystem in Paris sind jedoch für Menschen mit körperlicher Einschränkung kaum nutzbar. Im Schnellzug TGV gibt es immerhin einen Stellplatz für Rollstühle in den Wagen der 1. Klasse, die vom Rollstuhlfahrer und einer Begleitperson ohne Aufpreis, jedoch mit Reservierung, genutzt werden kann. Hotels und Einrichtungen mit dem Siegel „Tourisme et Handicap" listet die Webseite http://www.tourisme-handicaps.org auf.
Obwohl ein Bediengeld bereits in den Rechnungen enthalten ist („Services inclus") ist es üblich, den Betrag aufzurunden bzw. etwa 10 % des Rechnungsbetrags nach dem Bezahlen auf dem Tisch zu hinterlassen. Auch das Servicepersonal im Hotel und Taxifahrer etc. erwarten ein kleines Trinkgeld.
Frauen können Frankreich sicher und problemlos alleine bereisen. Bestimmte Vorkehrungen sind nicht zu treffen, jedoch sollte man den gesunden Menschenverstand walten lassen und z.B. auf das Trampen ohne Partner verzichten und sich nicht bei Dunkelheit alleine in abgelegenen Gegenden oder Parks aufhalten. Ein besonders aufdringliches Verhalten von Seiten der Männer ist nicht zu erwarten.
Die Ladenöffnungszeiten sind in Frankreich unterschiedlich. In der Regel haben die Geschäfte Mo-Sa von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Supermärkte teilweise bis 22 Uhr, manche auch am Sonntag. Der Samstag wird normalerweise wie ein Werktag gehandhabt. Bäckereien öffnen spätestens um 7 Uhr ihre Türen. In kleineren Ortschaften und in der Nebensaison werden auch Mittagspausen eingelegt. Banken im Großraum Paris öffnen Mo-Fr von 9 bis 16.30 Uhr, in anderen Teilen des Landes Di-Sa von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr; Postämter sind Mo-Fr von 9 bis 18 und Sa von 9 bis 12 Uhr für ihre Kunden da.
Homosexualität wird in Frankreich von einem Großteil der Bevölkerung, insbesondere der jüngeren Generation, toleriert und akzeptiert. Der Austausch gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit löst normalerweise keine diskriminierenden Reaktionen aus. Großstädte wie Paris und Marseille verfügen über eine lebendige LGBT-Szene mit einschlägigen Clubs und Bars. Auf der Nationalversammlung am 12.02.2013 in Paris stimmte die klare Mehrheit der Abgeordneten für die „Homo-Ehe" und das Recht auf Adoption für gleichgeschlechtliche Paare.
EU-Bürger und Schweizer müssen bei der Einreise einen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass mitführen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Bei einem Aufenthalt von über 90 Tagen benötigt man allerdings eine Genehmigung, die bei der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt werden muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
24 rue Marbeau
75116 Paris
Tel.: +33-1-53834500
Fax: +33-1-53834502
E-Mail: info@paris.diplo.de
Web: http://www.paris.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-16.45 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr

Österreichische Botschaft
6, Rue Fabert
75007 Paris
Tel.: +33-1-40633063
Fax: +33-145556365
E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/botschaft/paris.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft und Konsulat
142, rue de Grenelle
75007 Paris
Tel.: +33-1-49556700
Fax: +33-1-49556767
E-Mail: par.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/paris
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die medizinische Versorgung in Frankreich ist gut und entspricht modernen Standards. Adressen von Krankenhäusern und ärztlichen Notdiensten erhält man bei Apotheken, in Zeitungen und im Internet. Apotheken erkennt man an einem Schild mit grünem Kreuz. Für Notfälle ist der S.A.M.U. (Service d'aide médicale urgente) zuständig, der unter der Nummer 15 gerufen werden kann. Bürger der EU und Staatsangehörige der Schweiz können sich zwar gegen Vorzeigen der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) behandeln lassen, wobei die Behandlung zunächst aus eigener Tasche gezahlt werden muss und später durch die französische Krankenkasse Caisse Primaire d'Assurance Maladie teilweise erstattet wird. Allerdings ist die Eigenbeteiligung relativ hoch, weshalb es ratsam ist, vorab zusätzlich eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. die alle Kosten übernimmt.
Generell gilt in Frankreich die 230-Volt-Spannung, es können aber auch die 110-Volt-Anschlüsse vorkommen. Die gängigen Stecker-Typen sind C und E, für letzteren ist ein Adapter notwendig.
Für Reisende aus EU-Ländern bestehen keine Einschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren, die für den Eigenbedarf erworben wurden, wohl aber Richtmengen: Für den privaten Verbrauch dürfen 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person mitgenommen werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise beim französischen Zoll deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei Rückreise aus den französischen Überseedepartements (Martinique, Guadeloupe, Réunion und Französisch-Guayana) in die EU gelten dieselben Bestimmungen wie bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land: Es dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Die Autobahnen der Grande Nation sind mautpflichtig. Vor allem an den Wochenenden (Freitagnachmittag und Sonntagabend) und zu Beginn bzw. gegen Ende der Ferien kann es zu langen Staus kommen. Deshalb ist es ratsam, Anfang Juli und Ende August längere Fahrten auf die Werktage zu legen oder auf Nationalstraßen auszuweichen.
Das dichte Schienennetz der staatlichen Eisenbahn SNCF (http://www.sncf.com) läuft überwiegend via Paris. Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt reservierungspflichtig. Die Preise für Bahnfahrten richten sich sowohl nach dem Buchungs- als auch nach dem Fahrtzeitpunkt. Allerdings gibt es in abgelegenen Regionen oft keine oder kaum Möglichkeiten, sich mit dem Zug fortzubewegen, dafür werden hier aber alternative öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Busse der SNCF und der privaten Unternehmen verkehren in ländlichen Gebieten dennoch oft nur einmal am Tag, zwischen den Großstädten häufiger. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist mit verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen zu rechnen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen.
Die Promillegrenze liegt wie in Deutschland bei 0,5. Seit Juli 2012 sind alle Auto- und Motorradfahrer dazu verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltest im Auto mit sich zu führen; bei Verstoß muss ein Bußgeld entrichtet werden.
Meeresfrüchte, eine französische Delikatesse
Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. In der Picardie findet man köstliche Gemüsegerichte auf der Speisekarte. Eine Spezialität der Bretagne sind Belon-Austern, verschiedene Krebssorten und Hummer. Bretonische Artischocken sollte man unbedingt kosten. Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, werden entweder mit Käse und Schinken als herzhafte Mahlzeit oder mit Zucker und anderen süßen Zugaben als Nachspeise verzehrt. In der Weinbauregion Loire isst man gerne Wildgerichte oder Flussfische. Getrunken wird hier der eigene Sauvignon Blanc. Trüffelgerichte stehen in Aquitanien auf den Speisekarten. Das Elsass ist bekannt für seine Flamm- und Zwiebelkuchen. Burgund ist berühmt für seine edlen Weiß- und Rotweine. Fisch- und Fleischgerichte werden hier meist mit Weinsaucen serviert. Weinbergschnecken und der Senf aus Dijon sind hierzulande ebenfalls eine Delikatesse. An der französischen Küste wird natürlich hauptsächlich frischer Fisch gegessen. Die Küche der Provence ist geprägt von aromatischen Kräutern. In ganz Frankreich erhält man zum Dessert die weltbekannte Crème Brulée mit Karamellkruste.
Parade beim Karneval in Nizza
Januar Die Route der Monte Carlo Motor Rally führt entlang der Französischen Riviera und durch das Fürstentum von Monaco. Inzwischen gibt es auch eine E-Rallye im Oktober (http://www.acm.mc).
Februar Das Highlight des zwölftägigen Karnevals in Nizza ist der Faschingsdienstag. Blumenkorsos, Fackelzüge und ein großes Feuerwerk sorgen für prächtige Stimmung (http://www.nicecarnaval.com).
Februar/März Große, fantasievolle Figuren aus Orangen und Zitronen kann man bei der Fête du Citron in Menton bewundern (http://www.feteducitron.com).
April Der Marathon de Paris ist einer der größten Marathons in Europa. Start ist auf der Avenue des Champs-Élysées und Ziel ist am Arc de Triomphe (http://www.parismarathon.com).
Mai Viele Berühmtheiten halten sich in diesem Monat in Cannes auf. Das Cannes Film Festival ist eines der ältesten und beliebtesten Film Festivals der Welt (http://www.festival-cannes.com).
Juli Le Grand Tour de France, das bedeutendste Radrennen der Welt, führt durch zahlreiche Städte und Ortschaften des Landes und endet am Champs-Élysées in Paris (http://www.letour.fr).
Dezember Ganz Lyon leuchtet bei der Fête des Lumières (https://www.fetedeslumieres.lyon.fr).
Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden.
Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 67 Mio. Einwohner
Fläche: 543.965 km² (ohne Übersee-Departements)
Hauptstadt: Paris (rund 2,1 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +33
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Spanien

Je komfortabler und moderner das Hotel, desto wahrscheinlicher ist es, dass es behindertengerecht ausgestattet ist. Im offiziellen Hotelverzeichnis (Guía de Hoteles) signalisiert ein Symbol, ob das Haus barrierefrei zugänglich ist. Behinderte, die einen Urlaub planen, können sich auch an die Selbsthilfeorganisation Mobility International Schweiz wenden: Froburgstr. 4, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2126740, Fax: +41-62-2126739, E-Mail: info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch.
Es gibt keine speziellen Impfvorschriften für Spanien. Neben einer Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) kann jedoch bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen etc.) auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Landesweit für Polizei, Feuerwehr und Notarzt: Tel. 112
Ohne Passkontrolle können Bürger der Staaten einreisen, die das Schengener Abkommen unterzeichnet haben, darunter auch Deutsche und Österreicher; auch sie sollten allerdings einen Personalausweis oder Reisepass mitführen. Schweizer müssen die Identitätskarte oder den Reisepass vorweisen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Obwohl in der Öffentlichkeit oft abschätzig von Homosexualität gesprochen wird, wird sie von der Mehrheit der spanischen Gesellschaft, besonders von der jungen Generation, weitgehend akzeptiert. Spanien war 2005 das dritte Land weltweit, das Homosexuellen die Ehe und die Adoption ermöglichte. Eine lebendige Transvestiten- und Schwulenszene in privaten Clubs und Bars gibt es in den meisten größeren Städten, vor allem in Madrid, Barcelona, Valencia und Cádiz, aber auch in Ferienorten wie z.B. dem katalanischen Badeort Sitges, auf Gran Canaria und Teneriffa.
Allein reisende Frauen haben in Spanien keine außergewöhnlichen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden. Auf Grund des verbreiteten Machismo müssen sie sich jedoch auf bestimmte Reaktionen wie Pfiffe, anzügliche Gesten und Rufe gefasst machen, insbesondere wenn sie den Klischeevorstellungen der spanischen Männer als große schlanke Blondine entsprechen. Ein Ehering schützt allein reisende Frauen in Spanien nicht unbedingt vor potenziellen Eroberungsversuchen der Männer.
Das Bedienungsgeld ist in der Hotel- oder Restaurantrechnung inbegriffen. Es ist jedoch üblich, Kellnern bei Zufriedenheit mit dem Service 5-10 % Trinkgeld (propina) zu geben. Auch in Bars und Cafés lässt man ein paar Münzen auf dem Wechselgeldteller liegen.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon maximal 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Für Parfüm gelten keine Mengenbegrenzungen. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) dürfen unbeschränkt ein- und ausgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Befragen mündlich angegeben werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g andere Tabakerzeugnisse sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei der Einreise auf die Kanarischen Inseln gibt es keine Zollkontrollen, da diese als Freihandelszone einen Sonderstatus innerhalb der EU genießen. Für die Rückreise von den Kanaren sowie von Ceuta und Melilla gelten folgende Bestimmungen: Über 17-Jährige dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahren bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Rückreise in die Schweiz gelten die o.g. Bestimmungen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter https://www.zoll.de.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Reyes Magos (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Domingo de Resurrección (Ostersonntag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fiesta de la Asunción (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Día de la Hispanidad/El Pilar (Nationalfeiertag, 12. Oktober); Todos los Santos (Allerheiligen, 1. November); Día de la Constitución (Tag der spanischen Verfassung, 6. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).

Darüber hinaus gibt es in Spanien eine Vielzahl an regionalen Feiertagen.
Die Netzspannung beträgt im Regelfall 230 Volt Wechselstrom. Für Geräte mit Schukosteckern benötigt man einen Adapter.
Banken: Mo-Fr 8.30-14 Uhr, im Winter auch Sa bis 13 Uhr. Die meisten Geschäfte haben Mo-Sa 9.30-13.30 Uhr und 16.30-20 Uhr geöffnet, Kaufhäuser und Einkaufszentren durchgehend 10-21/22 Uhr. Ein Ladenschlussgesetz gibt es nicht. Museen schließen in der Regel am Montag und Sonntagnachmittag. Viele Restaurants haben am Sonntagabend und Montag geschlossen.
Adressen deutschsprachiger Ärzte können Sie an der Hotelrezeption oder bei Ihrer Botschaft erfragen. Im Krankheitsfall stehen neben Arztpraxen auch staatliche Gesundheitszentren (centros de salud) zur Verfügung. Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), die Ihnen Ihre Krankenkasse ausstellt, berechtigt zur Behandlung in Spanien und sollte direkt beim Arzt oder im Krankenhaus abgegeben werden. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den Fall eines medizinisch notwendigen Rücktransports verfügen.
Deutsche Botschaft
Calle de Fortuny 8
28010 Madrid
Tel.: +34-91-5579000
Fax: +34-91-3102104
E-Mail: info@madrid.diplo.de
Web: http://www.madrid.diplo.de

Österreichische Botschaft
Paseo de la Castellana 91
28046 Madrid
Tel.: +34-91-5565315
Fax: +34-91-5973579
E-Mail: madrid-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/madrid.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Calle de Núñez de Balboa 35 A (Edificio Goya)
28001 Madrid
Tel.: +34-91-4363960
Fax: +34-91-4363980
E-Mail: mad.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/spain
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr
Für Reisende, die das Land auf eigene Faust erkunden wollen, ist das Auto das bequemste Verkehrsmittel. Falls man nicht mit dem eigenen PKW angereist ist, bekommt man überall einen Mietwagen. In Städten und Ferienorten gibt es sowohl international bekannte als auch spanische Mietwagenunternehmen. Ein Preisvergleich empfiehlt sich. Der Abschluss einer Vollkaskoversicherung ist in Spanien Pflicht. Insbesondere in den Städten bewährt es sich, den Wagen in Parkhäusern zu parken, damit man vor dem Abschleppen sicher ist. Das Straßennetz ist gut ausgebaut, die gebührenpflichtigen Autobahnen (autopistas) werden durch vierspurige Schnellstraßen (autovías) ergänzt. Viele Landstraßen (carreteras) wurden modernisiert.
Wer ohne Auto reisen möchte, kann auf ein gut organisiertes Busnetz zurückgreifen. Regionale Busunternehmen bringen Reisende zu einem fairen Preis bequem - und meist klimatisiert - in alle wichtigen Orte. Weniger dicht ist das Schienennetz, doch verbinden preiswerte Züge alle größeren Städte miteinander; Hochgeschwindigkeitszüge verkehren u.a. zwischen Madrid und Sevilla bzw. Málaga. Ein besonderes Erlebnis ist die Reise mit der Nostalgiebahn „El Transcantábrico".
Spanien weist ausgeprägte, jedoch unterschiedliche Klimazonen auf. Im Norden ist das Klima eher gemäßigt, während der Süden extrem heiß und trocken ist. Für Andalusien und die Mittelmeerküste sind somit trockene Sommer mit Höchstwerten über 40 °C typisch; in diesen Regionen sind die Winter mild und sehr regenreich. In der kastilischen Hochebene bestimmen von Mai bis September oft unerträgliche Hitze und im Winter kalte Stürme das Wetter. An der nördlichen Atlantikküste herrscht maritimes Klima mit ganzjährig hohen Niederschlägen, milden Wintern und mäßig warmen Sommern vor. Schnee fällt in den Hochlagen der Sierra Nevada, der Sierra de Guadarrama und in den Pyrenäen.
Beste Reisezeit für den nördlichen Teil des Landes sind die Sommermonate; für die Balearen, Madrid und Barcelona empfehlen sich die Monate März bis Juni und Mitte September bis Oktober. Den Süden des Landes besucht man der großen Hitze wegen besser nicht im Sommer. In puncto Kleidung ist man mit dem Zwiebelschalen-Modell immer gut beraten. Vor allem in den Küstengebieten kann bei starkem Wind die lange Hose oder der extra Pullover sehr nützlich sein. Eine Regenjacke sollte besonders in den Herbst- und Wintermonaten nicht im Gepäck fehlen.
Flamenco-Tänzerinnen auf der Feria de Córdoba
Mai San Isidro ist das bedeutendste Fest in Madrid. Insgesamt neun Tage stehen Stierkämpfe, Partys, Konzerte und Märkte auf dem Programm, angefangen vom Freitag vor dem 15. Mai bis zum darauf folgenden Sonntag.
Juni/Juli Drei Tage lang herrscht in Barcelona Ausnahmezustand. Sónar heißt das größte Festival der elektronischen Musik in Europa, das jährlich rund 80.000 Zuschauer anlockt (https://sonar.es).
Juli Fans der alternativen Musik sind auf dem Festival Internacional de Benicàssim gut aufgehoben (https://fiberfib.com).
Berühmte Jazzfestivals sind Jazzaldia in San Sebastián (https://heinekenjazzaldia.eus) und das Festival de Jazz in Vitoria-Gasteiz (https://www.jazzvitoria.com).
Juli-August Opern, Theater- und Ballettaufführungen stehen auf dem Programm des Festival Internacional de Santander (http://festivalsantander.com).
August Im Mittelpunkt des Festival Internacional del Cante de las Minas in Murcia steht Flamenco (https://festivalcantedelasminas.org).
Spanische Paella
Eine typische Vorspeise in Andalusien ist Gazpacho, eine kalte Gemüsesuppe. Unbedingt kosten sollte man auch den andalusischen Sherry. In Málaga dominieren Fisch und Meeresfrüchte, vor allem aber Garnelen die Speisekarten. Delikatessen der baskischen Küche sind Bacalao a la Vizcaina, Stockfisch in Paprikasoße, Caracolillos oder Karakelas, Meeresschnecken, und Marmitako, ein Thunfisch-Kartoffel-Eintopf.
Die galicische Küche hat folgende Spezialitäten zu bieten: Empanada, mit Fisch oder Fleisch gefüllte Teigtaschen, Pulpo a Feira, gekochte Krake mit Öl und Paprikapulver, serviert mit Kartoffeln und als Nachspeise die Tarta de Santiago, eine Mandeltorte. Auf den katalanischen Speisekarten findet man Arròs Negre, schwarzen Reis mit Tintenfischstücken und Botifarra amb Mongetes, eine grobe Bratwurst, serviert mit weißen Bohnen.
In der Region Valencia wird Paella mit Safranreis, Huhn, Schweinerippe, Kaninchen und Gemüse zubereitet. Tapas sind überall in Spanien erhältlich, hauptsächlich Oliven, Fleischklößchen, frittierte Sardellen und Pflaumen im Speckmantel. Der wohl bekannteste spanische Wein ist der Rotwein aus Rioja.
Amtssprache: Spanisch, regionale Amtssprachen: Aranesisch, Baskisch, Galicisch und Katalanisch
Bevölkerung: rund 46,7 Mio. Einwohner
Fläche: 505.990 km²
Hauptstadt: Madrid (rund 3,4 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +34
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Großbritannien

Impfungen sind für eine Reise nach Großbritannien nicht vorgeschrieben. Sinnvoll ist aber generell vor Auslandsreisen eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Für Langzeitaufenthalte wird vom britischen Gesundheitsministerium eine Impfung gegen Meningokokken C für Kinder und Jugendliche bis zum 24. Lebensjahr empfohlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Informationen erteilt Disability Rights UK, eine Vereinigung von Disability Alliance, Radar und National Centre for Independent Living, die auch eine Reihe hilfreicher Publikationen herausgibt:

Disability Rights UK
Ground Floor
CAN Mezzanine
49-51 East Rd
N1 6AH London
Tel.: +44-20-72508181
E-Mail: enquiries@disabilityrightsuk.org
Web: https://www.disabilityrightsuk.org
Staatsangehörige der EU benötigen zur Einreise einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Auch nach dem Brexit soll sich an den Einreisebestimmungen für Reisende aus der EU bis mind. 2021 nichts ändern. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Großbritannien ist kein Schengenland ohne Passkontrolle.
Schweizer können entweder mit gültigem Reisepass oder der Identitätskarte einreisen. Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen z.T. von den staatlichen Regelungen ab, weshalb man sich vor Reisebeginn bei der jeweiligen Fluggesellschaft darüber informieren sollte, welche Dokumente akzeptiert werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Großbritannien ist für Frauen ein sicheres Reiseland. Die allgemeingültigen Vorsichtsmaßnahmen sollten beachtet werden, z.B. sollte man nicht ohne Partner trampen oder sich nachts alleine an wenig belebten Orten aufhalten. Außergewöhnliche Annäherungsversuche, Pfiffe und Gesten sind eher nicht zu erwarten.
In London und größeren Städten wie Manchester und Brighton gibt es eine lebendige LGTBQ-Szene mit einschlägigen Clubs, Pubs und Veranstaltungen. Den Höhepunkt stellt die jährlich Ende Juni in London stattfindende Pride Parade, das größte Festival der Szene, dar (https://prideinlondon.org). Seit der Einführung eines Antidiskriminierungsgesetzes im Jahr 2004 sind in Großbritannien eingetragene Partnerschaften möglich, seit 2013 dürfen gleichgeschlechtliche Paare in England, Wales und Schottland auch heiraten.
Es gilt der Euro-Notruf 112, Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei erreicht man im ganzen Land unter der 999.
New Year's Day (Neujahr, 1. Januar); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter (Ostern, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); May Day (Maifeiertag, Mai - außer Schottland); Spring Bank Holiday (Frühlingsfeiertag, Mai/Juni); Summer Bank Holiday (Sommerfeiertag, August - außer Schottland); Christmas Day und Boxing Day (1. und 2. Weihnachtstag, 25./26. Dezember).
Die oben genannten Feiertage beziehen sich auf England und Wales. Hinzu kommen in Nordirland St. Patrick's Day (Feiertag zu Ehren des Nationalheiligen, 17. März), Easter Tuesday (Osterdienstag), Orangeman's Day (Feier zu Ehren des Sieges Wilhelms von Oranien, 12. Juli) und in Schottland Second Day of New Year (Tag nach Neujahr, 2. Januar), St. Andrew's Day (Feiertag zu Ehren des Nationalheiligen, 30. November).
Fällt der Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, gilt der darauffolgende Montag als Ersatzfeiertag.
Deutsche Botschaft
23 Belgrave Square/Chesham Place
SW1X 8PZ London
Tel.: +44-20-78241300
Fax: +44-20-78241449
E-Mail: info@london.diplo.de
Web: https://uk.diplo.de/uk-en
Öffnungszeiten: Nach Absprache

Österreichische Botschaft
18 Belgrave Mews West
SW1X 8HU London
Tel.: +44-20-73443250
Fax: +44-20-73440292
E-Mail: london-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-london
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
16-18 Montagu Place
W1H 2BQ London
Tel.: +44-20-76166000
Fax: +44-20-77247001
E-Mail: london@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/london
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Sofern der Service laut Karte nicht im Preis inbegriffen ist („Service not included"), sind 10-15 % des Rechnungsbetrags im Restaurant und bei Taxifahrten angemessen. In allen anderen Bereichen liegt es im persönlichen Ermessen, ob man ein Trinkgeld ("tip") gibt. In Pubs ist Trinkgeld generell nicht üblich, Kofferträger freuen sich über 50-75 p. pro Gepäckstück.
Die meisten Telefonzellen der British Telecom sind mit kombinierten Münz-/Kartentelefonen ausgestattet, z.T. akzeptieren die Geräte Kreditkarten. Man braucht Münzen zu 10, 20 oder 50 p. bzw. 1 GBP oder Telefonkarten, „Phonecards", die man bei Postämtern, Touristinformationen und in diversen Geschäften kaufen kann. Vorwahl Deutschland: 0049; Vorwahl Österreich: 0043; Vorwahl Schweiz: 0041; Auskunft Inland: 118118 oder 118500 oder 192; Auskunft Ausland: 118505. Mitgebrachte Handys funktionieren in Großbritannien problemlos und die Roaming-Gebühren wurden 2017 in der gesamten EU abgeschafft. Die kostengünstigste Art der Kommunikation ist die über das Internet. W-LAN-Verbindung gibt es in den meisten Hotels, in einigen Cafés und an manchen öffentlichen Plätzen.
Banken haben i.d.R. von Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa vereinzelt auch 9-12.30 Uhr geöffnet. Postämter sind von Mo-Fr 9-17 Uhr, Hauptpostämter auch Sa 9-12.30 Uhr für ihre Kunden da. Die Öffnungszeiten von Geschäften bewegen sich Mo-Sa zwischen 10 und 18.30 Uhr, So zwischen 11 und 17 Uhr, in großen Warenhäusern kann man teilweise bis 22 Uhr, in Supermärkten Mo-So 9-22 Uhr einkaufen. Museen öffnen ihre Türen Mo-Sa 10-17/18 Uhr und So mittags bis 17.30 Uhr. Pubs dürfen oft 24 Stunden ausschenken, haben aber meist nur von 11-23 Uhr geöffnet und sind vor allem auf dem Land häufig nachmittags geschlossen.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden, solange es sich um Gegenstände des persönlichen Gebrauchs handelt. Richtwerte sind 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon max. 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Das Mitführen von Waffen jeder Art ist - auch beim Durchqueren des Eurotunnels - verboten. Für das britische Überseegebiet Gibraltar gelten gesonderte Bestimmungen.
Folgende abgabefreie Höchstgrenzen sind für Einreisende aus Nicht-EU-Ländern verbindlich: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier, 60 ml Parfüm oder 250 ml Eau de Toilette. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter https://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt bei 50 Hertz Wechselstrom. Für mitgebrachte Geräte benötigt man dreipolige Zwischenstecker (Typen G/D/M), die man in britischen Kaufhäusern und Elektro-Fachgeschäften erwerben kann.
Gegen Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC bzw. einer vorläufigen Ersatzbescheinigung) haben EU-Bürger auch nach dem Brexit noch bis mind. 2021 Anspruch auf medizinische Behandlung. Kosten für Behandlung und Medikamente übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nur in der Höhe, die den britischen Regelungen entsprechen. Prüfen Sie vor der Reise Ihren Versicherungsschutz, meist ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport abdeckt, ratsam. In Notfällen werden Reisende in Krankenhäusern (hospitals) und bei Ärzten (doctors), die dem staatlichen Gesundheitsdienst National Health Service (NHS) angeschlossen sind, unentgeltlich behandelt. Adressen von Ärzten und Krankenhäusern erfragt man bei der Telefonauskunft unter Tel. 192 (gebührenfrei). Rezepte bekommt man auch ausgestellt und erneuert bei den privaten Medicentres (https://www.medicentres.com), Medikamente verkaufen die Apotheken (pharmacies), die oft auch Drogerien (drug stores), z.B. den Filialen von „Boots the Chemist", angeschlossen sind.
Ffestiniog Railway - die älteste aktive Schmalspurbahn weltweit
Großbritannien verfügt über ein gut ausgebautes Busnetz, die beiden größten Unternehmen sind National Express und Scottish City Link. Die Fernbusse steuern ausschließlich Busbahnhöfe an, Überlandbusse im Regionalverkehr auch Haltestellen auf der Strecke, z.T. halten sie auf dem Land auch nach Bedarf. Großbritanniens Eisenbahnen verbinden täglich über 2.000 Bahnhöfe miteinander, allerdings werden viele Strecken seit der Bahnprivatisierung von mehreren Gesellschaften bedient. Deshalb sind große Fahrpreis- und -zeitunterschiede keine Seltenheit. Sowohl für Eisenbahn als auch Bus werden zeitlich befristete Sondertickets angeboten, mit denen man das entsprechende Streckennetz befahren kann: der BritRail Pass (https://de.britrail.net), den man nur im Heimatland vor Reiseantritt erwerben kann, oder der Brit Xplorer (in drei Varianten, mehr Infos unter: https://www.nationalexpress.com) von National Express bzw. der Scottish Citylink Explorer Pass (https://www.citylink.co.uk). Zwischen den großen Städten und zu den Inseln werden Inlandsflüge angeboten. Fähren verbinden die kleinen Inseln mit der britischen Hauptinsel.
Wer ein Auto mieten möchte, muss über 21 (evtl. sogar über 23 bzw. 25) Jahre alt sein und eine Kreditkarte besitzen. Ohne Kreditkarte ist die Automiete nur über ein Reisebüro im Heimatland möglich. Der Linksverkehr ist gewöhnungsbedürftig, passen Sie vor allem an Ausfahrten und beim Abbiegen auf. Radfahrer finden verkehrsarme, reizvolle Nebenstraßen, brauchen aber eine recht gute Kondition und müssen auf starken Gegenwind sowie rasche Wetterwechsel gefasst sein.
In Großbritannien herrscht ein gemäßigtes Klima mit feucht-warmen Sommern und nass-kühlen Wintern. Da die Insel recht groß ist, gibt es allerdings zum Teil erhebliche regionale Unterschiede. Den meisten Niederschlag verzeichnen die Westküste und die Hochlagen, während es nach Osten hin deutlich trockener wird. Die Temperaturen schwanken im Jahresverlauf relativ wenig. Zwischen November und Februar zeigt sich das Wetter am unbeständigsten, dann sind auch die Tage sehr kurz. In der Übergangszeit (März und Oktober) scheint aber durchaus häufig die Sonne. Im Winter bleibt es dank des Einflusses des Golfstroms recht mild und im Sommer wird es oft nur knapp über 20 °C warm, es kann aber auch zu ausgeprägten Hitzeperioden kommen.
Als beste Reisezeit für England und Wales gilt der Mai, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht und der Frühling für angenehme Temperaturen sorgt. Doch auch im Sommer ist es in diesen Landesteilen sehr angenehm und warm. In Schottland geht die Hauptreisesaison von Ende Juni bis Anfang September, doch auch in dieser Zeit ist mit schnellem Wetterwechsel und starken Winden zu rechnen. In ganz Großbritannien kann es immer wieder einmal unerwartet regnen, aber wirklich starke Regengüsse kommen selten vor. Regenkleidung sollte dennoch immer einen Platz im Reisegepäck finden.
Die moderne britische Küche verwendet hochwertige regionale Zutaten bei schonender Zubereitung und kombiniert traditionelle Rezepte mit französischen, mediterranen und asiatischen Einflüssen. Die traditionelle britische Küche gilt als eher deftig. Das schottische Nationalgericht Haggis ist ein Schafsmagen, der mit gehackten Innereien, Zwiebeln, Gewürzen und Hafermehl gefüllt ist. In England sind Steak & Kidney Pie (Steak und Lammnieren im Teigmantel) oder Fish & Chips sehr beliebt. Hauptzutaten des irischen Eintopfs Irish Stew sind Lammfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie. Typisch für die Inselküche sind die guten Fischgerichte mit fangfrischen Zutaten. Gerne isst man auch Sandwiches, die man sich frisch belegen lassen kann, sowie herzhaft oder süß gefüllte Pies (Pasteten).
In den Großstädten wird eine sehr abwechslungsreiche Restaurantauswahl geboten: von indisch, chinesisch, afrikanisch, südamerikanisch bis vietnamesischist praktisch für jeden Geschmack etwas dabei. Gemütliche Pubs gibt es eigentlich überall, zu beachten ist der frühe Schankschluss (um 23 oder 24 Uhr). In den meisten Pubs kann man auch etwas essen. Eine regionale Getränkespezialität ist der Scotch Whisky, der in den Highlands produziert wird. Köstlich ist auch der alkoholhaltige Apfelmost Cider, den man probieren sollte. Als englisches Nationalgetränk gilt Schwarzer Tee.
Januar In London findet mit der London Parade Europas größte Neujahrsparade statt (https://lnydp.com).
Januar/Februar Beim Celtic Connections Festival in Glasgow kann man sich von keltischen Klängen wärmen lassen (https://www.celticconnections.com).
Februar/März Das Glasgow Film Festival bietet feinste internationale Filmkunst (https://glasgowfilm.org).
April In Belfast findet das Belfast Film Festival statt (https://belfastfilmfestival.org).
Mai/Juni Das Bath International Music Fest ist ein renommiertes Musikfestival. Geboten werden u.a. Klassikkonzerte, Weltmusik, Jazz und Kammermusik (https://bathfestivals.org.uk).
Juni Trooping the Colour heißt die in London stattfindende Geburtstagsparade für Queen Elizabeth II. (http://trooping-the-colour.co.uk).
Jazzliebhaber kommen beim Glasgow International Jazz Festival voll auf ihre Kosten (http://www.jazzfest.co.uk).
Juni/Juli Tennis mit Erdbeeren und Regen: Die Wimbledon Championships finden in London statt (http://www.wimbledon.com).
Juli/August Das Speyfest in Fochabers/Moray ist das größte Festival für keltische Musik (http://www.speyfest.com).
August Der Notting Hill Carnival ist ein beliebter multikultureller Karneval am letzten Wochenende im August (https://nhcarnival.org).
August/September Konzerte, Opern, Tanz und Theater bietet das Edinburgh International Festival (https://www.eif.co.uk).
Anfang September Traditionelle schottische Wettkämpfe zu Dudelsackklängen kann man bei The Braemar Gathering erleben (https://www.braemargathering.org).
September Eine Gaumenfreude ist das alljährliche Yorker Food Festival (https://www.yorkfoodfestival.com).
Die Veranstaltungen des Blas Festival finden überall im Hochland statt, darunter keltische Musikdarbietungen und andere kulturelle Events, die das schottische Hochland feiert (https://www.blas-festival.com).
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 66 Mio. Einwohner
Fläche: 243.820 km²
Hauptstadt: London (rund 8,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +44
Währung: Pfund Sterling (Abk.: £; ISO-4217-Code: GBP)
Zeitzone: Greenwich Mean Time (GMT); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ): -1 Stunde

Marokko

Es gibt keine Impfvorschriften für die Einreise nach Marokko. Sinnvoll ist jedoch die Überprüfung und bei Bedarf die Auffrischung des Impfschutzes gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, und bei Aufenthalt von mehr als 3 Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Von Mai bis Oktober besteht in einigen ländlichen Gebieten ein geringes Malaria-Infektionsrisiko. Hier ist auf einen ausreichenden Mückenschutz zu achten; eine medikamentöse Prophylaxe ist nicht erforderlich. Essen Sie nur Geschältes oder Gekochtes und meiden Sie kleinere Straßenküchen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Bürger der Schweiz und der EU-Staaten müssen bei der Einreise einen noch sechs Monate gültigen Reisepass vorlegen, der zu einem Aufenthalt von drei Monaten berechtigt, sofern es sich um touristische Gruppenreisen handelt. Auch für Individualreisen benötigt man einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitsmanifest (11. Januar); Tag der Arbeit (1. Mai); Thronbesteigung Mohammeds VI. (30. Juli); Oued Eddahab-Tag (14. August); Tag der Revolution des Königs und des Volks (20. August); Geburtstag von König Mohammed VI (21. August); Jahrestag des Grünen Marsches (6. November); Tag der Unabhängigkeit, 1956 Rückkehr Mohammeds V. aus dem Exil (18. November).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Marokko sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Fatih Mouharram (Islamisches Neujahr) und Eid Al-Mawlid (Geburtstag des Propheten Mohammed).
Bei Beachtung bestimmter Regeln ist Marokko durchaus ein sicheres Reiseland für Frauen. Frauen sollten in Marokko generell größtmögliche Zurückhaltung im Umgang mit Männern üben, d.h. Blick- und besonders Körperkontakt vermeiden. Kleidung hat Signalwirkung: Weite, körperverhüllende Gewänder schützen vor aufdringlichen Blicken. Einladungen von Marokkanern sowie Trampen sind tabu! Unerwünschte Begleiter sollten Sie bestimmt abweisen.
Grundsätzlich gilt, dass Marokkaner gegenüber Menschen mit Behinderung ausgesprochen hilfsbereit sind. Allerdings sind Reisen, v.a. für Gehbehinderte, in Marokko schwierig. Hotels mit behindertenfreundlichen Einrichtungen findet man allein in den Großstädten und Touristenzonen. Nur in Ausnahmefällen sind Fortbewegungsmittel behindertengerecht. Auf dem Land, aber auch in den Altstädten sind die Wege meist uneben. Trekkingtouren bietet Beduino Caravanserail in Marrakesch an, Tel.: +212-4-329102, Fax: +212-4-330487, E-Mail: suntrek@iam.net.ma, Web: http://morroco.chez.com.
Marokko gilt als beliebtes Reiseziel für Homosexuelle. Es besteht eine verdeckte Form der Prostitution. Doch sollte man unbedingt beachten, dass gleichgeschlechtliche Liebe dort unter Strafe verboten ist. Fälle von Erpressungen unter Androhung von Anzeigen sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. In jedem Fall sollte im Interesse der eigenen Gesundheit nie auf grundlegende hygienische Maßnahmen und Kondome verzichtet werden!
Polizei: 19 (in Städten), 190, Gendarmerie: 177 (außerhalb von Städten), Feuerwehr und Ambulanz: 15
Es ist üblich, in Restaurants ca. 10 % Trinkgeld auf den Rechnungsbetrag zu geben, auch Angestellte in Hotels (Gepäckträger, Toilettenpersonal) erwarten 10-50 MAD. Man sollte bei der Vergabe von Trinkgeld daran denken, dass ein großer Teil der Marokkaner in großer Armut lebt.
Banken haben im Sommer Mo-Fr 8-14.30 Uhr, im Winter 8-11.15 und 14.15-16.30 Uhr geöffnet, Postämter Mo-Fr 8.30-12 und 15-18 Uhr. Der Sonntag ist offizieller Ruhetag, an den sich auch die meisten Geschäfte halten. Ladenöffnungszeiten sind Mo-Sa 8-12 und 14.30-18.30 Uhr, wobei auf den traditionellen Märkten oft noch bis in die späteren Abendstunden gehandelt wird.
In fast allen Orten gibt es die sog. Teléboutiquen, von denen man mit Münzen oder Karten günstig auch ins Ausland telefonieren kann. Telefonkarten erhält man in Postämtern, Tabakläden und einigen Geschäften. Mobiltelefone können in Marokko benutzt werden. Bei Inlandsgesprächen muss man immer die Ortsvorwahl wählen. Vorwahl für die Schweiz 0041, für Deutschland 0049, für Österreich 0043 und für Marokko 00212.
Die ärztliche Versorgung in den größeren Städten sowie den Touristenzentren ist gut, Hotels helfen bei der Suche nach einem Arzt. Behandlungskosten müssen sofort beglichen werden. Eine Rückerstattung ist nur von einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung (die den medizinisch sinnvollen Rücktransport einschließen sollte) gewährleistet.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt, nur in älteren Hotels noch 110 Volt. Für die zweipoligen Steckdosen wird ein Adapter benötigt, den man aber auch in Marokko erwerben kann.
Für den persönlichen Gebrauch bestimmter Reisebedarf ist zollfrei. Darüber hinaus dürfen 1 l Wein oder Spirituosen, 200 Zigaretten/Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 5 g Parfüm und Geschenke im Wert von 2.000 MAD eingeführt werden. Nahrungsmittel sind nur in Form von Reiseproviant erlaubt. Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist verboten, wird aber bei Touristen meist bis zu 1.000 MAD toleriert. Fremdwährung, die unbegrenzt eingeführt werden darf, sollte ab einem Gegenwert von 15.000 MAD angegeben werden. Bei der Ausreise können Dirhambestände unter Vorlage der Umtauschbescheinigung in Devisen zurückgetauscht werden. Die Mitnahme von Funkgeräten bedarf einer Genehmigung, TV-Geräte und Laptops sollten deklariert werden. Für Jagdwaffen benötigt man eine Genehmigung der Sicherheitsbehörden. Schildkröten dürfen nicht aus dem Land ausgeführt werden. Informationen des marokkanischen Zolls unter http://www.douane.gov.ma.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
7, Zankat Madnine
10000 Rabat
Tel.: +212-537-218600
Fax: +212-537-706851
E-Mail: info@rabat.diplo.de
Web: http://www.rabat.diplo.de

Österreichische Botschaft
2 Zankat Tiddas
Rabat
Tel.: +212-537-764003
Fax: +212-537-765425
E-Mail: rabat-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/rabat.html

Schweizerische Botschaft
Square de Berkane
10020 Rabat
Tel.: +212-537-268030/31
Fax: +212-537-268040
E-Mail: rab.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/rabat
Zwischen Meer, Hochgebirge (Dj. Toubkal 4.165 m) und Wüste bietet Marokko zu jeder Jahreszeit eine Fülle von Attraktionen. Den Wechsel zwischen Sommersonne und winterlichen Schneestürmen kann man mitunter an einem Tag erleben. Im März locken die Atlantik-Strände im Südwesten wie auch die verschneiten Hänge des Hohen Atlas - Oukaimeden ist ein bekannter Skiort. Wüstenliebhaber zieht es im Februar und März zu den hohen Dünenfeldern des Erg Chebbi. Ideales Wetter für den Besuch der Königsstädte wie auch zum Wandern versprechen die Monate März bis Mai und September bis November.
Trotz seiner Vergangenheit als französische Kolonie ist das islamisch geprägte Marokko ein konservatives Land. Dies sollte man bei der Auswahl der Urlaubsgarderobe berücksichtigen. Selbst im Sommer und an den Stränden ist kurze, ärmellose oder sehr figurbetonende Kleidung unangemessen - zumal Marokkos Ruf unter dem Verhalten der einheimischen „Gigolos" leidet, die sich durch solche Kleidung ermutigt fühlen. Im Winter und Frühjahr sollte man nicht nur bei Reisen im Gebirge auch warme Garderobe bereithalten - noch im März können die Temperaturen nachts unter 10 °C sinken! Im Norden ist ein Regenschirm im Frühjahr und Herbst ein sinnvoller Begleiter.
Straße durch die Sahara
Marokko verfügt über ein recht gut ausgebautes Straßennetz. Busse und Überlandtaxis (grand taxis) verbinden auch entlegene Ortschaften miteinander. Für europäische Verhältnisse günstig sind die Preise der Busgesellschaften CTM und SATAS, die komfortable und klimatisierte Reisebusse einsetzen. Bei Fahrten mit dem Mietwagen sollte man den technischen Zustand des Wagens prüfen; nur für Off-Road-Fahrten sind geländegängige Fahrzeuge nötig, die Mietkosten dafür allerdings hoch. Ebenfalls recht hoch sind die Benzinpreise in Marokko - das Land besitzt selbst keine Ölvorräte. Erhöhte Vorsicht ist bei Nachtfahrten geboten, abends sollte das Auto an sicherer Stelle geparkt werden (Hotelgarage).
Wem bei weiteren Reisestrecken die Bus- bzw. Autofahrt zu lange dauert, der kann auch einen der innermarokkanischen Flüge der Royal Air Maroc buchen (http://www.royalairmaroc.com). Dieser kostet zwar mehr, ist aber zuverlässig und schnell. Schnell - und billiger - geht's auch mit der Bahn, die im Nordwesten Marokkos gute Verbindungen bietet. Gönnen Sie sich v.a. während der Hauptreisezeiten ein Ticket erster Klasse. In den Städten stehen Petit Taxis (max. drei Fahrgäste) oder pittoreske Pferdekutschen bereit.
Aufgrund der deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr durch islamistische Terroristen wird von Reisen in entlegene, nicht hinreichend gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche dringend abgeraten. Das Rif-Gebirge sollte nicht allein befahren werden, da hier mitunter Reisende von Rauschgifthändlern durch Steinwürfe oder Straßensperren bedrängt werden. Dies betrifft insbesondere die Strecken zwischen Chefchaouen über Ketama nach Al-Hoceima sowie die Straße von Ketama nach Fès. Es wird empfohlen, stets die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes zu beachten (http://www.auswaertiges-amt.de).
März Das Festival International des Nomades in M'Hamid ist ein Zusammentreffen aller Nomaden aus Nordafrika. Auf dem Programm stehen Musik, Tanz und Diskussionen (http://www.nomadsfestival.org).
Mai Die Fête des Roses in El-Kelâa M'Gouna wird mit einem Blumenkorso und Volkstänzen gefeiert. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Wahl der Rosenkönigin.
Juni Das Festival de la Musique Sacrées du Monde in Fès ist ein internationales Musikfestival (http://www.fesfestival.com).
Auf dem Kirschfest, Fête des Cerises, in Sefrou wird die Kirschkönigin des Jahres gewählt.
Auf dem Gnaoua Festival in Essaouira,, das im selben Monat stattfindet, wird Weltmusik dargeboten (http://www.festival-gnaoua.net).
Juni/Juli Das Festival National des Arts Populaires ist ein beliebtes Folklorefest in Marrakesch (http://www.marrakechfestival.com).
August Filme und Konzerte sind Inhalte des Kulturfestivals Festival culturel d'Asilah in der nordmarokkanischen Stadt.
Tajine mit Kichererbsen, Gemüse, Fleisch und Fladenbrot
Couscous (Hartweizengrieß) mit Fleisch oder Meeresfrüchten, dazu feurig-scharfe Harissa-Sauce, Tajine (Gemüse-Fleisch-Schmorgerichte) und die Grillspieße Brochettes sind die bekanntesten Speisen des Landes. Festessen sind ohne Méchoui, für das ein ganzes Lamm auf den Tisch kommt, nicht komplett. Nicht minder lecker sind die Pastillas, Blätterteigtaschen mit einer Füllung aus Mandeln und Fleisch oder Geflügel. Zum Abschluss verwöhnt das süße Aroma des Minztees die Sinne. Oder ein Glas marokkanischer Wein? Frische Säfte und die traditionelle Mandelmilch bereichern die Getränkekarte.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 33 Mio. Einwohner
Fläche: 446.550 km²
Hauptstadt: Rabat (rund 800.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +212
Religion: Islam (99,8 % der Bevölkerung)
Währung: Marokkanischer Dirham (Abk.: Dh; ISO-4217-Code: MAD)
Zeitzone: West European Time (WET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ): -1 Std.; Umstellung auf Sommerzeit

Ausflugsland

Monaco

Die internationale Landesvorwahl für Monaco lautet 00377, es folgt direkt die Rufnummer. Wer von Monaco ins Heimatland telefonieren möchte, wählt die entsprechende Landesvorwahl (0049 für Deutschland, 0043 für Österreich, 0041 für die Schweiz) vor und lässt dann die Null der folgenden Ortsvorwahl weg. Telefonieren vom Hotel aus ist meist recht teuer; günstiger wird es mit Telefonkarten, die man z.B. auf der Post oder in verschiedenen Geschäften kaufen kann. Es bestehen Roaming-Verträge zwischen diversen Mobilfunkanbietern. Netzbetreiber sind SFR (http://www.monaco.mc/Pages/Accueil), Itineris Orange (http://www.orange.fr) und Bouygues (http://www.bouyguestelecom.fr). Der Hauptanbieter fürs Internet heißt Monaco Internet (http://www.monaco.net). Immer mehr Hotels bieten kostenloses WLAN an; in Monte Carlo gibt es ein Internetcafé.
Homosexualität ist in Monaco legal und wird von einem großen Teil der Bevölkerung akzeptiert. Gleichgeschlechtliche Ehen oder eingetragene Partnerschaften sind jedoch nicht zugelassen. Eine nennenswerte LGTB-Szene gibt es in dem kleinen Fürstentum nicht, wohl aber in nahegelegenen französischen Städten wie Nizza, Marseille oder Lyon.
Üblich ist eine Netzspannung von 127 oder 220/230 V bei 50 Hz. Es werden Stecker vom Typ C, D, E oder F verwendet, ein Adapter ist notwendig.
Frauen können Monaco problemlos alleine bereisen. Ein gesundes Maß an Vorsicht sollte man aber auch hier walten lassen und sich z.B. nicht nachts alleine in einsamen Gegenden aufhalten und auf das Trampen verzichten.
Neben den Botschaften in Paris (A, D) bzw. Marseille (CH) sind folgende Konsulate in Monaco zuständig:

Deutsches Honorarkonsulat
Postanschrift: B.P. 287, Monte Carlo, MC-98005 Monaco Cedex
"Le Roc Fleur", 2 Chemin du Ténaco
MC-98000 Monaco
Tel: +377-97974965
Fax: +377-97-775153
E-Mail: dieterspaethe@monaco377.com

Österreichische Honorargeneralkonsulat
"Monte Carlo Palace"
7, Boulevard des Moulins, MC 98000 Monte Carlo
Tel.: +377-93-302300
Fax: +377-92-160454
E-Mail: cons-austriche@monaco.mc

Schweizerisches Konsulat
2 avenue de Grande Bretagne
98007 Monaco Cedex
Tel.: +377-93-155882
Fax: +377-93-155811
E-Mail: monaco@honorarvertretung.ch
Es bestehen keine Pflichtimpfungen für die Einreise nach Monaco. Es kann jedoch sinnvoll sein, sich gegen die durch Zecken übertragene FSME und gegen Hepatitis A (ggfs. auch Hepatitis B) impfen zu lassen und die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standard-Impfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) aufzufrischen. Durch ausreichenden Mückenschutz können durch Mücken übertragbare Krankheiten wie die in Monaco vorkommende Leishmaniose verhindert werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Deutsche, Österreicher und Schweizer können mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis bzw. der Identitätskarte nach Monaco einreisen, wobei Reisepässe auch seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein dürfen. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument, da Eintragungen im Pass ihrer Eltern seit Juni 2012 nicht mehr gültig sind.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Es gelten die Zentrale Europäische Notrufnummer 112 sowie die 17 für die Polizei, die 18 für die Feuerwehr und die 15 für Notarzt und Ambulanz.
Neujahr (1. Januar); Tag der Heiligen Devota (27. Januar); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Nationalfeiertag (19. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Weihnachten (25. Dezember)
Menschen mit Behinderung können sich in Monaco relativ gut fortbewegen. Zahlreiche Hotels, Restaurants und Touristenattraktionen wie der Palast der Grimaldi-Familie sind für Rollstuhlfahrer zugänglich und immer mehr Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut. Neuere Busse verfügen über eine Rampe und sind behindertengerecht ausgestattet. Ein Piktogramm auf den elektronischen Anzeigetafeln der Haltestellen gibt an, ob der nächste Bus für Rollstuhlfahrer geeignet ist oder nicht. Eine Besonderheit in Monaco ist der Strand Larvotto, der mit dem Gütezeichen „Handiplage“ ausgezeichnet wurde und mit rollstuhlgerechten Duschen, Rampen und sanitären Anlagen ausgestattet ist. In den Sommermonaten steht geschultes Personal zur Verfügung, das behinderten Menschen z.B. beim Gang ins Wasser mit den Amphibienrollstühlen hilft. Weitere Infos unter http://www.wato.de.
Geschäfte in Monaco haben i.d.R. werktags zwischen 9 und 19 Uhr geöffnet (z.T. auch länger), kleinere Geschäfte machen oft eine Mittagspause, fangen dafür aber früher an und haben abends länger geöffnet. Manche Lebensmittelgeschäfte sind auch sonntagvormittags geöffnet. Banken arbeiten normalerweise montags bis freitags von 9-12 und von 14-16 Uhr, Credit Foncier de Monaco beim Casinos öffnet täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) von 12.00-23.00 Uhr. Die Post ist von Montag bis Freitag 8-19 Uhr und samstags 8-12 Uhr für ihre Kunden da.
Obwohl das Trinkgeld in den Rechnungen bereits inbegriffen ist, ist es üblich, bei besonderer Zufriedenheit in Restaurants, Bars und Cafés ein Trinkgeld in Höhe von 5-10 % zu geben. Kofferträger und Zimmermädchen freuen sich über einen kleinen Bonus, z.B. in Höhe von 2 EUR pro Nacht bzw. pro Gepäckstück.
Zwar gehört Monaco nicht zur EU, aber zum Zollgebiet der Europäischen Gemeinschaft, da mit Frankreich ein Zollabkommen besteht. Daher gelten dieselben Zollbestimmungen wie für Frankreich.
Reisende aus EU-Ländern dürfen Waren uneingeschränkt ein- und ausführen, wobei folgende Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Monaco verfügt über eine der höchsten Dichte an Ärzten weltweit und die medizinische Versorgung ist gut. Allerdings gehört Monaco nicht zur EU, weshalb Deutsche und Österreicher mit der Europäischen Versicherungskarte (EHIC) nicht ausreichend abgesichert sind. Besucher sollten in jedem Fall eine Auslandsreiseversicherung abschließen.
Obwohl es in Monaco eine Vielzahl unterirdischer Parkhäuser gibt, empfiehlt es sich, das Auto außerhalb des Fürstentums stehenzulassen. Die Verkehrslage ist zu den Stoßzeiten sehr angespannt und wer sich nicht zu Fuß fortbewegen möchte, kann dies problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln tun. Es verkehren sechs Buslinien (darunter auch Nachtbusse), die mehr als 140 Haltestellen anfahren. Fahrkarten sind entweder direkt im Bus oder im Büro der Betreibergesellschaft Compagnie des Autobus de Monaco (3 avenue President J.F Kennedy) erhältlich (http://www.cam.mc). Angeboten werden u.a. Einzelfahrkarten (2 EUR) oder Tickets für 6 Fahrten (11 EUR); alle Tickets sind auch für das Busboot zur Überquerung des Hafens gültig. Für Touristen empfiehlt sich der Kauf einer Tageskarte (Carte Touristique Journalière), welche die unbegrenzte Nutzung aller Linien bis Betriebsschluss ermöglicht.
Züge der französischen SNCF (http://www.sncf.com) verbinden Monaco mit verschiedenen Destinationen in Frankreich; der unterirdische Bahnhof Monaco-Monte Carlo liegt an der Avenue Prince Pierre und ist Station der landschaftlich reizvollen Bahnstrecke Marseille-Ventimiglia. Zudem gibt es häufige Verbindungen nach Nizza (25 Min.) und Menton (10 Min.). Private Buslinien verkehren zwischen Monaco und dem Flughafen Nizza.
Für Naturfreunde bietet sich eine Wanderung auf dem 2002 eingeweihten Fernwanderweg Via Alpina an, der von Monaco nach Triest führt und auf seinen fünf Routen alle acht Alpenstaaten (Italien, Slowenien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Monaco) durchläuft.
Monaco ist geprägt von mildem Mittelmeerklima mit trockenen, warmen Sommern sowie milden, feuchten Wintern. Wie an der gesamten Côte d’Azur scheint dazu häufig die Sonne - im Juli durchschnittlich 10 Stunden pro Tag und selbst im Dezember verwöhnt sie den Stadtstaat im Mittel täglich knapp 5 Stunden lang. Der meiste Regen fällt im März, Oktober und November.
Durch den Schutz der Seealpen sind extreme Wetterlagen in Monaco kaum zu erwarten. In den Monaten Juli und August ist es mit durchschnittlich 23 °C und Höchstwerten um die 30 °C meist angenehm warm, aber auch im Winter (Dezember bis Februar) fallen die Werte kaum unter 10 °C. Die beste Reisezeit für Monaco ist im Frühling und im Sommer.
Januar Schon seit 1911 bildet die Rallye Monte Carlo den alljährlichen Auftakt für die Motorsport-Saison. Sie führt im Hinterland von Monaco durch die französischen Seealpen (http://acm.mc/en/rallye-monte-carlo).
Im gleichen Monat begeistert das internationale Zirkusfestival von Monte Carlo, das traditionell unter der Schirmherrschaft der monegassischen Fürstenfamilie steht, eine Woche lang mit den besten Clowns und Aktrobaten (http://www.montecarlofestival.mc).
Mai/Juni Der Grand Prix von Monaco ist das einzige Formel-1-Autorennen, das mitten in einer Stadt ausgetragen wird. Unter den Zuschauern befinden sich zahlreiche Stars und Sternchen (http://www.grand-prix-monaco.com).
September Die größten und ausgefallensten Yachten Europas sind Ende des Monats auf der Monaco Yacht Show zu bestaunen. Auch hier ist die High Society natürlich vertreten (http://www.monacoyachtshow.com).
November Den Nationalfeiertag Monacos am Namenstag von Fürst Rainier III. begeht man im Fürstentum mit einer feierlichen Zeremonie. Auf dem Programm stehen ein musikalisch untermaltes Feuerwerk am Hafen und eine Messe, an der auch die Fürstenfamilie teilnimmt. Anschließend werden Gäste und Einheimische von der Grimaldi-Familie vom Balkon des Palastes aus begrüßt.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 36.000 Einwohner
Fläche: 2,02 km²
Hauptstadt: Monaco
Staatsform: Erbmonarchie
Vorwahl: +377
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
Die Küche Monacos ist mediterran und entspricht weitgehend der französischen. Aber auch italienische Einflüsse sind deutlich zu spüren. Man kocht mit viel frischem Gemüse, wobei Tomaten, Zwiebeln und Oliven eine zentrale Rolle spielen. Gerichte mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte fehlen auf keiner Speisekarte.
Als monegassisches Nationalgericht gilt Barbajuan, frittierte, gefüllte Teigtaschen, die an Ravioli erinnern. Dabei kann die Füllung je nach Variante unterschiedlich sein, enthält jedoch in Monaco typischerweise keinen Reis. Barbajuan wird traditionell am Nationalfeiertag verzehrt. Zu Weihnachten gibt es in vielen Familien Pain de Noël (Weihnachtsbrot), das mit Walnüssen in Form eines Kreuzes und einem Olivenzweig verziert wird.

Frankreich

Jour de l'an (Neujahr, 1. Januar); Lundi de Pâques (Ostermontag, März/April); Fête du travail (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fête de la Victoire (Ende des Zweiten Weltkrieges, 8. Mai); Ascension (Christi Himmelfahrt, Mai); Pentecôte (Pfingsten, Mai/Juni); Fête Nationale de la France (Nationalfeiertag, 14. Juli); Assomption (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Toussaint (Allerheiligen, 1. November); Armistice 1918 (Waffenstillstand 1918, 11. November); Noël (Weihnachten, 25. Dezember). Nur im Elsass: Vendredi Saint (Karfreitag, März/April) und Lendemain de Noël (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Polizei (Police): 17, Feuerwehr (Pompiers): 18, Notarzt und Krankenwagen (S.A.M.U.): 15, Zentrale Europäische Notrufnummer (Numéro d'appel d'urgence): 112
Für eine Reise nach Frankreich sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. In den Sommermonaten (April-Oktober) sollte man aber generell über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken. Risikogebiete sind hier vor allem die Rheinebene und das Elsass. Bei Reisen an die Mittelmeerküste und nach Korsika ist eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll.
Darüber hinaus empfiehlt sich vor einer Auslandsreise eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.
In der Gegend um Nizza treten im Spätsommer vereinzelt Fälle von Dengue-Fieber auf. Einen Impfschutz gibt es nicht, hier hilft nur ein ausreichender Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Museen und andere touristische Einrichtungen sind mittlerweile behindertengerecht ausgestattet. Die oft überfüllten Zügen von Métro und RER sowie das komplette unterirdische Metrosystem in Paris sind jedoch für Menschen mit körperlicher Einschränkung kaum nutzbar. Im Schnellzug TGV gibt es immerhin einen Stellplatz für Rollstühle in den Wagen der 1. Klasse, die vom Rollstuhlfahrer und einer Begleitperson ohne Aufpreis, jedoch mit Reservierung, genutzt werden kann. Hotels und Einrichtungen mit dem Siegel „Tourisme et Handicap" listet die Webseite http://www.tourisme-handicaps.org auf.
Obwohl ein Bediengeld bereits in den Rechnungen enthalten ist („Services inclus") ist es üblich, den Betrag aufzurunden bzw. etwa 10 % des Rechnungsbetrags nach dem Bezahlen auf dem Tisch zu hinterlassen. Auch das Servicepersonal im Hotel und Taxifahrer etc. erwarten ein kleines Trinkgeld.
Frauen können Frankreich sicher und problemlos alleine bereisen. Bestimmte Vorkehrungen sind nicht zu treffen, jedoch sollte man den gesunden Menschenverstand walten lassen und z.B. auf das Trampen ohne Partner verzichten und sich nicht bei Dunkelheit alleine in abgelegenen Gegenden oder Parks aufhalten. Ein besonders aufdringliches Verhalten von Seiten der Männer ist nicht zu erwarten.
Die Ladenöffnungszeiten sind in Frankreich unterschiedlich. In der Regel haben die Geschäfte Mo-Sa von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Supermärkte teilweise bis 22 Uhr, manche auch am Sonntag. Der Samstag wird normalerweise wie ein Werktag gehandhabt. Bäckereien öffnen spätestens um 7 Uhr ihre Türen. In kleineren Ortschaften und in der Nebensaison werden auch Mittagspausen eingelegt. Banken im Großraum Paris öffnen Mo-Fr von 9 bis 16.30 Uhr, in anderen Teilen des Landes Di-Sa von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr; Postämter sind Mo-Fr von 9 bis 18 und Sa von 9 bis 12 Uhr für ihre Kunden da.
Homosexualität wird in Frankreich von einem Großteil der Bevölkerung, insbesondere der jüngeren Generation, toleriert und akzeptiert. Der Austausch gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit löst normalerweise keine diskriminierenden Reaktionen aus. Großstädte wie Paris und Marseille verfügen über eine lebendige LGBT-Szene mit einschlägigen Clubs und Bars. Auf der Nationalversammlung am 12.02.2013 in Paris stimmte die klare Mehrheit der Abgeordneten für die „Homo-Ehe" und das Recht auf Adoption für gleichgeschlechtliche Paare.
EU-Bürger und Schweizer müssen bei der Einreise einen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass mitführen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Bei einem Aufenthalt von über 90 Tagen benötigt man allerdings eine Genehmigung, die bei der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt werden muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
24 rue Marbeau
75116 Paris
Tel.: +33-1-53834500
Fax: +33-1-53834502
E-Mail: info@paris.diplo.de
Web: http://www.paris.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-16.45 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr

Österreichische Botschaft
6, Rue Fabert
75007 Paris
Tel.: +33-1-40633063
Fax: +33-145556365
E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/botschaft/paris.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft und Konsulat
142, rue de Grenelle
75007 Paris
Tel.: +33-1-49556700
Fax: +33-1-49556767
E-Mail: par.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/paris
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die medizinische Versorgung in Frankreich ist gut und entspricht modernen Standards. Adressen von Krankenhäusern und ärztlichen Notdiensten erhält man bei Apotheken, in Zeitungen und im Internet. Apotheken erkennt man an einem Schild mit grünem Kreuz. Für Notfälle ist der S.A.M.U. (Service d'aide médicale urgente) zuständig, der unter der Nummer 15 gerufen werden kann. Bürger der EU und Staatsangehörige der Schweiz können sich zwar gegen Vorzeigen der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) behandeln lassen, wobei die Behandlung zunächst aus eigener Tasche gezahlt werden muss und später durch die französische Krankenkasse Caisse Primaire d'Assurance Maladie teilweise erstattet wird. Allerdings ist die Eigenbeteiligung relativ hoch, weshalb es ratsam ist, vorab zusätzlich eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. die alle Kosten übernimmt.
Generell gilt in Frankreich die 230-Volt-Spannung, es können aber auch die 110-Volt-Anschlüsse vorkommen. Die gängigen Stecker-Typen sind C und E, für letzteren ist ein Adapter notwendig.
Für Reisende aus EU-Ländern bestehen keine Einschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren, die für den Eigenbedarf erworben wurden, wohl aber Richtmengen: Für den privaten Verbrauch dürfen 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person mitgenommen werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise beim französischen Zoll deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei Rückreise aus den französischen Überseedepartements (Martinique, Guadeloupe, Réunion und Französisch-Guayana) in die EU gelten dieselben Bestimmungen wie bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land: Es dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Die Autobahnen der Grande Nation sind mautpflichtig. Vor allem an den Wochenenden (Freitagnachmittag und Sonntagabend) und zu Beginn bzw. gegen Ende der Ferien kann es zu langen Staus kommen. Deshalb ist es ratsam, Anfang Juli und Ende August längere Fahrten auf die Werktage zu legen oder auf Nationalstraßen auszuweichen.
Das dichte Schienennetz der staatlichen Eisenbahn SNCF (http://www.sncf.com) läuft überwiegend via Paris. Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt reservierungspflichtig. Die Preise für Bahnfahrten richten sich sowohl nach dem Buchungs- als auch nach dem Fahrtzeitpunkt. Allerdings gibt es in abgelegenen Regionen oft keine oder kaum Möglichkeiten, sich mit dem Zug fortzubewegen, dafür werden hier aber alternative öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Busse der SNCF und der privaten Unternehmen verkehren in ländlichen Gebieten dennoch oft nur einmal am Tag, zwischen den Großstädten häufiger. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist mit verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen zu rechnen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen.
Die Promillegrenze liegt wie in Deutschland bei 0,5. Seit Juli 2012 sind alle Auto- und Motorradfahrer dazu verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltest im Auto mit sich zu führen; bei Verstoß muss ein Bußgeld entrichtet werden.
Meeresfrüchte, eine französische Delikatesse
Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. In der Picardie findet man köstliche Gemüsegerichte auf der Speisekarte. Eine Spezialität der Bretagne sind Belon-Austern, verschiedene Krebssorten und Hummer. Bretonische Artischocken sollte man unbedingt kosten. Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, werden entweder mit Käse und Schinken als herzhafte Mahlzeit oder mit Zucker und anderen süßen Zugaben als Nachspeise verzehrt. In der Weinbauregion Loire isst man gerne Wildgerichte oder Flussfische. Getrunken wird hier der eigene Sauvignon Blanc. Trüffelgerichte stehen in Aquitanien auf den Speisekarten. Das Elsass ist bekannt für seine Flamm- und Zwiebelkuchen. Burgund ist berühmt für seine edlen Weiß- und Rotweine. Fisch- und Fleischgerichte werden hier meist mit Weinsaucen serviert. Weinbergschnecken und der Senf aus Dijon sind hierzulande ebenfalls eine Delikatesse. An der französischen Küste wird natürlich hauptsächlich frischer Fisch gegessen. Die Küche der Provence ist geprägt von aromatischen Kräutern. In ganz Frankreich erhält man zum Dessert die weltbekannte Crème Brulée mit Karamellkruste.
Parade beim Karneval in Nizza
Januar Die Route der Monte Carlo Motor Rally führt entlang der Französischen Riviera und durch das Fürstentum von Monaco. Inzwischen gibt es auch eine E-Rallye im Oktober (http://www.acm.mc).
Februar Das Highlight des zwölftägigen Karnevals in Nizza ist der Faschingsdienstag. Blumenkorsos, Fackelzüge und ein großes Feuerwerk sorgen für prächtige Stimmung (http://www.nicecarnaval.com).
Februar/März Große, fantasievolle Figuren aus Orangen und Zitronen kann man bei der Fête du Citron in Menton bewundern (http://www.feteducitron.com).
April Der Marathon de Paris ist einer der größten Marathons in Europa. Start ist auf der Avenue des Champs-Élysées und Ziel ist am Arc de Triomphe (http://www.parismarathon.com).
Mai Viele Berühmtheiten halten sich in diesem Monat in Cannes auf. Das Cannes Film Festival ist eines der ältesten und beliebtesten Film Festivals der Welt (http://www.festival-cannes.com).
Juli Le Grand Tour de France, das bedeutendste Radrennen der Welt, führt durch zahlreiche Städte und Ortschaften des Landes und endet am Champs-Élysées in Paris (http://www.letour.fr).
Dezember Ganz Lyon leuchtet bei der Fête des Lumières (https://www.fetedeslumieres.lyon.fr).
Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden.
Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 67 Mio. Einwohner
Fläche: 543.965 km² (ohne Übersee-Departements)
Hauptstadt: Paris (rund 2,1 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +33
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Spanien

Je komfortabler und moderner das Hotel, desto wahrscheinlicher ist es, dass es behindertengerecht ausgestattet ist. Im offiziellen Hotelverzeichnis (Guía de Hoteles) signalisiert ein Symbol, ob das Haus barrierefrei zugänglich ist. Behinderte, die einen Urlaub planen, können sich auch an die Selbsthilfeorganisation Mobility International Schweiz wenden: Froburgstr. 4, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2126740, Fax: +41-62-2126739, E-Mail: info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch.
Es gibt keine speziellen Impfvorschriften für Spanien. Neben einer Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) kann jedoch bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen etc.) auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Landesweit für Polizei, Feuerwehr und Notarzt: Tel. 112
Ohne Passkontrolle können Bürger der Staaten einreisen, die das Schengener Abkommen unterzeichnet haben, darunter auch Deutsche und Österreicher; auch sie sollten allerdings einen Personalausweis oder Reisepass mitführen. Schweizer müssen die Identitätskarte oder den Reisepass vorweisen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Obwohl in der Öffentlichkeit oft abschätzig von Homosexualität gesprochen wird, wird sie von der Mehrheit der spanischen Gesellschaft, besonders von der jungen Generation, weitgehend akzeptiert. Spanien war 2005 das dritte Land weltweit, das Homosexuellen die Ehe und die Adoption ermöglichte. Eine lebendige Transvestiten- und Schwulenszene in privaten Clubs und Bars gibt es in den meisten größeren Städten, vor allem in Madrid, Barcelona, Valencia und Cádiz, aber auch in Ferienorten wie z.B. dem katalanischen Badeort Sitges, auf Gran Canaria und Teneriffa.
Allein reisende Frauen haben in Spanien keine außergewöhnlichen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden. Auf Grund des verbreiteten Machismo müssen sie sich jedoch auf bestimmte Reaktionen wie Pfiffe, anzügliche Gesten und Rufe gefasst machen, insbesondere wenn sie den Klischeevorstellungen der spanischen Männer als große schlanke Blondine entsprechen. Ein Ehering schützt allein reisende Frauen in Spanien nicht unbedingt vor potenziellen Eroberungsversuchen der Männer.
Das Bedienungsgeld ist in der Hotel- oder Restaurantrechnung inbegriffen. Es ist jedoch üblich, Kellnern bei Zufriedenheit mit dem Service 5-10 % Trinkgeld (propina) zu geben. Auch in Bars und Cafés lässt man ein paar Münzen auf dem Wechselgeldteller liegen.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon maximal 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Für Parfüm gelten keine Mengenbegrenzungen. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) dürfen unbeschränkt ein- und ausgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Befragen mündlich angegeben werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g andere Tabakerzeugnisse sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei der Einreise auf die Kanarischen Inseln gibt es keine Zollkontrollen, da diese als Freihandelszone einen Sonderstatus innerhalb der EU genießen. Für die Rückreise von den Kanaren sowie von Ceuta und Melilla gelten folgende Bestimmungen: Über 17-Jährige dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahren bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Rückreise in die Schweiz gelten die o.g. Bestimmungen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter https://www.zoll.de.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Reyes Magos (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Domingo de Resurrección (Ostersonntag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fiesta de la Asunción (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Día de la Hispanidad/El Pilar (Nationalfeiertag, 12. Oktober); Todos los Santos (Allerheiligen, 1. November); Día de la Constitución (Tag der spanischen Verfassung, 6. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).

Darüber hinaus gibt es in Spanien eine Vielzahl an regionalen Feiertagen.
Die Netzspannung beträgt im Regelfall 230 Volt Wechselstrom. Für Geräte mit Schukosteckern benötigt man einen Adapter.
Banken: Mo-Fr 8.30-14 Uhr, im Winter auch Sa bis 13 Uhr. Die meisten Geschäfte haben Mo-Sa 9.30-13.30 Uhr und 16.30-20 Uhr geöffnet, Kaufhäuser und Einkaufszentren durchgehend 10-21/22 Uhr. Ein Ladenschlussgesetz gibt es nicht. Museen schließen in der Regel am Montag und Sonntagnachmittag. Viele Restaurants haben am Sonntagabend und Montag geschlossen.
Adressen deutschsprachiger Ärzte können Sie an der Hotelrezeption oder bei Ihrer Botschaft erfragen. Im Krankheitsfall stehen neben Arztpraxen auch staatliche Gesundheitszentren (centros de salud) zur Verfügung. Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), die Ihnen Ihre Krankenkasse ausstellt, berechtigt zur Behandlung in Spanien und sollte direkt beim Arzt oder im Krankenhaus abgegeben werden. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den Fall eines medizinisch notwendigen Rücktransports verfügen.
Deutsche Botschaft
Calle de Fortuny 8
28010 Madrid
Tel.: +34-91-5579000
Fax: +34-91-3102104
E-Mail: info@madrid.diplo.de
Web: http://www.madrid.diplo.de

Österreichische Botschaft
Paseo de la Castellana 91
28046 Madrid
Tel.: +34-91-5565315
Fax: +34-91-5973579
E-Mail: madrid-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/madrid.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Calle de Núñez de Balboa 35 A (Edificio Goya)
28001 Madrid
Tel.: +34-91-4363960
Fax: +34-91-4363980
E-Mail: mad.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/spain
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr
Für Reisende, die das Land auf eigene Faust erkunden wollen, ist das Auto das bequemste Verkehrsmittel. Falls man nicht mit dem eigenen PKW angereist ist, bekommt man überall einen Mietwagen. In Städten und Ferienorten gibt es sowohl international bekannte als auch spanische Mietwagenunternehmen. Ein Preisvergleich empfiehlt sich. Der Abschluss einer Vollkaskoversicherung ist in Spanien Pflicht. Insbesondere in den Städten bewährt es sich, den Wagen in Parkhäusern zu parken, damit man vor dem Abschleppen sicher ist. Das Straßennetz ist gut ausgebaut, die gebührenpflichtigen Autobahnen (autopistas) werden durch vierspurige Schnellstraßen (autovías) ergänzt. Viele Landstraßen (carreteras) wurden modernisiert.
Wer ohne Auto reisen möchte, kann auf ein gut organisiertes Busnetz zurückgreifen. Regionale Busunternehmen bringen Reisende zu einem fairen Preis bequem - und meist klimatisiert - in alle wichtigen Orte. Weniger dicht ist das Schienennetz, doch verbinden preiswerte Züge alle größeren Städte miteinander; Hochgeschwindigkeitszüge verkehren u.a. zwischen Madrid und Sevilla bzw. Málaga. Ein besonderes Erlebnis ist die Reise mit der Nostalgiebahn „El Transcantábrico".
Spanien weist ausgeprägte, jedoch unterschiedliche Klimazonen auf. Im Norden ist das Klima eher gemäßigt, während der Süden extrem heiß und trocken ist. Für Andalusien und die Mittelmeerküste sind somit trockene Sommer mit Höchstwerten über 40 °C typisch; in diesen Regionen sind die Winter mild und sehr regenreich. In der kastilischen Hochebene bestimmen von Mai bis September oft unerträgliche Hitze und im Winter kalte Stürme das Wetter. An der nördlichen Atlantikküste herrscht maritimes Klima mit ganzjährig hohen Niederschlägen, milden Wintern und mäßig warmen Sommern vor. Schnee fällt in den Hochlagen der Sierra Nevada, der Sierra de Guadarrama und in den Pyrenäen.
Beste Reisezeit für den nördlichen Teil des Landes sind die Sommermonate; für die Balearen, Madrid und Barcelona empfehlen sich die Monate März bis Juni und Mitte September bis Oktober. Den Süden des Landes besucht man der großen Hitze wegen besser nicht im Sommer. In puncto Kleidung ist man mit dem Zwiebelschalen-Modell immer gut beraten. Vor allem in den Küstengebieten kann bei starkem Wind die lange Hose oder der extra Pullover sehr nützlich sein. Eine Regenjacke sollte besonders in den Herbst- und Wintermonaten nicht im Gepäck fehlen.
Flamenco-Tänzerinnen auf der Feria de Córdoba
Mai San Isidro ist das bedeutendste Fest in Madrid. Insgesamt neun Tage stehen Stierkämpfe, Partys, Konzerte und Märkte auf dem Programm, angefangen vom Freitag vor dem 15. Mai bis zum darauf folgenden Sonntag.
Juni/Juli Drei Tage lang herrscht in Barcelona Ausnahmezustand. Sónar heißt das größte Festival der elektronischen Musik in Europa, das jährlich rund 80.000 Zuschauer anlockt (https://sonar.es).
Juli Fans der alternativen Musik sind auf dem Festival Internacional de Benicàssim gut aufgehoben (https://fiberfib.com).
Berühmte Jazzfestivals sind Jazzaldia in San Sebastián (https://heinekenjazzaldia.eus) und das Festival de Jazz in Vitoria-Gasteiz (https://www.jazzvitoria.com).
Juli-August Opern, Theater- und Ballettaufführungen stehen auf dem Programm des Festival Internacional de Santander (http://festivalsantander.com).
August Im Mittelpunkt des Festival Internacional del Cante de las Minas in Murcia steht Flamenco (https://festivalcantedelasminas.org).
Spanische Paella
Eine typische Vorspeise in Andalusien ist Gazpacho, eine kalte Gemüsesuppe. Unbedingt kosten sollte man auch den andalusischen Sherry. In Málaga dominieren Fisch und Meeresfrüchte, vor allem aber Garnelen die Speisekarten. Delikatessen der baskischen Küche sind Bacalao a la Vizcaina, Stockfisch in Paprikasoße, Caracolillos oder Karakelas, Meeresschnecken, und Marmitako, ein Thunfisch-Kartoffel-Eintopf.
Die galicische Küche hat folgende Spezialitäten zu bieten: Empanada, mit Fisch oder Fleisch gefüllte Teigtaschen, Pulpo a Feira, gekochte Krake mit Öl und Paprikapulver, serviert mit Kartoffeln und als Nachspeise die Tarta de Santiago, eine Mandeltorte. Auf den katalanischen Speisekarten findet man Arròs Negre, schwarzen Reis mit Tintenfischstücken und Botifarra amb Mongetes, eine grobe Bratwurst, serviert mit weißen Bohnen.
In der Region Valencia wird Paella mit Safranreis, Huhn, Schweinerippe, Kaninchen und Gemüse zubereitet. Tapas sind überall in Spanien erhältlich, hauptsächlich Oliven, Fleischklößchen, frittierte Sardellen und Pflaumen im Speckmantel. Der wohl bekannteste spanische Wein ist der Rotwein aus Rioja.
Amtssprache: Spanisch, regionale Amtssprachen: Aranesisch, Baskisch, Galicisch und Katalanisch
Bevölkerung: rund 46,7 Mio. Einwohner
Fläche: 505.990 km²
Hauptstadt: Madrid (rund 3,4 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +34
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Großbritannien

Impfungen sind für eine Reise nach Großbritannien nicht vorgeschrieben. Sinnvoll ist aber generell vor Auslandsreisen eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Für Langzeitaufenthalte wird vom britischen Gesundheitsministerium eine Impfung gegen Meningokokken C für Kinder und Jugendliche bis zum 24. Lebensjahr empfohlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Informationen erteilt Disability Rights UK, eine Vereinigung von Disability Alliance, Radar und National Centre for Independent Living, die auch eine Reihe hilfreicher Publikationen herausgibt:

Disability Rights UK
Ground Floor
CAN Mezzanine
49-51 East Rd
N1 6AH London
Tel.: +44-20-72508181
E-Mail: enquiries@disabilityrightsuk.org
Web: https://www.disabilityrightsuk.org
Staatsangehörige der EU benötigen zur Einreise einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Auch nach dem Brexit soll sich an den Einreisebestimmungen für Reisende aus der EU bis mind. 2021 nichts ändern. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Großbritannien ist kein Schengenland ohne Passkontrolle.
Schweizer können entweder mit gültigem Reisepass oder der Identitätskarte einreisen. Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen z.T. von den staatlichen Regelungen ab, weshalb man sich vor Reisebeginn bei der jeweiligen Fluggesellschaft darüber informieren sollte, welche Dokumente akzeptiert werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Großbritannien ist für Frauen ein sicheres Reiseland. Die allgemeingültigen Vorsichtsmaßnahmen sollten beachtet werden, z.B. sollte man nicht ohne Partner trampen oder sich nachts alleine an wenig belebten Orten aufhalten. Außergewöhnliche Annäherungsversuche, Pfiffe und Gesten sind eher nicht zu erwarten.
In London und größeren Städten wie Manchester und Brighton gibt es eine lebendige LGTBQ-Szene mit einschlägigen Clubs, Pubs und Veranstaltungen. Den Höhepunkt stellt die jährlich Ende Juni in London stattfindende Pride Parade, das größte Festival der Szene, dar (https://prideinlondon.org). Seit der Einführung eines Antidiskriminierungsgesetzes im Jahr 2004 sind in Großbritannien eingetragene Partnerschaften möglich, seit 2013 dürfen gleichgeschlechtliche Paare in England, Wales und Schottland auch heiraten.
Es gilt der Euro-Notruf 112, Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei erreicht man im ganzen Land unter der 999.
New Year's Day (Neujahr, 1. Januar); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter (Ostern, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); May Day (Maifeiertag, Mai - außer Schottland); Spring Bank Holiday (Frühlingsfeiertag, Mai/Juni); Summer Bank Holiday (Sommerfeiertag, August - außer Schottland); Christmas Day und Boxing Day (1. und 2. Weihnachtstag, 25./26. Dezember).
Die oben genannten Feiertage beziehen sich auf England und Wales. Hinzu kommen in Nordirland St. Patrick's Day (Feiertag zu Ehren des Nationalheiligen, 17. März), Easter Tuesday (Osterdienstag), Orangeman's Day (Feier zu Ehren des Sieges Wilhelms von Oranien, 12. Juli) und in Schottland Second Day of New Year (Tag nach Neujahr, 2. Januar), St. Andrew's Day (Feiertag zu Ehren des Nationalheiligen, 30. November).
Fällt der Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, gilt der darauffolgende Montag als Ersatzfeiertag.
Deutsche Botschaft
23 Belgrave Square/Chesham Place
SW1X 8PZ London
Tel.: +44-20-78241300
Fax: +44-20-78241449
E-Mail: info@london.diplo.de
Web: https://uk.diplo.de/uk-en
Öffnungszeiten: Nach Absprache

Österreichische Botschaft
18 Belgrave Mews West
SW1X 8HU London
Tel.: +44-20-73443250
Fax: +44-20-73440292
E-Mail: london-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-london
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
16-18 Montagu Place
W1H 2BQ London
Tel.: +44-20-76166000
Fax: +44-20-77247001
E-Mail: london@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/london
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Sofern der Service laut Karte nicht im Preis inbegriffen ist („Service not included"), sind 10-15 % des Rechnungsbetrags im Restaurant und bei Taxifahrten angemessen. In allen anderen Bereichen liegt es im persönlichen Ermessen, ob man ein Trinkgeld ("tip") gibt. In Pubs ist Trinkgeld generell nicht üblich, Kofferträger freuen sich über 50-75 p. pro Gepäckstück.
Die meisten Telefonzellen der British Telecom sind mit kombinierten Münz-/Kartentelefonen ausgestattet, z.T. akzeptieren die Geräte Kreditkarten. Man braucht Münzen zu 10, 20 oder 50 p. bzw. 1 GBP oder Telefonkarten, „Phonecards", die man bei Postämtern, Touristinformationen und in diversen Geschäften kaufen kann. Vorwahl Deutschland: 0049; Vorwahl Österreich: 0043; Vorwahl Schweiz: 0041; Auskunft Inland: 118118 oder 118500 oder 192; Auskunft Ausland: 118505. Mitgebrachte Handys funktionieren in Großbritannien problemlos und die Roaming-Gebühren wurden 2017 in der gesamten EU abgeschafft. Die kostengünstigste Art der Kommunikation ist die über das Internet. W-LAN-Verbindung gibt es in den meisten Hotels, in einigen Cafés und an manchen öffentlichen Plätzen.
Banken haben i.d.R. von Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa vereinzelt auch 9-12.30 Uhr geöffnet. Postämter sind von Mo-Fr 9-17 Uhr, Hauptpostämter auch Sa 9-12.30 Uhr für ihre Kunden da. Die Öffnungszeiten von Geschäften bewegen sich Mo-Sa zwischen 10 und 18.30 Uhr, So zwischen 11 und 17 Uhr, in großen Warenhäusern kann man teilweise bis 22 Uhr, in Supermärkten Mo-So 9-22 Uhr einkaufen. Museen öffnen ihre Türen Mo-Sa 10-17/18 Uhr und So mittags bis 17.30 Uhr. Pubs dürfen oft 24 Stunden ausschenken, haben aber meist nur von 11-23 Uhr geöffnet und sind vor allem auf dem Land häufig nachmittags geschlossen.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden, solange es sich um Gegenstände des persönlichen Gebrauchs handelt. Richtwerte sind 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon max. 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Das Mitführen von Waffen jeder Art ist - auch beim Durchqueren des Eurotunnels - verboten. Für das britische Überseegebiet Gibraltar gelten gesonderte Bestimmungen.
Folgende abgabefreie Höchstgrenzen sind für Einreisende aus Nicht-EU-Ländern verbindlich: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier, 60 ml Parfüm oder 250 ml Eau de Toilette. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter https://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt bei 50 Hertz Wechselstrom. Für mitgebrachte Geräte benötigt man dreipolige Zwischenstecker (Typen G/D/M), die man in britischen Kaufhäusern und Elektro-Fachgeschäften erwerben kann.
Gegen Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC bzw. einer vorläufigen Ersatzbescheinigung) haben EU-Bürger auch nach dem Brexit noch bis mind. 2021 Anspruch auf medizinische Behandlung. Kosten für Behandlung und Medikamente übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nur in der Höhe, die den britischen Regelungen entsprechen. Prüfen Sie vor der Reise Ihren Versicherungsschutz, meist ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport abdeckt, ratsam. In Notfällen werden Reisende in Krankenhäusern (hospitals) und bei Ärzten (doctors), die dem staatlichen Gesundheitsdienst National Health Service (NHS) angeschlossen sind, unentgeltlich behandelt. Adressen von Ärzten und Krankenhäusern erfragt man bei der Telefonauskunft unter Tel. 192 (gebührenfrei). Rezepte bekommt man auch ausgestellt und erneuert bei den privaten Medicentres (https://www.medicentres.com), Medikamente verkaufen die Apotheken (pharmacies), die oft auch Drogerien (drug stores), z.B. den Filialen von „Boots the Chemist", angeschlossen sind.
Ffestiniog Railway - die älteste aktive Schmalspurbahn weltweit
Großbritannien verfügt über ein gut ausgebautes Busnetz, die beiden größten Unternehmen sind National Express und Scottish City Link. Die Fernbusse steuern ausschließlich Busbahnhöfe an, Überlandbusse im Regionalverkehr auch Haltestellen auf der Strecke, z.T. halten sie auf dem Land auch nach Bedarf. Großbritanniens Eisenbahnen verbinden täglich über 2.000 Bahnhöfe miteinander, allerdings werden viele Strecken seit der Bahnprivatisierung von mehreren Gesellschaften bedient. Deshalb sind große Fahrpreis- und -zeitunterschiede keine Seltenheit. Sowohl für Eisenbahn als auch Bus werden zeitlich befristete Sondertickets angeboten, mit denen man das entsprechende Streckennetz befahren kann: der BritRail Pass (https://de.britrail.net), den man nur im Heimatland vor Reiseantritt erwerben kann, oder der Brit Xplorer (in drei Varianten, mehr Infos unter: https://www.nationalexpress.com) von National Express bzw. der Scottish Citylink Explorer Pass (https://www.citylink.co.uk). Zwischen den großen Städten und zu den Inseln werden Inlandsflüge angeboten. Fähren verbinden die kleinen Inseln mit der britischen Hauptinsel.
Wer ein Auto mieten möchte, muss über 21 (evtl. sogar über 23 bzw. 25) Jahre alt sein und eine Kreditkarte besitzen. Ohne Kreditkarte ist die Automiete nur über ein Reisebüro im Heimatland möglich. Der Linksverkehr ist gewöhnungsbedürftig, passen Sie vor allem an Ausfahrten und beim Abbiegen auf. Radfahrer finden verkehrsarme, reizvolle Nebenstraßen, brauchen aber eine recht gute Kondition und müssen auf starken Gegenwind sowie rasche Wetterwechsel gefasst sein.
In Großbritannien herrscht ein gemäßigtes Klima mit feucht-warmen Sommern und nass-kühlen Wintern. Da die Insel recht groß ist, gibt es allerdings zum Teil erhebliche regionale Unterschiede. Den meisten Niederschlag verzeichnen die Westküste und die Hochlagen, während es nach Osten hin deutlich trockener wird. Die Temperaturen schwanken im Jahresverlauf relativ wenig. Zwischen November und Februar zeigt sich das Wetter am unbeständigsten, dann sind auch die Tage sehr kurz. In der Übergangszeit (März und Oktober) scheint aber durchaus häufig die Sonne. Im Winter bleibt es dank des Einflusses des Golfstroms recht mild und im Sommer wird es oft nur knapp über 20 °C warm, es kann aber auch zu ausgeprägten Hitzeperioden kommen.
Als beste Reisezeit für England und Wales gilt der Mai, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht und der Frühling für angenehme Temperaturen sorgt. Doch auch im Sommer ist es in diesen Landesteilen sehr angenehm und warm. In Schottland geht die Hauptreisesaison von Ende Juni bis Anfang September, doch auch in dieser Zeit ist mit schnellem Wetterwechsel und starken Winden zu rechnen. In ganz Großbritannien kann es immer wieder einmal unerwartet regnen, aber wirklich starke Regengüsse kommen selten vor. Regenkleidung sollte dennoch immer einen Platz im Reisegepäck finden.
Die moderne britische Küche verwendet hochwertige regionale Zutaten bei schonender Zubereitung und kombiniert traditionelle Rezepte mit französischen, mediterranen und asiatischen Einflüssen. Die traditionelle britische Küche gilt als eher deftig. Das schottische Nationalgericht Haggis ist ein Schafsmagen, der mit gehackten Innereien, Zwiebeln, Gewürzen und Hafermehl gefüllt ist. In England sind Steak & Kidney Pie (Steak und Lammnieren im Teigmantel) oder Fish & Chips sehr beliebt. Hauptzutaten des irischen Eintopfs Irish Stew sind Lammfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie. Typisch für die Inselküche sind die guten Fischgerichte mit fangfrischen Zutaten. Gerne isst man auch Sandwiches, die man sich frisch belegen lassen kann, sowie herzhaft oder süß gefüllte Pies (Pasteten).
In den Großstädten wird eine sehr abwechslungsreiche Restaurantauswahl geboten: von indisch, chinesisch, afrikanisch, südamerikanisch bis vietnamesischist praktisch für jeden Geschmack etwas dabei. Gemütliche Pubs gibt es eigentlich überall, zu beachten ist der frühe Schankschluss (um 23 oder 24 Uhr). In den meisten Pubs kann man auch etwas essen. Eine regionale Getränkespezialität ist der Scotch Whisky, der in den Highlands produziert wird. Köstlich ist auch der alkoholhaltige Apfelmost Cider, den man probieren sollte. Als englisches Nationalgetränk gilt Schwarzer Tee.
Januar In London findet mit der London Parade Europas größte Neujahrsparade statt (https://lnydp.com).
Januar/Februar Beim Celtic Connections Festival in Glasgow kann man sich von keltischen Klängen wärmen lassen (https://www.celticconnections.com).
Februar/März Das Glasgow Film Festival bietet feinste internationale Filmkunst (https://glasgowfilm.org).
April In Belfast findet das Belfast Film Festival statt (https://belfastfilmfestival.org).
Mai/Juni Das Bath International Music Fest ist ein renommiertes Musikfestival. Geboten werden u.a. Klassikkonzerte, Weltmusik, Jazz und Kammermusik (https://bathfestivals.org.uk).
Juni Trooping the Colour heißt die in London stattfindende Geburtstagsparade für Queen Elizabeth II. (http://trooping-the-colour.co.uk).
Jazzliebhaber kommen beim Glasgow International Jazz Festival voll auf ihre Kosten (http://www.jazzfest.co.uk).
Juni/Juli Tennis mit Erdbeeren und Regen: Die Wimbledon Championships finden in London statt (http://www.wimbledon.com).
Juli/August Das Speyfest in Fochabers/Moray ist das größte Festival für keltische Musik (http://www.speyfest.com).
August Der Notting Hill Carnival ist ein beliebter multikultureller Karneval am letzten Wochenende im August (https://nhcarnival.org).
August/September Konzerte, Opern, Tanz und Theater bietet das Edinburgh International Festival (https://www.eif.co.uk).
Anfang September Traditionelle schottische Wettkämpfe zu Dudelsackklängen kann man bei The Braemar Gathering erleben (https://www.braemargathering.org).
September Eine Gaumenfreude ist das alljährliche Yorker Food Festival (https://www.yorkfoodfestival.com).
Die Veranstaltungen des Blas Festival finden überall im Hochland statt, darunter keltische Musikdarbietungen und andere kulturelle Events, die das schottische Hochland feiert (https://www.blas-festival.com).
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 66 Mio. Einwohner
Fläche: 243.820 km²
Hauptstadt: London (rund 8,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +44
Währung: Pfund Sterling (Abk.: £; ISO-4217-Code: GBP)
Zeitzone: Greenwich Mean Time (GMT); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ): -1 Stunde

Marokko

Es gibt keine Impfvorschriften für die Einreise nach Marokko. Sinnvoll ist jedoch die Überprüfung und bei Bedarf die Auffrischung des Impfschutzes gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, und bei Aufenthalt von mehr als 3 Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Von Mai bis Oktober besteht in einigen ländlichen Gebieten ein geringes Malaria-Infektionsrisiko. Hier ist auf einen ausreichenden Mückenschutz zu achten; eine medikamentöse Prophylaxe ist nicht erforderlich. Essen Sie nur Geschältes oder Gekochtes und meiden Sie kleinere Straßenküchen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Bürger der Schweiz und der EU-Staaten müssen bei der Einreise einen noch sechs Monate gültigen Reisepass vorlegen, der zu einem Aufenthalt von drei Monaten berechtigt, sofern es sich um touristische Gruppenreisen handelt. Auch für Individualreisen benötigt man einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitsmanifest (11. Januar); Tag der Arbeit (1. Mai); Thronbesteigung Mohammeds VI. (30. Juli); Oued Eddahab-Tag (14. August); Tag der Revolution des Königs und des Volks (20. August); Geburtstag von König Mohammed VI (21. August); Jahrestag des Grünen Marsches (6. November); Tag der Unabhängigkeit, 1956 Rückkehr Mohammeds V. aus dem Exil (18. November).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Marokko sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Fatih Mouharram (Islamisches Neujahr) und Eid Al-Mawlid (Geburtstag des Propheten Mohammed).
Bei Beachtung bestimmter Regeln ist Marokko durchaus ein sicheres Reiseland für Frauen. Frauen sollten in Marokko generell größtmögliche Zurückhaltung im Umgang mit Männern üben, d.h. Blick- und besonders Körperkontakt vermeiden. Kleidung hat Signalwirkung: Weite, körperverhüllende Gewänder schützen vor aufdringlichen Blicken. Einladungen von Marokkanern sowie Trampen sind tabu! Unerwünschte Begleiter sollten Sie bestimmt abweisen.
Grundsätzlich gilt, dass Marokkaner gegenüber Menschen mit Behinderung ausgesprochen hilfsbereit sind. Allerdings sind Reisen, v.a. für Gehbehinderte, in Marokko schwierig. Hotels mit behindertenfreundlichen Einrichtungen findet man allein in den Großstädten und Touristenzonen. Nur in Ausnahmefällen sind Fortbewegungsmittel behindertengerecht. Auf dem Land, aber auch in den Altstädten sind die Wege meist uneben. Trekkingtouren bietet Beduino Caravanserail in Marrakesch an, Tel.: +212-4-329102, Fax: +212-4-330487, E-Mail: suntrek@iam.net.ma, Web: http://morroco.chez.com.
Marokko gilt als beliebtes Reiseziel für Homosexuelle. Es besteht eine verdeckte Form der Prostitution. Doch sollte man unbedingt beachten, dass gleichgeschlechtliche Liebe dort unter Strafe verboten ist. Fälle von Erpressungen unter Androhung von Anzeigen sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. In jedem Fall sollte im Interesse der eigenen Gesundheit nie auf grundlegende hygienische Maßnahmen und Kondome verzichtet werden!
Polizei: 19 (in Städten), 190, Gendarmerie: 177 (außerhalb von Städten), Feuerwehr und Ambulanz: 15
Es ist üblich, in Restaurants ca. 10 % Trinkgeld auf den Rechnungsbetrag zu geben, auch Angestellte in Hotels (Gepäckträger, Toilettenpersonal) erwarten 10-50 MAD. Man sollte bei der Vergabe von Trinkgeld daran denken, dass ein großer Teil der Marokkaner in großer Armut lebt.
Banken haben im Sommer Mo-Fr 8-14.30 Uhr, im Winter 8-11.15 und 14.15-16.30 Uhr geöffnet, Postämter Mo-Fr 8.30-12 und 15-18 Uhr. Der Sonntag ist offizieller Ruhetag, an den sich auch die meisten Geschäfte halten. Ladenöffnungszeiten sind Mo-Sa 8-12 und 14.30-18.30 Uhr, wobei auf den traditionellen Märkten oft noch bis in die späteren Abendstunden gehandelt wird.
In fast allen Orten gibt es die sog. Teléboutiquen, von denen man mit Münzen oder Karten günstig auch ins Ausland telefonieren kann. Telefonkarten erhält man in Postämtern, Tabakläden und einigen Geschäften. Mobiltelefone können in Marokko benutzt werden. Bei Inlandsgesprächen muss man immer die Ortsvorwahl wählen. Vorwahl für die Schweiz 0041, für Deutschland 0049, für Österreich 0043 und für Marokko 00212.
Die ärztliche Versorgung in den größeren Städten sowie den Touristenzentren ist gut, Hotels helfen bei der Suche nach einem Arzt. Behandlungskosten müssen sofort beglichen werden. Eine Rückerstattung ist nur von einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung (die den medizinisch sinnvollen Rücktransport einschließen sollte) gewährleistet.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt, nur in älteren Hotels noch 110 Volt. Für die zweipoligen Steckdosen wird ein Adapter benötigt, den man aber auch in Marokko erwerben kann.
Für den persönlichen Gebrauch bestimmter Reisebedarf ist zollfrei. Darüber hinaus dürfen 1 l Wein oder Spirituosen, 200 Zigaretten/Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 5 g Parfüm und Geschenke im Wert von 2.000 MAD eingeführt werden. Nahrungsmittel sind nur in Form von Reiseproviant erlaubt. Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist verboten, wird aber bei Touristen meist bis zu 1.000 MAD toleriert. Fremdwährung, die unbegrenzt eingeführt werden darf, sollte ab einem Gegenwert von 15.000 MAD angegeben werden. Bei der Ausreise können Dirhambestände unter Vorlage der Umtauschbescheinigung in Devisen zurückgetauscht werden. Die Mitnahme von Funkgeräten bedarf einer Genehmigung, TV-Geräte und Laptops sollten deklariert werden. Für Jagdwaffen benötigt man eine Genehmigung der Sicherheitsbehörden. Schildkröten dürfen nicht aus dem Land ausgeführt werden. Informationen des marokkanischen Zolls unter http://www.douane.gov.ma.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
7, Zankat Madnine
10000 Rabat
Tel.: +212-537-218600
Fax: +212-537-706851
E-Mail: info@rabat.diplo.de
Web: http://www.rabat.diplo.de

Österreichische Botschaft
2 Zankat Tiddas
Rabat
Tel.: +212-537-764003
Fax: +212-537-765425
E-Mail: rabat-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/rabat.html

Schweizerische Botschaft
Square de Berkane
10020 Rabat
Tel.: +212-537-268030/31
Fax: +212-537-268040
E-Mail: rab.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/rabat
Zwischen Meer, Hochgebirge (Dj. Toubkal 4.165 m) und Wüste bietet Marokko zu jeder Jahreszeit eine Fülle von Attraktionen. Den Wechsel zwischen Sommersonne und winterlichen Schneestürmen kann man mitunter an einem Tag erleben. Im März locken die Atlantik-Strände im Südwesten wie auch die verschneiten Hänge des Hohen Atlas - Oukaimeden ist ein bekannter Skiort. Wüstenliebhaber zieht es im Februar und März zu den hohen Dünenfeldern des Erg Chebbi. Ideales Wetter für den Besuch der Königsstädte wie auch zum Wandern versprechen die Monate März bis Mai und September bis November.
Trotz seiner Vergangenheit als französische Kolonie ist das islamisch geprägte Marokko ein konservatives Land. Dies sollte man bei der Auswahl der Urlaubsgarderobe berücksichtigen. Selbst im Sommer und an den Stränden ist kurze, ärmellose oder sehr figurbetonende Kleidung unangemessen - zumal Marokkos Ruf unter dem Verhalten der einheimischen „Gigolos" leidet, die sich durch solche Kleidung ermutigt fühlen. Im Winter und Frühjahr sollte man nicht nur bei Reisen im Gebirge auch warme Garderobe bereithalten - noch im März können die Temperaturen nachts unter 10 °C sinken! Im Norden ist ein Regenschirm im Frühjahr und Herbst ein sinnvoller Begleiter.
Straße durch die Sahara
Marokko verfügt über ein recht gut ausgebautes Straßennetz. Busse und Überlandtaxis (grand taxis) verbinden auch entlegene Ortschaften miteinander. Für europäische Verhältnisse günstig sind die Preise der Busgesellschaften CTM und SATAS, die komfortable und klimatisierte Reisebusse einsetzen. Bei Fahrten mit dem Mietwagen sollte man den technischen Zustand des Wagens prüfen; nur für Off-Road-Fahrten sind geländegängige Fahrzeuge nötig, die Mietkosten dafür allerdings hoch. Ebenfalls recht hoch sind die Benzinpreise in Marokko - das Land besitzt selbst keine Ölvorräte. Erhöhte Vorsicht ist bei Nachtfahrten geboten, abends sollte das Auto an sicherer Stelle geparkt werden (Hotelgarage).
Wem bei weiteren Reisestrecken die Bus- bzw. Autofahrt zu lange dauert, der kann auch einen der innermarokkanischen Flüge der Royal Air Maroc buchen (http://www.royalairmaroc.com). Dieser kostet zwar mehr, ist aber zuverlässig und schnell. Schnell - und billiger - geht's auch mit der Bahn, die im Nordwesten Marokkos gute Verbindungen bietet. Gönnen Sie sich v.a. während der Hauptreisezeiten ein Ticket erster Klasse. In den Städten stehen Petit Taxis (max. drei Fahrgäste) oder pittoreske Pferdekutschen bereit.
Aufgrund der deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr durch islamistische Terroristen wird von Reisen in entlegene, nicht hinreichend gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche dringend abgeraten. Das Rif-Gebirge sollte nicht allein befahren werden, da hier mitunter Reisende von Rauschgifthändlern durch Steinwürfe oder Straßensperren bedrängt werden. Dies betrifft insbesondere die Strecken zwischen Chefchaouen über Ketama nach Al-Hoceima sowie die Straße von Ketama nach Fès. Es wird empfohlen, stets die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes zu beachten (http://www.auswaertiges-amt.de).
März Das Festival International des Nomades in M'Hamid ist ein Zusammentreffen aller Nomaden aus Nordafrika. Auf dem Programm stehen Musik, Tanz und Diskussionen (http://www.nomadsfestival.org).
Mai Die Fête des Roses in El-Kelâa M'Gouna wird mit einem Blumenkorso und Volkstänzen gefeiert. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Wahl der Rosenkönigin.
Juni Das Festival de la Musique Sacrées du Monde in Fès ist ein internationales Musikfestival (http://www.fesfestival.com).
Auf dem Kirschfest, Fête des Cerises, in Sefrou wird die Kirschkönigin des Jahres gewählt.
Auf dem Gnaoua Festival in Essaouira,, das im selben Monat stattfindet, wird Weltmusik dargeboten (http://www.festival-gnaoua.net).
Juni/Juli Das Festival National des Arts Populaires ist ein beliebtes Folklorefest in Marrakesch (http://www.marrakechfestival.com).
August Filme und Konzerte sind Inhalte des Kulturfestivals Festival culturel d'Asilah in der nordmarokkanischen Stadt.
Tajine mit Kichererbsen, Gemüse, Fleisch und Fladenbrot
Couscous (Hartweizengrieß) mit Fleisch oder Meeresfrüchten, dazu feurig-scharfe Harissa-Sauce, Tajine (Gemüse-Fleisch-Schmorgerichte) und die Grillspieße Brochettes sind die bekanntesten Speisen des Landes. Festessen sind ohne Méchoui, für das ein ganzes Lamm auf den Tisch kommt, nicht komplett. Nicht minder lecker sind die Pastillas, Blätterteigtaschen mit einer Füllung aus Mandeln und Fleisch oder Geflügel. Zum Abschluss verwöhnt das süße Aroma des Minztees die Sinne. Oder ein Glas marokkanischer Wein? Frische Säfte und die traditionelle Mandelmilch bereichern die Getränkekarte.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 33 Mio. Einwohner
Fläche: 446.550 km²
Hauptstadt: Rabat (rund 800.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +212
Religion: Islam (99,8 % der Bevölkerung)
Währung: Marokkanischer Dirham (Abk.: Dh; ISO-4217-Code: MAD)
Zeitzone: West European Time (WET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ): -1 Std.; Umstellung auf Sommerzeit
MC-MO06

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrt mit Phoenix Reisen

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei Phoenix Reisen zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von Phoenix Reisen.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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