St. Petersburg: Goldenes Silvester an der Newa

Zum Jahreswechsel ins "Venedig des Nordens"

Zugegeben, Sie müssten nicht an Silvester nach St. Petersburg reisen, um ein Feuerwerk zu erleben. Denn die goldenen Nadeln der Festungstürme steigen das ganze Jahr über wie Leuchtraketen in den Himmel über der Newa. Andererseits ist gerade zum Jahreswechsel die ganze wilde Schönheit der Stadt zu spüren, die einst Peter der Große gegen alle Widrigkeiten der Natur in das nordrussische Sumpfland pflanzen ließ. Und dann ist da noch die berühmte russische Seele, die sich gerade am Silvesterabend beim Galamenü in Ihrem Hotel von der schönsten und gerne wodkaseeligen Seite erleben lässt.

Die Sehenswürdigkeiten der Stadt lassen sich kaum aufzählen. Da wären die Eremitage, die Peter-und-Paul-Festung, der Thikvinsky-Friedhof mit den Gräbern Dostojewskis, Tschaikowskys und vieler anderer Literaten, Musiker und Künstler oder der Jussupow-Palast, in dem einst Rasputin wirkte.

Die Architektur der Stadt ist übrigens tatsächlich so atemberaubend, dass man sie in einem kleinen Reiseprospekt nicht wiedergeben könnte. Dafür braucht man schon einen Newski Prospekt – die berühmte Flanier- und Einkaufsmeile der Stadt. Rund um St. Petersburg gibt es nicht weniger Spektakuläres zu entdecken. Bei einem Ausflug ins Zarendorf Puschkin (ja, der Name geht tatsächlich auf den berühmten Schriftsteller zurück!) besichtigen Sie die Nachbildung des Bernsteinzimmers und in Pawlowsk durchschreiten Sie den gigantischen Palast und gleiten bei einer Troika-Fahrt durch die winterliche Landschaft. 

  • 4*-Hotel direkt an der Newa mit Blick zum Museumsschiff Aurora
  • Silvesterabend mit Gala-Dinner, Unterhaltungsprogramm und unbegrenzt Sekt im Hotel

Programm

1. Tag: Anreise nach St. Petersburg

Heute startet Ihre Silvesterreise in die russische Millionenstadt St. Petersburg. Per Haustürtransfer werden Sie zum Abflughafen gebracht und fliegen von dort aus direkt nach St. Petersburg. Nach Ihrer Ankunft und der Erledigung einiger Einreiseformalitäten, bei denen Ihre sz-Reisebegleitung Ihnen gern behilflich ist, fahren Sie weiter zu Ihrem Silvesterhotel für die kommenden Tage. Nutzen Sie doch bereits die Fahrt zu Ihrer Unterkunft um einen ersten Blick auf die russische Hafenstadt zu werfen. 

2. Tag: Ganztägige Panoramatour durch St. Petersburg mit Isaakskathedrale und Eremitage

Nach einem reichhaltigen Frühstück beginnen Sie den Tag mit einer einzigartigen Panoramatour durch St. Petersburg. Achten Sie bei der Fahrt durch diese großartige Stadt vor allem auf die zahlreichen eleganten Brücken, stattlichen Paläste und prunkvollen Gebäude.

Während dieser Tour darf selbstverständlich ein Besuch der Isaakskathedrale, der größten Kirche Sankt Petersburgs, nicht fehlen. Besonders auffallend bei diesem sakralen Kuppelbau ist die riesige vergoldete Hauptkuppel, die man bei guten Sichtverhältnissen sogar vom Flugzeug und Schiff aus erkennen kann. Doch auch die prachtvollen Malereien, Bildhauereien und Mosaikwandbilder im Inneren der Kathedrale sprechen für sich und locken jährlich mehrere Tausend Besucher hierher. Ein weiteres besonderes Highlight ist das atemberaubende Panorama der Newa und der Stadt mit ihren vielen Hauptattraktionen, denn dank einer offenen Galerie, die um die Kuppel führt, können Besucher diese Panoramen bestens bewundern.

Ein weiterer Höhepunkt bei einer Städtereise durch St. Petersburg ist ohne Zweifel der Besuch der Eremitage. Das weltweit berühmte Kunstmuseum liegt direkt an der Newa und beherbergt in mehr als 350 Sälen ca. 65.000 Exponate der klassisch europäischen Kunst. Hier finden Sie zahlreiche Werke Rembrandts, Rubens, Paul Gauguins und vielen weiteren bekannten Künstlern. Seien Sie gespannt, was dieses bedeutsame UNESCO-Weltkulturerbe zu bieten hat und freuen Sie sich schon jetzt auf einen unvergesslichen Besuch in einem der größten Kunstmuseen der Welt!

3. Tag: Freizeit oder Ausflug ins Zarendorf Puschkin mit Besuch Katharinenpalast und Pawlowsk (fakultativ)

Nutzen Sie den heutigen Tag um Russlands Millionenstadt auf eigene Faust zu erkunden oder nehmen Sie an einen spannenden Ausflug in St. Petersburgs nähere Umgebung teil und erkunden Sie dabei das Zarendorf Puschkin und Pawlowsk (fakultativ).

Ersteres, das Zarendorf Puschkin, liegt ca. 30 km südlich von St. Petersburg und versprüht vor allem im Winter einen ganz eigenen Charme. Hier können Sie die prachtvollen Sommerresidenzen der Zaren erkunden und dabei dem Trubel der Großstadt entfliehen. Falls sie sich also für den fakultativen Ausflug entschieden haben, fahren Sie direkt nach dem Frühstück zur wohl bekanntesten Zarenresidenz nach Puschkin. In der Vergangenheit wurde die Stadt auch Zarskoje Selo genannt, was "Dorf der Zaren" bedeutet. Hier werden Sie auch den Katharinenpalast, benannt nach Katharina I, der Ehefrau von Peter dem Großen, besuchen. Dieser gehört zu einer der schönsten Residenzen der russischen Zaren. Er wurde von dem berühmten italienischen Architekten Bartolomeo Rastrelli entworfen, dem Gestalter der wichtigsten Denkmäler und Paläste der Stadt. Erbaut wurde der Palast im 17. Jahrhundert. In den folgenden Jahrhunderten wurde er von jedem Zaren verändert – abhängig vom persönlichen Geschmack und von der jeweiligen Mode, vom anfänglichen Rokoko bis hin zum Neoklassizismus. Er war ein Lieblingspalast von Katharina II, die ihn mit ihrem einzigartigen Erbe, dem berühmten Bernsteinzimmer, krönte. Das Besondere an diesem Zimmer ist, dass vom Boden bis zur Decke alles mit Baltischem Bernstein bedeckt ist. Fast 100 Jahre lang wurde dieses Zimmer vor der Öffentlichkeit verschlossen, doch seit 2003 zum 300. Geburtstag der Stadt Sankt Petersburg wurde es wieder geöffnet. Deshalb sollten Sie unbedingt die Möglichkeit nutzen und einen ausgiebigen Blick in dieses einzigartige Zimmer werfen. Doch das soll an diesem Tag noch nicht alles gewesen sein, denn Sie werden auch noch die „Grand Hall“ oder die sogenannte „Halle der Malerei“ bewundern. Auch die äußere Anlage des Palastes besitzt ihren ganz eigenen Charme, denn etliche Bäume, Seen, Brücken und Skulpturen schmücken den Park und laden zu einem ausgiebigen Spaziergang ein.

Im Anschluss setzen Sie Ihren Ausflug weiter fort und fahren nach Pawlowsk und besuchen dort den Palast. Dieser war ein Geschenk von Katharina der Großen an ihren Sohn Pavel, der 1777 zum Zar Paul I gekrönt wurde. Der zum Palast gehörende Park mit einer Größe von 600 Hektar verläuft im Tal des Slavyanka-Flusses und ist der mit Abstand größte Park dieser Art in der Region. Auch weltweit zählt er zu den eindrucksvollsten Landschaftsparks überhaupt. Er wurde im englischen Stil von Charles Cameron entworfen und war ursprünglich als Wildgehege für den Zaren angelegt. Die niederländischen Gärten mit ihren bunten Blumenbeeten direkt neben dem Palast waren ausschließlich der Zarenfamilie vorbehalten. Der Park galt als Meisterwerk europäischer Landschaftsarchitektur - mit grünen Hängen an der sich windenden Slavyanka, sanften Bächen und unvergleichlichen Denkmälern. Deshalb ist dieser Park nicht nur bei den Touristen, sondern auch bei den Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel. Falls Väterchen Frost mitspielen sollte und sich genügend Schnee im Park angesammelt hat, wartet noch eine idyllische Troika-Fahrt über die vielen schneebedeckten Wege quer durch den Pawlowsker Park auf Sie (ca. 20 Min., wetterabhängig).

Nachdem Sie Ihren fantastischen Ausflug (fak.) in die Welt der russischen Zaren beendet haben, kehren Sie wieder zurück zu Ihrem Hotel und nehmen dort gemeinsam mit Ihrer Gruppe das Abendessen ein.

4. Tag: Stadtbesichtigung St. Petersburg mit Besuch Alexander Newski Kloster - Silvesterabend mit Gala-Dinner und Unterhaltungsprogramm im Hotel

Starten Sie den letzten Tag des Jahres mit einer weiteren informativen Stadtbesichtigung. Heute auf dem Programm steht unter anderem das bekannte Alexander-Newskij-Kloster. Dieses wurde 1710 am Ufer der Newa erbaut und war einstmals als Kloster des Newski Prospekts gedacht. Heute zählt es mittlerweile zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Bestimmt war das Kloster für die Erhaltung der Grabstätte von Alexander Newski, dem mittelalterlichen russischen Helden und Prinzen von Nowgorod, der das Land vor den schwedischen, teutonischen und tatarischen Invasoren gerettet hatte. Das Alexander-Newski-Kloster besteht aus zwei Kirchen, die von Trezzini im Stil des Barock gebaut wurden, des Weiteren gibt es hier noch die neoklassische Dreifaltigkeitskathedrale sowie verschiedene Friedhöfe, die alle von herrlichen Gärten umgeben sind. Nutzen Sie also Ihren Aufenthalt und schauen Sie sich das einzigartige Gebäude sowie angrenzende Gelände in aller Ruhe an.

Im Anschluss haben Sie genügend Zeit um sich auf den Silvesterabend mit Silvester-Galamenü und unbegrenzten Sekt vorzubereiten. Während des Abends erwartet Sie ein sensationelles Unterhaltungsprogramm mit einem festlichen Ambiente. Genießen Sie die letzten Stunden des Jahres, bevor es dann um Mitternacht heißt: „С Новым годом!" – „S Nowym Godam!" – „Frohes Neues Jahr"!

5. Tag: Freizeit - Stadtbesichtigung mit Besuch Peter-und-Paul-Festung und Fahrt mit Metro zu den schönsten Stationen

Am Vormittag haben Sie Freizeit und können nach einer langen Silvesternacht das Frühstücksangebot Ihres Hotels ausgiebig nutzen und genießen.

Nachmittags haben Sie ausreichend Zeit um sich bei einer erneuten Stadtbesichtigung unter anderem die Peter-und-Pauls-Festung anzusehen. Diese Festungsanlage aus dem 18. Jahrhundert zählt zum historischen Zentrum der Stadt und besitzt die älteste Kathedrale St. Petersburgs. Besonders das Innere der Kathedrale wird Sie in den Bann ziehen, denn hier finden Sie etliche beeindruckende Deckenverzierungen und Marmorsäulen. Auch die Grabstätten aller Zaren der Romanow-Dynastie befinden sich hier.

Anschließend steht ein weiteres absolutes Muss bei einer Städtereise in St. Petersburg auf dem Programm. Die Rede ist von der Metro der Stadt, denn das Besondere an der U-Bahn ist schlichtweg, dass dieses System mit zu den tiefstgelegenen U-Bahn-Systemen auf der Welt gehört und somit ein ganz besonderes Erlebnis darstellt. Doch nicht nur die enorme Tiefe ist es, was die russische Metro so einzigartig macht, auch die Gestaltung jeder einzelnen U-Bahn-Station ist so individuell wie die Millionenmetropole selbst. Deshalb werden Sie auch während der Fahrt bei den schönsten Stationen anhalten und sich diese genau ansehen und bewundern können.

6. Tag: Heimreise

Nachdem Sie ein letztes Mal Ihr Frühstück im Hotel genossen haben, treten Sie auch schon Ihre Heimreise an.

ab1379 

4*-Hotel St. Petersburg in St. Petersburg

Lage

Das direkt an der Newa und dem legendären Museumsschiff Aurora gelegene Hotel bietet eine herrliche Aussicht über St. Petersburg.

Zimmer

Die komfortablen Zimmer verfügen über Bad/Dusche und WC, TV, Telefon, Klimaanlage, Kühlschrank und Haartrockner.

Hoteleinrichtung

Den Gästen stehen 2 Restaurants (davon eins mit Panoramablick über die Newa) eine Lobby-Bar sowie ein Kosmetiksalon mit Friseur zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://hotel-spb.ru/en/

PDF-Download (Hotel-Information)
ab1379 

Beförderung

  • Haustürtransfer
  • Direktflug mit Aeroflot nach St. Petersburg und zurück in der Economy Class
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Ausflüge

Hotel & Verpflegung

  • 5 Übernachtungen im 4*-Hotel St. Petersburg in St. Petersburg
  • 5 x Frühstück
  • 4 x Abendessen im Hotel
  • 1 x Silvesterabend mit Gala-Dinner, Unterhaltungsprogramm und unbegrenzt Sekt im Hotel

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtführung: Panoramarundfahrt durch St. Petersburg
  • Fahrt mit der Metro zu den schönsten Stationen
  • Eintritte: Isaakskathedrale, Eremitage, Alexander Newski Kloster und Peter-und-Paul-Festung in St. Petersburg

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • eVisum für St. Petersburg inkl. Service & Bearbeitung
  • Registrierungsgebühr im Hotel
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • sz-Reisebegleitung

ab1379 

Zielland

Russland

Landesdaten


Lage


Die Russische Föderation ist der eigentliche Kernstaat der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten).


Sie liegt im östlichen Teil Europas und im westlichen und nördlichen Teil Asiens. Die Russische Föderation wird im Norden und Nordosten begrenzt durch die Barentssee und das Nordpolarmeer, im Osten durch die Bering-Straße und das Ochotskische Meer.


Im Südosten und Süden hat die Russische Föderation Grenzen mit der Volksrepublik China, Korea-Nord, der Mongolei, Kasachstan, Georgien und stößt weiterhin an das Kaspische Meer und das Schwarze Meer. Seit März 2014 zählt die Russische Föderation auch die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer, gegenüber der russischen Taman-Halbinsel, zu ihrem Staatsgebiet.


Im Westen grenzt die Russische Föderation an die Ukraine, Belarus/Weißrussland, Lettland, Estland, Finnland und Norwegen.


Die Russische Exklave Kaliningrad/Königsberg wird im Norden und Osten umschlossen von Litauen, im Süden von Polen und im Westen von der Ostsee.


Fläche: 17.075.400 km² (inklusive Kaliningrad)


Verwaltungsstruktur:


21 Republiken: Adygeya, Altay, Bashkortostan, Buryatiya, Chechnya, Chuvashiya, Dagestan, Ingushetiya, Kabardino-Balkariya, Kalmykiya, Karachaevo-Cherkesiya, Kareliya, Khakasiya, Komi, Mariy El, Mordoviya, Sakha, Severnaya Osetiya-Alaniya, Tatarstan, Tyva, Udmurtiya


9 Regionen ("kray")


46 Verwaltungsregionen ("oblast")


2 autonome Städte (Moskau, St. Petersburg)


1 autonome Region


4 autonome Bezirke


Einwohner


Bevölkerung der Russischen Föderation: ca. 143 Millionen Einwohner.


Städte:


Moskau (Hauptstadt) ca. 11,5 Millionen


St. Petersburg ca. 4,8 Millionen


Nowosibirsk ca. 1,5 Millionen


Jekaterinburg ca. 1,3 Millionen


Nishni Nowgorod ca. 1,3 Millionen


Samara ca. 1,2 Millionen


Omsk ca. 1,2 Millionen


Tscheljabinsk ca. 1,1 Millionen


Ufa ca. 1,1 Million


Kasan ca. 1,1 Millionen


Rostow am Don ca. 1,1 Millionen


Wolgograd ca. 1 Million


Perm ca. 991.500


Krasnojarsk ca. 973.900


Saratow ca. 837.800


Wladiwostock ca. 592.100


Sprache


Die Amtssprache der Russischen Föderation ist Russisch. Daneben existieren die eigenen Sprachen der russischen Republiken sowie mehr als 80 Minderheitensprachen.


Zeitverschiebung


In Russland gibt es keine Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit (2014 wurde letztmalig umgestellt).


Die Zeitumstellung (Ende März bis Ende Oktober) in Europa bewirkt, dass je nach Zeitzone in Russland noch eine Stunde abgezogen werden muss.


Die Russische Föderation liegt in 11 Zeitzonen. Die Spanne der Zeitunterschiede reicht von Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) +1 Stunde im Westen Russlands bis MEZ +11 Stunden im Osten.


KALININGRADER ZEIT +1 Stunde


Kaliningrad und Region



MOSKAUER ZEIT +2 Stunden


Großteil des europäischen Russlands sowie die Autonome Republik Krim (seit 2014 > Russland)


Regionen: Archangelsk - Astrachan - Belgorod - Brjansk - Iwanowo - Jaroslawl - Kaluga - Kirow - Kostroma - Krasnodar - Kursk - Leningrad - Lipezk - Moskau - Murmansk - Nischni - Nowgorod - Nowgorod - Orjol - Pensa - Pskow - Rjasan - Rostow - Saratow - Smolensk - Stawropol - Tambow - Tula - Twer - Uljanowsk - Wladimir - Wolgograd - Wologda - Woronesch


Republiken: Adygeja - Dagestan - Inguschetien - Kabardino-Balkarien - Kalmückien - Karatschai-Tscherkessien - Karelien - Komi - Krim - Mari El - Mordwinien - Nordossetien-Alanien - Tatarstan - Tschetschenien - Tschuwaschien


Autonomer Kreis der Nenzen



SAMARAER ZEIT +3 Stunden


Region: Samara


Republik: Udmurtien



JEKATERINBURGER ZEIT +4 Stunden


Regionen: Perm - Kurgan - Orenburg - Swerdlowsk (Jekaterinburg) - Tjumen - Tscheljabinsk


Republik: Baschkortostan (Baschkirien)


Autonome Kreise: Chanten und Mansen/Jugra (Chanty-Mansijsk) - Jamal-Nenzen



OMSKER ZEIT +5 Stunden


Regionen: Altai - Nowosibirsk - Omsk - Tomsk


Republik: Altai



KRASNOJARSKER ZEIT +6 Stunden


Regionen: Krasnojarsk - Kemerowo


Republiken: Tuwa - Chakassien



IRKUTSKER ZEIT +7 Stunden


Regionen: Transbaikalien - Irkutsk


Republik: Burjatien



JAKUTSKER ZEIT +8 Stunden


Teile von Sacha, Rep.: Jakutsk (Hauptstadt) und alle administrativen Kreise


Region: Amur



WLADIWOSTOKER ZEIT +9 Stunden


Regionen: Primorskij (Primorje) - Chabarowsk - Magadan -Sachalin


Teile von Sacha, Rep.: Oimjakonski - Werchojanski - Ust-Janski


Jüdische Autonome Oblast



SREDNEKOLYMSKER ZEIT +10 Stunden


Teile von Sacha, Rep.: Abyjski - Allaichowski - Momski - Nischnekolymski - Srednekolymski und Werchnekolymski administrative Kreise sowie Sewero



KAMTSCHATKA-ZEIT +11 Stunden


Region Kamtschatka


Autonomer Kreis der Tschuktschen


Stromspannung


In Moskau und in anderen Städten beträgt die Netzspannung in der Regel 220 Volt, 50 Hz.


Telefon/Post


Post


Luftpost benötigt von Moskau und St. Petersburg ca. 10 Tage und mehr, von anderen russischen Städten länger. Wenn man sicher gehen möchte, dass Post auf jeden Fall ankommt, sollte man sie per Einschreiben versenden.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Russische Föderation ist 007. Die Vorwahlen von der Russischen Föderation nach Deutschland sind 8 (Freizeichen abwarten), dann wählt man 1049 und danach die deutsche Ortsvorwahl ohne Null. Analog dazu wählt man nach Österreich nach der 8 (Freizeichen abwarten) 1043 und in die Schweiz 1041. Neben den privaten Telefonanbietern, die auch Kartentelefone anbieten, gibt es staatliche Telefonbüros (meist in der Nähe des Postamtes) sowie Satellitentelefonbüros, die zuverlässigere Verbindungen bieten, aber auch teurer sind. Das Telefonieren vom Hotel aus ist kompliziert und außerdem sehr kostspielig.


NOTRUFNUMMER: 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Russischen Föderation von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .ru


Internetanschlüsse stehen in den Hotels und Internetcafés größerer Städte zur Verfügung.


Feiertage


1. Januar (Neujahrstag), 2. bis zum 4. Januar (Neujahrsfeiertage), 8. Januar (Neujahrsfeiertag), 23. Februar (Tag des Verteidigers des Vaterlandes), 8. März (Internationaler Frauentag), 1. Mai (Tag der Arbeit und des Frühlings), 2. und 3. Mai (öffentliche Feiertage), 9. Mai (Tag des Sieges), 10. Mai (öffentlicher Feiertag), 12. Juni (Nationalfeiertag; Tag der Deklaration über die Staatssouveränität), 4. November (Tag der nationalen Einheit).


Orthodoxer Feiertag: 7. Januar (Weihnachten)


Bitte beachten: Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, ist der darauffolgende oder ein durch die Regierung festgelegter Werktag arbeitsfrei.


Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Weitere typische Ferienzeiten sind die ersten zwei Januar- und die ersten zwei Maiwochen. Aber auch die Tage vor und nach offiziellen Feiertagen werden gern für Kurzurlaube benutzt.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Do ca. 9.30-17 Uhr, Fr ca. 9.30-16 Uhr (oft ohne Mittagspause);


Post: Mo bis Fr 8-20/21 Uhr, Sa, So und an Feiertagen kürzere Öffnungszeiten, in Großstädten oft rund um die Uhr geöffnet;


Geschäfte: Lebensmittelläden in der Regel die ganze Woche von 9-22/23 Uhr, oft ohne Mittagspause. In Großstädten gibt es auch Supermärkte bzw. kleinere Geschäfte (Kioske), die rund um die Uhr geöffnet haben. Kaufhäuser und Shopping Malls oftmals Mo bis So 10/11-20/21/22 Uhr;


Büros: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, üblicherweise mit einer Stunde Mittagspause ab 13 Uhr;


Behörden: Mo bis Fr 8/9-17 Uhr, in der Regel mit einer Stunde Mittagspause, oft ab 13 Uhr.


Kleidung


Im Sommer (Juni bis August) sollte man normale Sommerkleidung dabeihaben. Im Frühjahr und Herbst sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Außerdem braucht man unbedingt eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz. Im Winter sollte man warme Wollsachen, warme Wintermäntel und gefüttertes, wasserunempfindliches Schuhwerk mitnehmen. Eine warme Kopfbedeckung ist unbedingt notwendig. Dies gilt allerdings nicht für die subtropischen Gebiete am Schwarzen Meer.

Geschichte/Politik


Im sechsten nachchristlichen Jahrhundert kamen Ostslawen in die russische Tiefebene. Um die Jahrtausendwende übernahm man aus Byzanz die christliche Lehre. Im elften Jahrhundert zeigte Kiew (in der benachbarten Ukraine) alle Möglichkeiten fürstlicher Machtentfaltung. Diese feudale Pracht verschwand, als im 13. Jahrhundert die Mongolen ins Land kamen und bis ins 15. Jahrhundert Tribut forderten. Die Stämme im Südwesten Russlands stellten sich daraufhin unter fremden Schutz. So bildeten sich zwei neue Völker heraus: das weißrussische (Belarus) und das ukrainische.


Im Nordosten hingegen formierte sich aus vielen einzelnen Stämmen das Großrussentum. Es hatte seine Zentrale lange Zeit im Osten des Reiches, in Nowgorod. Erst im 14. Jahrhundert übernahm Moskau diese Rolle. Im 15. Jahrhundert befreiten sich die Russen von den Tataren. Im 16. Jahrhundert baute Zar Ivan der Schreckliche als Alleinherrscher die russische Macht aus, eroberte Kasan und Astrachan sowie große Teile von Sibirien. Im 17. Jahrhundert gewannen die Russen auch im Westen Land. Peter der Große versuchte zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Russland in Richtung Westen zu orientieren. Neue Hauptstadt wurde St. Petersburg.


Russland wurde nun eine Großmacht und spielte in der europäischen Politik ebenso mit wie im außenpolitischen chinesischen Machtgefüge. 1917 setzte die Februar-Revolution dem Zarenreich ein Ende. 1922 wurde die UdSSR gegründet und 1934 in den Völkerbund aufgenommen.


Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die UdSSR den inzwischen geschaffenen großen Ostblock zu halten.


1991 begann die Auflösung der UdSSR, die "Gemeinschaft der Unabhängigen Staaten" (GUS) mit Russischer Föderation, Weißrussland und Ukraine wurde gegründet. Bald darauf schlossen sich die Staaten Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan an. Nicht in der GUS-Gemeinschaft ist Georgien.


Mitte März 2014 hat die Schwarzmeerhalbinsel Krim offiziell ihre Unabhängigkeit von der Ukraine nach einem Referendum ausgerufen, Russland wiederum die Krim als Teil der Russischen Föderation anerkannt. Die Ukraine betrachtet die Krim dagegen nach wie vor als eine autonome Republik und Bestandteil ihres Staatsgebiets, weltweit wird der Beitritt der Halbinsel zu Russland ebenso nicht anerkannt.


Wirtschaft


Die Wirtschaft ist noch im Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft. Problematisch ist, dass die ehedem amtlich verordneten Abnahmequoten innerhalb der ehemaligen UdSSR nicht mehr existieren, viele Produkte aber auch im Ausland keine Nachfrage finden.


Russland hat viele Bodenschätze - von der Steinkohle über das Eisenerz zu Stahlveredlern (beispielsweise Vanadium); man findet sie sowohl im Ural als auch in Westsibirien. Erdöl und Erdgas gibt es im Wolgagebiet, im Ural, in Nordkaukasien und in Westsibirien. Russland steht auf dem dritten Platz in der weltweiten Konkurrenz der erdölfördernden Länder. Auch Gold und Diamanten werden gewonnen. Entsprechend der Bodenschätze haben die Eisen- und die Stahlindustrie sowie der Maschinenbau große Bedeutung, daneben auch die chemische und petrochemische Industrie.


Nur etwa 13 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt; dort wird vor allem Getreide angebaut, aber auch Zuckerrüben und Gemüse gedeihen. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen im europäischen Russland. Dort züchtet man auch Rinder und Schweine. Beim Holz gehört Russland zu den größten Produzenten der Erde, 45 Prozent der Landesfläche sind bewaldet. Probleme der Landwirtschaft sind mangelnde Produktivität, zu wenig Produktionsmittel, Schwierigkeiten bei Transport und Lagerung.


Der Tourismus konzentriert sich auf die Städte Moskau und St. Petersburg, auf die Schwarzmeerküste und den westlichen Kaukasus.


Religion


72 Millionen orthodoxe Christen, 13 Millionen Muslime (hauptsächlich im Gebiet von Ural und Wolga), 1 Million Katholiken, 1 Million Buddhisten (Südsibirien), 0,5 Millionen Juden sowie Protestanten und weitere Minderheiten.


Vegetation


Im russischen Norden erstreckt sich weithin die Tundra. Auf Frostböden wachsen Moose, Flechten und Kräuter, in den südlicheren Teilen der Tundra auch niedrige Gehölze wie Zwergbirken und Zwergweiden.


Weiter südlich erstreckt sich die Waldtundra mit Birken, Lärchen und Kiefern; diese geht in die Taiga über, die das weltweit größte Waldgebiet darstellt. Hier wachsen Fichten, Tannen und Lärchen, Arven und Kiefern. Weiter in Richtung Süden trifft man im europäischen Teil Russlands auf die Taiga, einen Mischwald mit Birken und Eichen, Buchen und Linden, Ahorn und Fichten. Östlich des Ural stehen meist Birken.


Südlich der Taiga liegt ein breiter Steppengürtel, der zuerst Baumsteppe, dann Grassteppe ist. Die Grassteppe besitzt äußerst fruchtbare Böden. Sie gehören zu den wertvollsten in Russland. Deshalb ist ein großer Teil der Steppe in Äcker umgewandelt worden.


Tierwelt


Im Norden Russlands, an der Küste, ziehen sich polare Regionen hin. Dort sind Walrosse und Robben, Eisbären und viele Seevögel zu Hause. Südlich davon, in der Tundra, trifft man auf Polarfüchse und Schneehasen, Murmeltiere und Lemminge sowie auf Schneehühner. Während des Sommers kommen von Süden auch Rentiere und Wölfe in diese Gegend sowie sehr viele Vögel. Weiter südlich, in der Taiga, sind während der übrigen Jahreszeit Elche und Wölfe zu Hause. Außerdem findet man dort Luchse, Silber- und Blaufüchse, Fischotter und Zobel sowie die zahlreichen Vertreter der mitteleuropäischen Tierwelt; Hasen, Rot- und Schwarzwild, Eichhörnchen, aber auch Biber. In der Gegend vom Amur lebt noch der sehr selten gewordene Sibirische Tiger.


Weiter südlich, wo es in die Steppen geht, hat die Tierwelt durch die bäuerliche Landnutzung sehr abgenommen. Immerhin leben hier noch Lemminge und Murmeltiere, Wiesel und Hamster, vereinzelt auch Wölfe, Steppenfüchse sowie der Steppen- und der Tigeriltis, der Dachs und der Nerz. Die Seiga-Antilope, die fast ausgerottet war, ist inzwischen streng geschützt.

Kulinarisches


In Russland wird traditionell sehr fett und süß gegessen. Auf den richtigen Vitamingehalt, Ausgewogenheit und Kalorienmenge wird kaum geachtet. Obst und Gemüse stehen nicht im Vordergrund, dafür gehören Kohl und Kartoffeln fast immer zum Mittagessen. Sehr beliebt sind in Russland selbst gesammelte Pilze und Beeren.


Zum Frühstück isst man oft Kascha (Haferbrei), Reis mit Milch und Zucker, Eier, Blinis (gerollte Buchweizenpfannkuchen) oder auch heiße Würstchen und Kartoffeln mit Fleischsauce. Zum Trinken gibt es Trinksahne, Kefir, Kaffee oder Tee.


Das Mittagessen ist die wichtigste Mahlzeit der Russen und wird zwischen 14 Uhr und 15 Uhr gegessen. Es besteht häufig aus zwei Gerichten. Das erste ist Suppe, oft Tomaten-, Kohl- oder Rote-Bete-Suppe, das zweite Gericht bilden Fleisch, Kartoffeln und Salat.


Als beliebte russische Speisen gelten auch Pelmeni (Teigtaschen, gefüllt mit drei Sorten Fleisch oder mit Lachs), Piroschki (Hefekuchen, gefüllt mit Kohl, Fleisch, Pilzen oder Fisch) und Okroschka (eine auf Kwas basierende Kaltsuppe mit Gurken, gekochten Eiern und Zwiebeln). Befstroganow (geschnetzeltes Rindfleisch mit Champignons und Zwiebeln), Schaschlik und Fischgerichte, wie Stör, Lachs oder Zander, gelten als typische Hauptgerichte.


Zum Nachtisch sind vor allem Eis und süße Gebäckstückchen empfehlenswert.


Die in Moskau servierten Weine stammen meist aus Georgien, wie der Mukusani, ein voller Rotwein, oder der Zinandali, ein trockener Weißwein. Beim Bier sollte man sich besser an die Importware halten. Tee aus dem Samovar ist die empfehlenswerte Alternative zum unüblichen Kaffee, der am ehesten in den internationalen Hotels so schmeckt, wie ein Kaffeetrinker es erwartet. Nationalgetränk ist der Wodka, der bei so ziemlich jeder Gelegenheit getrunken wird. Das "Wässerchen" mit 40 bis 45 Prozent Alkohol ist das Lebenselixier der Russen. Russen trinken Wodka pur ohne Eis und immer mit einem Trinkspruch "Hinuntergestürzt". Der erste Wodka wird vor dem Beginn der Mahlzeit getrunken.


Kwas, russisches Brotbier, ist seit 1056 bekannt und neben Wodka ebenfalls ein Nationalgetränk in Russland. Es wird in allen russischen Städten für ein paar Kopeken aus großen gelben Fässern abgezapft, es wird aber auch in Flaschen angeboten. Geschmacksvarianten sind Apfel-, Kirsch-, Honig- oder auch Bojaren-Kwas.


Sitten und Gebräuche


In Russland leben über hundert Völker beisammen, die sich - neben der russischen Amtssprache - in einer Vielzahl von Idiomen verständigen.


In Städten oder größeren Orten gilt allgemein: Man ist von alters her ziemlich konservativ, bei der Kleidung, und besonders im gegenseitigen Umgang (sofern noch nicht viel Wodka getrunken wurde). Titel hört man gern, Höflichkeit wird sehr geschätzt.


Besondere Rituale gelten beim Wodka-Trinken in Gesellschaft. Da muss, um unmittelbar nachspülen zu können, neben dem Wodka-Glas ein zusätzliches Getränk bereitstehen (Mineralwasser oder Bier). Ein handfester Imbiss gehört dazu: Gurken, Käse, Wurst. Und dann wird Wodka nur nach einem Toast (auf Russisch: "Tost") und ausschließlich mit einem einheitlichen, gemeinsamen Schluck getrunken.


Souvenirs


In vielen russischen Orten lebt die Tradition des alten Kunstgewerbes noch. Beispiele: Archangelsk, wo man nach wie vor Holz- und Beinschnitzereien, aber auch Geschenke aus Rentierfell herstellt. In Perm werden Schmuck- und Halbedelsteine, die im Ural gefunden wurden, geschnitten und geschliffen. In Jaroslawl versteht man sich auf Silberschmuck, in St. Petersburg auf kleine Puppen. Da gibt es auch die Babuschkas, hohle bunte Holzpüppchen unterschiedlicher Größe, bei denen man eine in die andere hineinstecken kann. Die Möglichkeiten, Souvenirs zu finden, gehen noch viel weiter; in den Städten kann man alle diese Kleinigkeiten kaufen.

Klimainformationen


Von Nord nach Süd ist ein Übergang von arktischem zu kontinentalem Klima mit starken jahreszeitlichen Schwankungen erkennbar.


Im europäischen Teil der Russischen Föderation ist der Sommer, der üblicherweise von Juni bis einschließlich August dauert, warm, und man kann zu dieser Zeit mit viel Sonnenschein rechnen. Gelegentlich kommt es zu Regenfällen. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen zu dieser Jahreszeit etwa 17 bis 26°C. Ein sehr angenehmer Monat ist der September. Im Frühling und Herbst ist es kühl.


Im Winter, der in der Regel von November bis März dauert, gibt es Schnee und Frost. Die Temperaturen schwanken zu dieser Jahreszeit zwischen etwa -17 und -1°C. In einigen Regionen der Russischen Föderation sinkt das Thermometer auf Temperaturen von -30°C . Die Kälte ist jedoch meist trocken und deshalb auch leichter zu ertragen. In den südwestlichen Landesteilen sinkt die Temperatur selbst im Januar selten unter 0°C.


Am Schwarzen Meer dauert die Badesaison bei angenehm warmen Temperaturen von Mai bis Oktober; die Temperaturen liegen in den Monaten Dezember bis Februar bei 7 bis 10°C.


Der Norden des europäischen Teils der Russischen Föderation sowie Sibirien und der asiatische Teil der Russischen Föderation haben kurze, nicht übermäßig heiße Sommer, jedoch kalte, sehr lange Winter (5 bis 7 Monate, Temperaturen im Januar teilweise -45 bis -17°C).


Beste Reisezeit


Den europäischen Teil und die südlichen Gebiete der Russischen Föderation, wie z.B. die Region am Schwarzen Meer, bereist man am besten von Mai bis Oktober, in den nördlichen Gebieten ist es in den Sommermonaten am angenehmsten.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, regional FSME,


zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Die Russische Föderation ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;


ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;


JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;


NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;


NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;


PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;


SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Rubel (Rbl)


1 Rubel = 100 Kopeken.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 75,88 Rbl


1 US-$ = ca. 66,63 Rbl


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - wenn bei der EINFUHR alle Devisen, Rubel, Reiseschecks sowie Wertpapiere den Wert von 10.000 US-$ überschreiten. Ein Exemplar des Deklarationsformulars muss für die Ausreise aufbewahrt werden (siehe Hinweis "bei AUSREISE").


>>>


Schriftliche Deklaration bei der AUSFUHR von Beträgen (Landes- und Fremdwährung) über 3.000 US-$ notwendig. Bei Beträgen über 10,000 US-$ (Summe aller Devisen, Rubel, Reiseschecks und Wertpapiere) ist die Vorlage des bei Einreise ausgefüllten Deklarationsformulars notwendig.


>>>


Bei Verdacht auf Devisenschmuggel kann neben der Konfiszierung des Devisenbetrags und einer Geldstrafe eine mehrmonatige Haftstrafe drohen.


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Umtausch: Direktzahlungen in Devisen sind nicht erlaubt. Die oft in US-$ angegebenen Preise werden zum Tageskurs in Rubel verlangt. Für den Umtausch sollten nur druckfrische Scheine mitgeführt werden. Es sind für manche Dienstleistungen (z.B. auch Trinkgeld) Devisen in kleinen Scheinen notwendig. Geld und Reiseschecks sollten nur in zugelassenen Banken oder Wechselstuben umgetauscht werden. Jeder Geldwechsel muss auf dem Deklarationsformular vermerkt werden, und alle Quittungen sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden.


Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, Visa, EuroCard/MasterCard) - werden in größeren Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert. Einzelheiten sind vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte erhältlich. Reisende sollten bei der Bezahlung mit Kreditkarte den Reisepass vorweisen können, da es häufig zu Betrügereien im Zusammenhang mit Kreditkarten kommt. In ländlichen Gebieten ist nur Bargeldzahlung möglich.


Geldautomat: Ja - an den Geldautomaten kann man mit Kredit- oder Bankkarte Bargeld abheben. Man sollte sich jedoch nicht ausschließlich auf Geldautomaten verlassen, sondern zur Sicherheit grundsätzlich einen für einige Tage reichenden Bargeldvorrat besitzen. Da es in der Vergangenheit zu Fällen von Missbrauch von Kredit- oder Bankkarte durch manipulierte Geldautomaten gekommen ist, wird beim Einsatz der Karte zu Vorsicht geraten. Reisende sollten sich vergewissern, dass die Automaten nicht manipuliert wurden, und sicherstellen, dass sie bei der Eingabe des PIN-Codes nicht beobachtet werden.


Reiseschecks: Ja - können jedoch nur selten eingelöst werden.


Rücktausch: ist schwierig.

Auskunftstellen



Russia Federal Agency for Tourism
Myasnitskaya Ulitsa 47
101990
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 607 76 80, 495 607 36 57
www.ahk.de
rustourism@ropnet.ru


German Industry and Commerce in the Russian Federation


Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
1. Kasatschi per. 7
119017
Moskau /Russische Föderation
Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
c/o APK Worldwide Courier GmbH


Desenissstraße 54
22083 Hamburg /Deutschland
(007) 495 234 49 51
(007) 495 234 49 50
www.ahk.de
ahk@russland-ahk.ru


Representation of the Chamber of Commerce


in Kaliningrad


Vertretung der Handelskammer in Kaliningrad
Prospekt Mira 49/51
236000
Kaliningrad /Russische Föderation
Reisedienst von Rahden, Ostabteilung


f. Handelskammer Hamburg
Heidkamp 49
28790 Schwanewede
(007 4012) 95 42 36
(007 4012) 95 55 44, 95 44 90
www.hkhamb-ahk-kaliningrad.com
service.hk24@gmail.com


German-Russian Chamber of Commerce
Business-Centrer "Nevsky 68", 3. Etage


Nevsky Pr. 68a, Liter A
191025
St. Petersburg /Russische Föderation
German-Russian Chamber of Commerce
P.O. Box 109 WP 1631
53501 Lappeenranta/Finnland
(007) 812 332 14 16
(007) 812 332 14 15
www.hkhamb-ahk.spb.ru
info@petersburg-ahk.ru; altmann@petersburg-ahk.ru



Botschaften und Konsulate



Konsularabteilung der Botschaft der


Russischen Föderation
Behrenstraße 66
10117
Berlin
Konsularabteilung der Botschaft der


Russischen Föderation
Unter den Linden 63-65
10117 Berlin
(0 30) 22 65 19 99
(0 30) 22 65 11 84
www.russische-botschaft.de
infokonsulatberlin@gmail.com
Mo bis Fr 9-13 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Charlottenstraße 62, 1.OG
10117
Berlin
(0 30) 22 19 57 53
www.russische-botschaft.de
info.rusberlin@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt


Generalkonsulat der Russischen Föderation
Waldstraße 42


Bad Godesberg
53177
Bonn
Generalkonsulat der Russischen Föderation
Postfach 20 02 08
53177 Bonn
(02 28) 31 21 64
(02 28) 386 79 31
bonn.russische-botschaft.de
info@ruskonsulatbonn.de; visa@ruskonsulatbonn.de
Mo bis Fr 8.30-13.30 Uhr
 


Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Burgstraße 54, 1.OG
53177
Bonn
(02 28) 28 60 95 20
www.russische-botschaft.de
info.rusbonn@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland



Honorarkonsulat der Russischen Föderation
E.ON-Platz 1



40479
Düsseldorf
(02 11) 45 79 54 01
(02 11) 45 79 54 00
bonn.russische-botschaft.de
honorarkonsulat-russland-nrw@uniper.energy
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Generalkonsulat der Russischen Föderation
Oeder Weg 16-18
60318
Frankfurt/Main
Generalkonsulat der Russischen Föderation
Eschenheimer Anlage 33/34
60318 Frankfurt/Main
(0 69) 59 67 45 05
(0 69) 430 08 26 11
bonn.russische-botschaft.de
visa@ruskonsulatfrankfurt.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
 


Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Schumannstraße 27 EG
60325
Frankfurt
(0 69) 20 17 18 36
www.russische-botschaft.de
info.rusfrankfurt@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Baden-Württemberg, Hessen



Generalkonsulat der Russischen Föderation
Am Feenteich 20
22085
Hamburg
(0 40) 229 77 27
(0 40) 229 52 01, 229 53 01
mail@generalkonsulat-rus-hamburg.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
 


Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Kanalstraße 12, EG
22085
Hamburg
(0 40) 226 34 66 99
(0 30) 30 80 92 96 > Callcenter
www.russische-botschaft.de
info.rushamburg@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein




Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Hohenzollernstraße 26
30161
Hannover
(05 11) 98 63 10 81
(05 11) 98 63 10 80
bonn.russische-botschaft.de
niedersachsen@honorarkonsulrus.com
Mo, Di, Do 9-12 Uhr, Fr 14-18 Uhr
(keine Visumerteilung)


Generalkonsulat der Russischen Föderation
Turmgutstraße 1-3
04155
Leipzig
(03 41) 564 95 89
(03 41) 585 18 76, 590 29 23
rusgenkon_leipzig@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Lutzowstraße 11, 2.OG
04155
Leipzig
(03 41) 25 07 70 69
www.russische-botschaft.de
info.leipzig@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Sachsen, Thüringen



Generalkonsulat der Russischen Föderation
Maria-Theresia-Straße 17
81675
München
(0 89) 550 38 28
(0 89) 59 25 03 (Mo bis Fr 9-13 Uhr)
ruskonsmchn@t-online.de
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr
 


Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Unsöldstraße 2, EG
80538
München
(0 08) 91 21 92 14
www.russische-botschaft.de
info.rusmunich@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Bayern



Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Am Plärrer 14
90429
Nürnberg
(09 11) 530 77 63
(09 11) 530 77 62
bonn.russische-botschaft.de
hkrf@knauf.de
Mo, Di, Mi, Fr 9-13 Uhr nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)
(nur Mittel-, Ober- und Unterfranken sowie Oberpfalz)


Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Leitzstraße 45
70469
Stuttgart
(07 11) 93 30 73 33
(07 11) 93 30 73 00 (Mo bis Fr 10-12 Uhr)
bonn.russische-botschaft.de
honorarkonsul@mangoldconsulting.com
Mo bis Fr 10-11 Uhr
(keine Visumerteilung)


Embassy of the Federal Republic of Germany


Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Mosfilmowskaja 56


(Consular Section: Leninski Prospekt 95a


119313 Moskau)
119285
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 936 21 43
(007) 495 937 95 00
www.deutschebotschaft-moskau.ru
Amtsbezirk:


- Republik Adygeja, Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien, Kalmückien, Karatschai-Tscherkessien, Mari El, Mordwinien, Nordossetien-Alanien, Tatarstan, Tschetschenien, Tschuwaschien, Udmurtien


- Moskau


- Verwaltungsregion Krasnodar, Stawropol


- Verwaltungsgebiet Astrachan, Belgorod, Brjansk, Iwanowo, Jaroslawl, Kaluga, Kirow, Kostroma, Kursk, Lipezk, Moskau, Nischnij Nowgorod, Orjol, Pensa, Rjasan, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula, Twer, Uljanowsk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/


Consulate General of the Federal Republic of Germany


Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Kuibyschewa 44


(World Trade Center)
620026
Jekaterinburg /Russische Föderation
(007) 343 351 13 25
(007) 343 351 13 00
www.deutschesgeneralkonsulat-saratow.ru
Amtsbezirk:


- Republik Baschkortostan


- die Verwaltungsregion Perm


- die Verwaltungsgebiete Chelyabinsk, Kurgan, Orenburg, Swerdlowsk, Tjumen


- die autonomen Verwaltungsbezirke Jamal-Nenzen, Jugra (Autonomer Bezirk der Chanten und Mansen)



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/


Consulate General of the Federal Republic of Germany


Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Telmana 14
236008
Kaliningrad /Russische Föderation
(007) 4012 92 02 28
(007) 4012 92 02 30
www.deutschesgeneralkonsulat-nowosibirsk.ru
Amtsbezirk: Kaliningrad


Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Proyezd Mirny, 16, Claas
350039
Krasnodar /Russische Föderation
(007) 861 214 10 25
(007) 861 214 10 22
www.deutschebotschaft-moskau.ru
krasnodar@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Krasnodar und Stawropol sowie das Gebiet Rostow am Don


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Moskau


Consulate General of the Federal Republic of Germany


Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Krasnyj Prospekt 28
630099
Nowosibirsk /Russian Federation
(007) 383 210 63 02
www.deutschesgeneralkonsulat-nowosibirsk.ru
Amtsbezirk:


- Republiken Altai, Burjatien, Chakassien, Sacha (Jakutien), Tuwa


- Verwaltungsregionen Altai, Chabarowsk, Kamtschatka, Krasnojarsk, Primorje und Transbaikal


- Verwaltungsgebiete Amur, Irkutsk, Kemerowo, Magadan, Nowosibirsk, Omsk, Sachalin, Tomsk


- Autonome Gebiete und autonome Verwaltungsbezirke: Autonomer Bezirk der Tschuktschen sowie Jüdisches autonomes Gebiet



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/


Consulate General of the Federal Republic of Germany


Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Furschtatskaja uliza 39
191123
St. Petersburg /Russian Federation
(007) 812 327 31 17
(007) 812 320 24 00
www.deutschesgeneralkonsulat-stpetersburg.ru
Amtsbezirk:


- Republiken: Karelien, Komi


- St. Petersburg


- Verwaltungsgebiete Archangelsk, Leningrad, Murmansk, Nowgorod, Pskow, Wologda


- Autonomer Bezirk der Nenzen



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/


Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Admirala Kusnezowa 53/81
690037
Wladiwostok /Russische Föderation
(007) 4232 30 01 55
(007) 4232 52 66 69
www.deutschebotschaft-moskau.ru
info@zahar.ru
Amtsbezirk: Verwaltungsregion Primorje



Ärztliche Hilfe


MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;


ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;


JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;


NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;


NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;


PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;


SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

Sehenswertes


Moskau


Moskau, die Hauptstadt und die größte Stadt Russlands, liegt im Herzen des europäischen Teils der Russischen Föderation. Sie hat sich seit dem 12. Jahrhundert - mit Unterbrechungen - zu einem der einflussreichsten Machtzentren der Erde entwickelt. Die Stadt ist heute gleichermaßen der Mittelpunkt des russischen Lebens für Politik, Wirtschaft und Kultur. Auch die russisch-orthodoxe Kirche hat ihr Zentrum in Moskau.


In den letzten Jahren hat sich die Stadt stark ausgebreitet, so dass der relativ kompakte Kern heute von endlos scheinenden Hochhaus-Vorstadtlandschaften umschlossen wird. Die Stadtgrenze der sowohl flächen- als auch einwohnermäßig größten Stadt Russlands wird durch eine 109 Kilometer lange Stadtautobahn markiert.


Auch wenn Moskau wegen seiner Größe (fast 1.000 Quadratkilometer) und der für die meisten Besucher aus Deutschland unverständlichen Sprache recht unübersichtlich erscheint, kann man sich doch zurechtfinden und viel sehen und erleben. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen dicht innerhalb des Garten- und des Boulevardrings, der in etwa der alten Stadtmauer entspricht. Die Attraktionen reichen von historischen Schätzen über atemberaubende Sammlungen und Ausstellungen bis hin zu einem breiten architektonischen Reichtum, der an Palästen, Kathedralen, Kirchen und Kapellen sichtbar wird. Über 80 Museen, zum Teil mit Exponaten von Weltrang, vermitteln einen einmaligen Einblick in die Geschichte und Kultur Russlands. Den Kreml, den Roten Platz mit der Basiliuskathedrale und dem Lenin Mausoleum, das Puschkinmuseum für Bildende Künste, die Tretyakov Galerie sowie das Kaufhaus GUM sollte man sich als Besucher nicht entgehen lassen.


Die Moskauer U-Bahn ist nicht nur sehr zuverlässig, sondern bietet mit ihren Bahnhöfen auch einmalige Kunstwerke mit Leuchtern, Skulpturen und schönen Mosaiken. Auch in den mit der U-Bahn erreichbaren Vorstädten Moskaus gibt es noch überraschend viele Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Wehrklöster, von denen das Neue Jungfrauenkloster eines der beeindruckendsten ist.


Daneben bietet Moskau ein reiches kulturelles Leben mit Oper und Ballett, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießen und einen jeden Moskaubesuch krönen. In den grünen Oasen der Stadt wie dem Gorki, Ismailowo- und Siegespark kann man sich von den anstrengenden Besichtigungstouren, fernab der Hektik der Stadt, erholen.


Aller Prunk und alle Pracht können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Moskau mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Für Touristen spürbar ist, dass Moskau eine der ökologisch besonders belasteten Städte der Welt ist. Die Luftverschmutzung übersteigt in Moskau die zulässigen Grenzwerte um das Mehrfache. In den Sommermonaten liegt fast immer eine Smogkappe über der Stadt.


St. Petersburg


Russlands zweitgrößte Stadt gehört zu den attraktivsten der Welt - vor allem durch die Harmonie ihrer architektonischen Ensembles, von denen viele nach dem Zweiten Weltkrieg sorgsam restauriert wurden. Die Schönheit der Plätze, Palais und Parks ist so faszinierend wie die Sammlungen von Kleinodien der Weltkultur in den zahlreichen Museen. St. Petersburgs berühmtester Bau ist der Winterpalast von 1762, ein barockes Meisterstück der Architektur. Hier residierten Russlands Zaren. Heute findet man im Palast die nicht minder berühmte Eremitage, Russlands bedeutendstes Museum und eines der besten in der Welt. 8000 Gemälde kann man hier sehen - und zwei Millionen andere Schaustücke. Ganz in der Nähe beginnt der Newsky-Prospekt, die viereinhalb Kilometer lange Hauptverkehrsstraße mit ihren vielen prächtigen Bauten. Dies ist die eigentliche City von St. Petersburg.


In der Umgebung gibt es eine Reihe prächtiger Schlösser und Landsitze, darunter den sehr gut restaurierten Peterhof, das ebenfalls restaurierte Schloss Pawlowski mit seinem ausgedehnten Landschaftspark und die Sommerresidenz der Zarin, den Katharinenpalast.


Wladimir


Eine sehr gute Möglichkeit, Geschichte und Kultur des alten Russland kennenzulernen, bieten die Städte des sogenannten "Goldenen Rings" nordöstlich von Moskau: Wladimir, Susdal, Jaroslawl, Rostow Welikij, Sergijew Possad und andere. Wladimir war im Mittelalter lange Zeit ein Zentrum russischer Kultur und Staatsmacht. Zwei Kathedralen aus jener Zeit stehen noch: die prachtvolle Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (von 1160) und die für Demetrius (von 1197) sowie das Goldene Tor (von 1164).


Susdal


Die Stadt besteht seit dem elften Jahrhundert und ist wie ein Museum: Sie hat über 70 Baudenkmäler aus altrussischer Zeit bewahrt, die erstklassig konserviert und restauriert wurden. Susdal wurde mehrfach für diese Restaurationsarbeiten ausgezeichnet.


Jaroslawl


1010 gegründet, hat diese Stadt im Lauf ihrer Geschichte erstaunlich viele Kunsthandwerker hervorgebracht. Im 17. Jahrhundert war sie für die Schöpfungen ihrer Silberschmiede, Töpfer und Weber bekannt. Die künstlerische Atmosphäre jener Zeit prägt sich noch heute im Erlöser-Kloster, vor allem aber in den Kirchen aus: in der Prophet-Elias-Kirche, der Johannes-Chrysostomos-Kirche und der Kirche Johannes des Täufers.


Rostow


Diese Stadt wird bereits 862 in einer Urkunde erwähnt. Der Rostower Kreml ist sehr malerisch; in seinem Turm hängen nicht weniger als 13 harmonisch abgestimmte Glocken. Das Kreml-Museum (eines der ersten Museen in Russland) zeigt Ikonen, Münzen, Holzplastiken und Stickereien, vor allem aber Beispiele der einst berühmten Rostower Emaille-Malerei.


Archangelsk


In der alten Hafenstadt starteten die allerersten Nordpol-Expeditionen; hier steht heute das Holz-Baukunst-Museum "Klein-Karelien". In vielen Dörfern Nordrusslands wurden Wohnhäuser, Kirchen, Kapellen, Windmühlen, Brücken, Scheunen und sogar hölzerne Fahrdämme gesammelt und zu einem Dorf zusammengestellt - als Zeugnis dafür, wie viel in Russland einst aus Holz gebaut wurde.


Krasnojarsk


Nahe der sibirischen Stadt am Jenessei liegt der Naturschutzpark "Stolby". Der Name weist auf die bizarren Felssäulen und andere, bis zu 100 m hohe Felsformationen hin. Die findet man hier - abgesehen von den Braunbären, Rehen, Zobeln und Sibirischen Rentieren, die hier leben.


Irkutsk


In die Hauptstadt von Ost-Sibirien wurden im vorigen Jahrhundert viele missliebige russische Adelige verbannt. Das hat dort zu einer erstaunlichen gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung geführt, die man heute noch an der Atmosphäre der Stadt und an vielen Bauwerken erkennen kann.


Kishi


Die kleine Insel im Onega-See ist seit einigen Jahren ein historisch-architektonisches und ethnisches Freilichtmuseum. Zentrum ist ein Wunder der Holzbaukunst: die 35 m hohe Christi-Verklärungs-Kirche mit ihren 22 Kuppeln, die 1714 von Zimmerleuten ohne Bauplan oder Metermaß, ohne Nägel, nur mit Händen und Äxten geschaffen wurde.


Perm


In der Nähe, bei Kungut, liegt eine 5,6 km lange Karsthöhle. Sie enthält Grotten, Tropfsteine und 60 Seen. Die Ecken und Höhlungen werden verschiedenfarbig beleuchtet.


Sergijew Possad


Das Sergius-Dreifaltigkeits-Kloster ist sehr alt, das ausgedehnteste, bedeutendste im Land und Russlands größtes Heiligtum. Hier hat die russisch-orthodoxe Kirche ihr Zentrum.


Transsibirische Eisenbahn


Die Eisenbahnstrecke von Moskau nach Peking ist eine der berühmtesten der Welt. Sie fährt durch das ganze russische Gebiet (Wolga-Ebene, Ural, weststibirische Steppe, ostsibirische Bergtaiga) nach China. Für die 7.000 km von Moskau bis Peking ist man knapp sechs Tage und Nächte unterwegs. Auch Teilstücke kann man fahren - beispielsweise bis zur letzten Station auf russischem Gebiet, nach Wladiwostok. Die Schlafabteile sind geräumig, die Küche in der Bahn ist gut, die Fahrt ist erstaunlich preiswert.

Reisehinweise


Reisebeschränkungen:


Die Grenzübergänge zwischen der Russischen Föderation und Belarus sind nur für die Nutzung von Staatsangehörigen von Belarus und der Russischen Föderation zugelassen. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher bis aus Weiteres, nicht von der Russischen Föderation nach Belarus zu reisen und umgekehrt. Dies betrifft auch Flug- und Bahnreisen.


In den Grenzgebieten zwischen der Russischen Föderation und Belarus gibt es jetzt so genannte Grenzzonen, die nur mit offizieller Genehmigung betreten werden dürfen.


Von Reisen nach INGUSCHETIEN, TSCHETSCHENIEN, DAGESTAN und NORDOSSETIEN wird abgeraten. Es besteht ein hohes Sicherheitsrisiko.


Die Grenzstelle zu Georgien, Dariali/Hoher Lars (Nordossetien/Russland), sowie der Grenzübergang zu Aserbaidschan, Samur (Dagestan/Russland), sind für den internationalen Reiseverkehr geöffnet. Jedoch ist es möglich, dass der Übertritt an beiden Grenzübergängen mit Problemen wegen zu hoher Auslastung verbunden ist.


Bei Reisen in entlegene Gebiet sollte nachgefragt werden, ob im Reisegebiet Sonderregelungen hinsichtlich der Einreise bestehen.


Terroranschläge:


Terroranschläge können sich vor allem in der russischen Kaukasusregion ereignen, aber sie sind auch landesweit jederzeit möglich. Sie haben immer wieder zahlreiche Tote gefordert.


Russische Behörden raten zu erhöhter Vorsicht, vor allem bei Menschenansammlungen und der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.


Homosexualität:


Homosexualität ist nicht illegal. In Russland ist jedoch "homosexuelle Propaganda" in der Öffentlichkeit verboten, gemeint sind positive Aussagen zur Homosexualität jeglicher Art, wenn Minderjährige anwesend sind oder Äußerungen in den Medien verbreitet werden. Reisenden drohen Geldbußen, Haft (ca. 15 Tage) oder Ausweisung.


Es besteht die Möglichkeit, dass Homosexuelle, die in der Öffentlichkeit zu ihrer Homosexualität stehen oder ihre Zuneigung zum gleichgeschlechtlichen Partner zeigen, von Privatpersonen attackiert werden.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Wanderer im Grenzbereich zu Kaliningrad (Polen-Russland) sowie in der Kurischen Nehrung (Litauen/Russland) sollten beachten, dass die "grüne" Grenze an verschiedenen Stellen nur durch weit auseinander liegende Grenzsteine markiert ist. Wer die Grenze auch nur für wenige Meter illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die russische Grenzpolizei und einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.


Gewisse Regionen in der Russischen Föderation dürfen von Ausländern nicht betreten werden (sogenannte Sperrgebiete). Da diese aber in der Regel nicht gekennzeichnet sind, sind darüber Auskünfte vor Ort einzuholen. Zuständig ist dafür meist die Behörde FMS (Föderaler Migrationsdienst), bei der sich Reisende nach ihrer Ankunft (siehe Abschnitt "Meldebestimmungen") melden müssen.


Militärische Objekte und Anlagen von militärischem Interesse wie Bahnhöfe, Häfen, Flughäfen und Grenzen dürfen nicht fotografiert werden. Bei Aufnahmen von Personen sollten diese vorher um Zustimmung gebeten werden.


Drogen dürfen weder ein- noch ausgeführt werden.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Transitland

Tschechien

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Landesdaten


Lage


Die Tschechische Republik grenzt im Westen und Nordwesten an Deutschland, im Norden an Polen, im Osten an die Slowakische Republik, im Süden an Österreich.


Fläche: 78.864 km².


Verwaltungsstruktur: 13 Regionen (kraje) (Jihocesky Kraj, Jihomoravsky Kraj, Karlovarsky Kraj, Kralovehradecky Kraj, Liberecky Kraj, Moravskoslezsky Kraj, Olomoucky Kraj, Pardubicky Kraj, Plzensky Kraj, Stredocesky Kraj, Ustecky Kraj, Vysocina, Zlinsky Kraj) und die Hauptstadt Praha (Prag).


Einwohner


Bevölkerung: ca. 10,2 Millionen.


Städte: Prag (Hauptstadt) ca. 1,18 Millionen, Brno (Brünn) ca. 367.000, Ostrava (Ostrau) ca. 310.000, Plzen (Pilsen) ca. 163.000, Olomouc (Olmütz) ca. 100.000, Liberec (Reichenberg), ca. 98.000, Ceske Budejovice (Budweis) ca. 95.000, Hradec Králové (Königgrätz) ca. 94.000.


Sprache


Die Amtssprache des Landes ist Tschechisch. Englisch und Deutsch werden häufig verstanden.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Tschechische Republik ist 00420. Die Vorwahl von der Tschechischen Republik nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Seit Herbst 2002 haben die nationalen Telefonnummern eine einheitliche Länge von neun Ziffern, die Ortsnetzkennzahl wurde dabei in die neunstellige Telefonnummer integriert. Bei Anrufen innerhalb der Tschechischen Republik wird vor der Nummer keine 0 gewählt, dies gilt auch für Mobiltelefone. Allgemeine Informationen zum Telefonieren in der Tschechischen Republik sowie Informationen zur Umnummerierung bieten die gebührenfreien Hotlines 800 111 111 oder 800 123 456. Telefonkarten gibt es in allen Verkaufsstellen der Telekom, aber auch an vielen Zeitungsständen. Ferngespräche von öffentlichen Telefonzellen sind erheblich preiswerter als aus dem Hotel.


NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, und Feuerwehr 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Tschechischen Republik von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .cz


Feiertage


1. Januar (Neujahr, Tag der Gründung der Tschechischen Republik), 9. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag der Befreiung), 5. Juli (Tag der slawischen Glaubensboten Kyrill und Method), 6. Juli (Gedenktag für Magister Johannes Hus), 28. September (Staatsfeiertag), 28. Oktober (Nationalfeiertag), 17. November (Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie), 24. Dezember (Heiligabend), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).


Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 8/9-11 Uhr, 13-17 Uhr. Außerdem gibt es zahlreiche Wechselstuben, die teilweise rund um die Uhr geöffnet sind (diese verlangen allerdings zwei bis drei Prozent Kommission).


Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 8.30/9-18 Uhr, eine gesetzliche Ladenschlussregelung besteht jedoch nicht. Lebensmittelgeschäfte haben von 7 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, in der Prager Innenstadt auch länger. Kleinere Geschäfte schließen teilweise für eine oder zwei Stunden über Mittag.


Große Kaufhäuser: Sa bis 18 Uhr, teilweise auch sonntags;


Büros: in der Regel werktags 8-18 Uhr, Fr nur bis 16 Uhr.


Behörden: Mo bis Fr 8-12/13, 13/14-16/17 Uhr.


Kleidung


Normale mitteleuropäische Sommer- und Winterkleidung. Regenschutz ist zu jeder Jahreszeit notwendig.

Burg Rozmberk, Südböhmen
Karte Tschechische  Republik

Geschichte/Politik


Im vierten Jahrhundert ließen sich im Gebiet der heutigen Tschechischen Republik mehrere Keltenstämme nieder. Der Stamm der Bojer hinterließ den Landesnamen "Böhmen". Später wanderten Slawen ein und im neunten Jahrhundert entstand das Staatsgebilde "Großmährisches Reich". Aus diesem ging der böhmische Staat hervor, der sich eine bedeutende Stellung in Mitteleuropa erwarb; seine Herrscher hatten die vererbbare Königswürde. Karl IV. war im 14. Jahrhundert böhmischer König und römischer Kaiser. Er gründete 1348 Europas älteste Universität, die Karls-Universität in Prag.


In jener Zeit entstanden viele romanische Bauten und zahlreiche Klöster, Zentren der Bildung, sowie Städte, von denen viele ihr mittelalterliches Aussehen bis heute erhalten haben.


Die Renaissance brachte italienische Künstler nach Böhmen; so entstanden zahlreiche Schlösser, Paläste und Stadtkomplexe. Dann kamen die Habsburger von 1526 bis 1918 auf den tschechischen Thron; Prag war wissenschaftliche und kulturelle Metropole Europas. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand aus dem böhmischen Reich die Tschechische Republik. Diese gründete mit der benachbarten Slowakei einen Staatenverband: die Tschechoslowakei, die 1993 wieder auseinander ging. So entstand die gegenwärtige Tschechische Republik, die aus den Ländern Böhmen und dem südlich liegenden Mähren besteht.


Die Tschechische Republik ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.


Wirtschaft


Der ehemals wichtige Wirtschaftsfaktor Bergbau ist zurückgegangen. Neben Erdöl und Erdgas bietet Braunkohle die Basis der Energiegewinnung. Wasserkraft spielt kaum eine Rolle. Doch die Industrie ist nach wie vor gut entwickelt. Im Wesentlichen handelt es sich um Grundstoff-Industrien, Schwerindustrie, Maschinenbau und chemische Industrie. Rund 50 Prozent des Exports entfallen auf Maschinen. In den letzten Jahren sind mehr als 80 Prozent des früheren tschechischen Staatseigentums in Privatbesitz übergegangen. Die Arbeitslosigkeit, zunächst niedrig, ging durch die Umstrukturierung in die Höhe; von 3,2 Prozent im Jahre 1994 auf 7,5 Prozent im Jahre 1998.


Die Landwirtschaft spielt eine erhebliche Rolle, wobei Viehwirtschaft und Ackerbau etwa gleichwertig sind. Nachdem landwirtschaftliche Maschinen immer mehr um sich greifen, gehen die Ackerflächen etwas zurück; man konzentriert sich auf die maschinell leichter zu bearbeitenden Böden, während man die Grenzertragsböden teils zu Weiden macht, teils aufforstet. Neben dem Anbau von Getreide und Futter spielt die Milch- und Fleischproduktion eine wesentliche Rolle, in den höheren Lagen ist es der Kartoffelanbau.


Tourismus hat in den vergangenen Jahren schrittweise zugenommen; das gilt vor allem für Prag und die Heilbadeorte.


Religion


Fast 40 Prozent der Bevölkerung sind konfessionslos, der Anteil der Katholiken liegt bei derzeit 39 Prozent. Religiöse Minderheiten sind Protestanten (2,5 Prozent), Hussiten (1,7 Prozent), Orthodoxe und Juden.


Vegetation


Die Flora in der Tschechischen Republik ist mitteleuropäisch, wobei das milde Klima und die Winde aus West und Nordwest, die Feuchtigkeit mit sich bringen, die Vegetation in einigen Gegenden geradezu üppig werden lassen. Rund 30 Prozent der Gesamtfläche sind mit Laub- und Nadelwald bedeckt. Diese Wälder und die weiten Wiesen machen die Landschaft sehr attraktiv. Es gibt sogar einige Urwald-Partien, worunter man sich freilich keinen Dschungel vorstellen darf, sondern nur unbearbeitete, kräftig wuchernde Waldstücke. Ein erhebliches Waldgebiet hat Böhmen mit Deutschland gemeinsam: den bayerischen Wald, der früher "Böhmerwald" hieß.


Tierwelt


Die berühmtesten Tiere der Tschechischen Republik sind die Fische, die in den südböhmischen Gewässern schwimmen - Gewässer, die teilweise schon im 16. Jahrhundert angelegt oder ausgebaut wurden. Hier schwimmen vor allem Schleien und südböhmische Karpfen.

Vlcnov, Süd-Mähren
Karte Tschechische  Republik

Kulinarisches


Das traditionelle tschechische Nationalgericht ist seit jeher Schweinebraten mit Semmelknödeln und Sauerkraut. Zu den Spezialitäten gehören ferner Gänse-, Reh- und Hasenbraten. Der Kaffee mit Kuchen ist wie in Österreich auch in der Tschechischen Republik ein Ritual, Sahnetorten und Obstkuchen werden von den zahlreichen Konditoreien auch Sonntags angeboten. Auch Obstknödel und Strudel sind sehr beliebt.


Berühmt ist das tschechische Bier, das in Böhmen schon gebraut wurde, bevor Amerika entdeckt war, und später ein wirkliches Volksgetränk wurde. Es gibt zahlreiche Brauereien, die jeweils eine eigene Geschmacksnote herausarbeiten. Die bekanntesten sind das Pilsner Urquell und das Budweiser. Spezialitäten unter den tschechischen Spirituosen sind der Becherovka, ein Magen-Kräuter-Likör, und der Sliwowitz, ein Pflaumenschnaps. Mähren dagegen ist ein Land des Weins.


Sitten und Gebräuche


Böhmen und Mähren feiern gern. Bekannt sind vor allem herbstliche Feste in Südmähren, während der Weinlese. Ostböhmen ist das Land der Volkstraditionen, der Märchen und Erzählungen, die dort noch heute lebendig sind. Die Heimat der tschechischen Glasmachertradition ist Nordböhmen, wo in vielen Orten noch heute mit veredeltem Sand gearbeitet wird, was Liebhaber wie Glasermeister aus der ganzen Welt anzieht.


Souvenirs


In Tschechien gibt es bei einigen Formen des Kunsthandwerks eine jahrhundertlange Tradition. Dazu gehören vor allem das Herstellen von geschliffenem Glas, Porzellan, Keramik und Spitzen sowie die Bearbeitung böhmischer Granat-Halbedelsteine. Man hat dort viele Galerien und Antiquitätenhandlungen, die Interessantes anbieten. Sehr originell sind die nach alten Mustern gefertigten ostböhmischen Weihnachtskrippen, die bis heute aus Lindenholz geschnitzt und zu beweglichen Szenerien zusammengesetzt werden.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (nur Reisende ab 15 Jahren);


1 Liter Spirituosen und 4 Liter Wein (nur Reisende ab 18 Jahren);


16 Liter Bier (nur Reisende ab 18 Jahren);


eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


andere Waren/Geschenke bis zum Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 175 Euro.


Bei der Ausfuhr von Kunstgegenständen, Antiquitäten usw. sollte das Zollamt kontaktiert werden.

Klimadiagramm
Karte Tschechische  Republik

Klimainformationen


Das Klima der Tschechischen Republik zeichnet sich durch einen ausgeprägten Wechsel zwischen den vier Jahreszeiten aus. Die Randerhebungen haben feuchtes Gebirgsklima, im Landesinnern gibt es warme Sommer und kalte Winter.


Beste Reisezeit


Die wärmsten Monate sind Juli und August mit Temperaturen bis 30°C. Die kältesten Monate sind der Januar und der Februar, während denen man mit durchschnittlichen Temperaturen von -4°C rechnen sollte.

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Keine.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Die Tschechische Republik ist malaria-frei.

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Tschechische Krone (Kc)


1 Tschechische Krone = 100 Heller.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 22,19 Kc


1 US-$ = ca. 17,37 Kc


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in die Tschechische Republik aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus der Tschechischen Republik in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.). Bei Ein- bzw. Ausreisen aus bzw. in andere EU-Länder besteht erst ab einem Betrag von 15.000 Euro oder Gegenwert in anderer Währung Deiklarationspflicht.


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.


Umtauschempfehlung: im Reiseland


Umtausch: Geldwechsel ist in Banken, privaten Wechselstuben oder an Hotelrezeptionen möglich. In privaten Wechselstuben sollte erst nach dem Betrag gefragt werden, der ausgezahlt wird. Grundsätzlich sollte Geld nicht auf der Straße gewechselt werden.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften und internationalen Autovermietern (in kleineren Orten und auf dem Land nur Barzahlung möglich).


Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert Schwierigkeiten gab es vereinzelt mit American Express.


Reiseschecks: Ja - werden fast überall akzeptiert.

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Auskunftstellen




Tschechische Zentrale für Tourismus - Czech Tourism


Große Friedberger Straße 6


60313


Frankfurt/Main


(0 69) 21 99 85 88


(0 69) 21 99 85 87


www.czech-tourist.de; www.visitczechia.cz


roncak@czechtourism.com


Mo 14-18 Uhr, Di-Do 10-13 und 14-18 Uhr, Fr 10-13 Uhr und 14-16 Uhr (telefonische Sprechzeit Di bis Fr 10-13 Uhr)






Czech Tourism


Büro Berlin


Friedrichstraße 206


10969


Berlin


(0 30) 204 47 70


(0 30) 204 47 70


www.czech-tourist.de; www.visitczechia.cz


info1-de@czechtourism.com


Mo 14-18 Uhr, Di-Do 10-13 und 14-18 Uhr, Fr 10-13 Uhr und 14-16 Uhr (telefonische Sprechzeit Di bis Fr 10-13 Uhr)






Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer


(Cesko-nemecká obchodní a prumyslová komora)


Václavské nám 40


11000


Prag 1 /Tschechische Republik


(00420) 224 22 22 00


(00420) 224 22 12 00


www.dtihk.cz


info@dtihk.cz


Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr






Czech Republic Chamber of Commerce


Freyova 27


190 00


Prag 9 /Tschechische Republik


(00420) 296 64 62 21


(00420) 296 64 61 11


www.dtihk.cz


info@komora.cz




Botschaften und Konsulate




Botschaft der Tschechischen Republik


mit Konsularabteilung


Wilhelmstraße 44


10117


Berlin


(0 30) 22 63 81 69


Botschaft (0 30) 22 63 80


www.mfa.cz/berlin


berlin@embassy.mzv.cz


Mo bis Fr 8.30-11 Uhr


Geschäftsbereich Botschaft: Bundesrepublik Deutschland


Geschäftsbereich Visa-Abt.: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein






Honorarkonsulat der Tschechischen Republik


Florianstraße 2


44139


Dortmund


(02 31) 533 07 38


(02 31) 533 06 10


heinz.fennekold@auslandsgesellschaft.de


Do und Fr 10-15 Uhr


(keine Visumerteilung)






Generalkonsulat der Tschechischen Republik


Erna-Berger-Straße 1


01097


Dresden -Neustadt


(03 51) 803 25 00


(03 51) 65 56 70


www.mzv.cz/dresden


dresden@embassy.mzv.cz


Mo bis Do 8.30-11 Uhr






Generalkonsulat der Tschechischen Republik


Martin-Luther-Platz 28


40212


Düsseldorf


(02 11) 56 69 42 29


(02 11) 56 69 42 39


www.mzv.cz/dresden


duesseldorf@embassy.mzv.cz


Di 12.30-16.30 Uhr und Mi 8.30-12.30 Uhr






Honorarkonsulat der Tschechischen Republik


Eschersheimer Landstraße 27


60322


Frankfurt/Main


(0 69) 95 95 73 01


(0 69) 95 95 73 00


Mo bis Fr 10-13 Uhr, Mi zusätzlich 14-16 Uhr


(keine Visumerteilung)






Honorarkonsulat der Tschechischen Republik


Feldbrunnenstraße 72


20148


Hamburg


(0 40) 410 73 55


(0 40) 41 35 24 96


pboue@officeline-hamburg.de


Mi 10-13 Uhr


(keine Visumerteilung)






Generalkonsulat der Tschechischen Republik


Libellenstraße 1


80939


München


(0 89) 950 36 88


(0 89) 95 83 72 32


www.mzv.cz/munich


munich@embassy.mzv.cz


Mo bis Fr 8.30-11 Uhr






Honorarkonsulat der Tschechischen Republik


Ostendstraße 100


90334


Nürnberg


(09 11) 531 60 01


(09 11) 531 60 00


nuremberg@honorary.mzv.cz


Mo bis Fr 8.30-11 Uhr


(keine Visumerteilung)






Honorarkonsulat der Tschechischen Republik


Friedrichstraße 1


18057


Rostock


(03 81) 459 13 12


(03 81) 459 13 11


cz@konsulat-hro.de


Di, Mi und Do 12-14 Uhr


(keine Visumerteilung)






Honorarkonsulat der Tschechischen Republik


Kernerstraße 50


70182


Stuttgart


(07 11) 224 17 11


(07 11) 22 41 70


cz-hk-stuttgart@t-online.de


Di bis Fr 8.30-11 Uhr, Do zusätzlich 13.30-16 Uhr


(keine Visumerteilung)






Velvyslanectvi Spolkové republiky Némecko


Vlasská 19


Malá Strana


11801


Prag 1


Velvyslanectvi Spolkové republiky Némecko


P.O. Box 88


11800 Prag 1/Tschechische Republik


(00420 2) 57 11 33 18


(00420 2) 57 53 14 81, 57 11 31 11


www.deutsche-botschaft.cz


info@prag.diplo.de


Amtsbezirk: Tschechische Republik




Karlsbrücke und Altstadt
Karte Tschechische  Republik

Sehenswertes


Prag


Prag, die Hauptstadt der Tschechischen Republik, hat bereits seit dem Mittelalter den Ruf, eine der schönsten Städte der Welt zu sein. Mit Sicherheit ist die ´Goldene Stadt´ heute eine der faszinierendsten Städte Mitteleuropas. Die Tristesse aus der Zeit des Sozialismus ist verflogen und das Stadtzentrum zeigt sich farbenprächtig und lebensfroh. Die Moldau, die das Stadtgebiet auf 30 Kilometern durchzieht, wird von 18 Brücken überspannt. Die gesamte Stadt stellt einen außergewöhnlichen Baudenkmalkomplex dar.


Da Prag die beiden Weltkriege nahezu unbeschadet überstanden hat, präsentiert sich das historische Zentrum als einzigartiges Freilichtmuseum. Hoch über dem Zentrum mit seinen kleinen verwinkelten Gassen thront die Prager Burg, die als nationales Kulturdenkmal Symbol der mehr als tausendjährigen Entwicklung des tschechischen Staates ist. Die größte Entwicklung des heutigen Stadtzentrums erfolgte während der Regierung von Kaiser und König Karl IV., der hier unter anderem im Jahre 1348 die Universität gegründet hat. Der historische Stadtkern erstreckt sich entlang des Moldau-Ufers und besteht aus sechs Teilen: der Altstadt, der Josefstadt (erhalten gebliebener Teil der ehemaligen Judenstadt), der Neustadt, der Kleinseite, dem Burgviertel Hradschin und Vysehrad. Hier sind auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Im Stadtbild macht das Nebeneinander der verschiedenen Baustile - zum Teil an einem Gebäude - den besonderen Reiz aus. Ist der Barock dominierend, so ist doch auch das 20. Jahrhundert durch Beispiele des Jugendstils und des Kubismus eindrucksvoll vertreten. Wegen seiner außergewöhnlichen Architektur wurde die historische Altstadt von Prag im Jahr 1992 in die Liste des UNESCO Kultur- und Naturerbes aufgenommen.


Prag ist auch eine große Kulturmetropole. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie der Burg, der Karlsbrücke, der Tein-Kirche und dem Pulverturm, bietet die Stadt mit ihren schönen Museen, Galerien, Buchhandlungen, Antiquariaten und Antiquitätenhandlungen eine besondere kulturelle Atmosphäre, die durch ein reichhaltiges Eventprogramm noch untermauert wird. Klassische Konzerte, Ballett und Theater - jeden Abend stehen unzählige Veranstaltungen auf dem Programm. Eine Spezialität Prags ist dabei das so genannte ´Schwarze Theater´. Aber auch die Marionetten-, Musik- und Musicaltheater, wie beispielsweise die Opera Mozart, lohnen einen Besuch. Prag ist auch ein wichtiges Zentrum für internationale Festivals, Kongresse und Messen. Jedes Jahr finden international renommierte Festivals, wie beispielsweise der Prager Frühling, das Shakespeare-Sommer-Festival und das Verdi-Festival statt.


Pilsen


Nach Prag ist dies Böhmens größte Stadt. Zentrum des alten Teils ist ein großer Platz - 193 Meter lang, 139 Meter breit -, in den nicht nur zehn Straßen einmünden, sondern an dem auch etliche schöne Häuser aus der Renaissance- und Barockzeit stehen. Darunter ist das Rathaus in böhmischer Renaissance, das üppig mit Sgraffito-Malereien verziert ist.


Die Pilsner haben schon immer Bier gebraut und tun es heute noch. Die älteste und größte der Pilsner Brauereien - neben vielen kleinen - ist im "Bürgerlichen Brauhaus" in der Nähe vom Hauptbahnhof untergebracht; dort gibt es auch Kostproben. Das Bier-Restaurant dort heißt "Prazdroj" - und das bedeutet "Urquell".


Cheb (Eger)


Der alte Teil der einst sehr wohlhabenden Handelsstadt steht komplett unter Denkmalschutz - mit Recht. Besonders schön präsentiert sich der Marktplatz mit seinen prächtigen Häusern, die teils Erker aus Gotik und Renaissance tragen, teils barocke Fassaden haben. Hier lebten Egers reiche Kaufleute. Berühmt ist das "Stöckl", eine Gruppe von elf Häusern mit Marktbuden im Erdgeschoss, die aus dem 13. bis 16. Jahrhundert stammen und isoliert auf dem Platz stehen.


Dahinter finden Sie das Stadthaus aus dem 17. Jahrhundert und darin das Kreismuseum mit viel Interessantem aus Eger und dem Egerland - darunter auch mit dem Zimmer, in dem Wallenstein starb. In diesem Haus wurde er 1634 erstochen.


Als Schiller 1791 seinen " Wallenstein" schrieb, wohnte er am Marktplatz. Das ist nun das "Schillerhaus".


Karlovy Vary (Karlsbad)


Böhmen bietet eine Vielzahl von Mineral- und Thermalquellen, deren heilsame Wirkung seit Urzeiten bekannt ist. Einige wurden international bedeutende Heilzentren. Die bedeutendsten dieser Bäder bilden das "Westböhmische Kurbad-Dreieck" - Karlsbad, Marienbad und Franzensbad. In Karlsbad sprudeln zahlreiche alkalische Glaubersalzthermen. Man behauptet, Kaiser Karl IV. habe sie 1348 entdeckt und so Karlsbad gegründet, doch das ist überaus zweifelhaft. Wie auch immer: Noch heute ist es das berühmteste böhmische Bad. Und nach wie vor eine noble Kurstadt, die sich sehr nostalgisch gibt.


Marianske Lazne (Marienbad)


Rund 40 Glaubersalzquellen sprudeln hier, in denen man gegen allerlei Gebrechen Heilung findet. Lange Zeit war Marienbad neben Karlsbad Europas beliebtester Kurort. Es gibt allerlei historische Bauten und einen wunderschönen Kurpark. Doch das Schönste an Marienbad ist die Lage: In einem Tal am Südfuß des Kaiserwaldes.


Brno (Brünn)


Einst war es die Hauptstadt von Mähren, mit einem Bischof und einer Universität. Außerdem ist es tausend Jahre älter als Prag. Heute ist Brünn eine Industriestadt, aber im Kern recht gemütlich. Es gibt eine Reihe interessanter alter Bauten. Drei sind sehr sehenswert: die spätgotische Jakobskirche, das alte Rathaus mit seinem spätgotischen Portal und der Dom St. Peter und Paul. Kurioser ist die Kapuzinerkirche. In deren Gruft liegen 50 Mumien von Kapuzinermönchen und Stadtbürgern - neben dem Glassarg, in dem, von jedermann zu besichtigen, der historische österreichische Oberst Franz von der Trenck ruht, "Trenck, der Pandur"


Ceske Budejovice (Budweis)


Nach Linz an der Donau sind es 130 Kilometer. Das schaffte 1832 die allererste europäische Pferde-Eisenbahn in einem Tag. Diese frühe Verkehrsverbindung zeigt, dass Budweis einst eine bedeutende Stadt war. Dem großzügigen Marktplatz, der ringsum von Laubengängen eingerahmt wird, sieht man es noch heute an. Der ganze Stadtkern steht unter Denkmalschutz; schönster Bau ist das barocke dreitürmige Rathaus.


Cesky Krumlov


Die Stadt liegt sehr schön links und rechts des Moldauflusses. Außerdem ist die mittelalterliche, verwinkelte Anlage der Stadt unverändert erhalten. Nicht alles ist original, vieles wurde sachverständig restauriert. Doch eine große Reihe der Häuser von Cesky Krumlow sind architektonische Kostbarkeiten - wie auch die gotische Veitskirche.


Über allem thront Schloss Krummau (wie auch die Stadt früher hieß), ein Bau aus Gotik und Renaissance. Die Bibliothek ist ebenso berühmt wie das Chinesische Kabinett und der Maskensaal.


Karlstejn


Die Burg liegt nahe bei Prag und ist eine der schönsten in Böhmen. Erbaut wurde sie um 1350 von Kaiser Karl IV. Sie diente hauptsächlich zur Aufbewahrung der Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Besonders beachtenswert ist die Heiligkreuz-Kapelle im Hohen Turm. Deren Wandverkleidung besteht aus eingelegten Halbedelsteinen, die von Goldblättchen eingefasst sind. Das Kreuzgewölbe ist vergoldet; 2.500 Edelsteine stellen den Sternenhimmel dar.


Pisek


Die Hirschbrücke aus dem 13. Jahrhundert ist Böhmens älteste Steinbrücke. Sie überquert die Otava mitten in der Stadt. Der Figurenschmuck stammt aus dem 17. oder 18. Jahrhundert Auf dem Marktplatz stehen die Reste einer Burg aus dem 13. Jahrhundert, in der heute das Stadtmuseum eingerichtet ist. Die äußerlich schlichte frühgotische Marienkirche wurde ebenfalls in jener Zeit gebaut. Ihre Einrichtung ist zwar neugotisch, doch an den Pfeilern des Mittelschiffs prangt ein Bilderzyklus aus dem 13. Jahrhundert.

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Reisehinweise


Aktueller Hinweis:


Auf tschechischen Autobahnen, insbesondere auf der D5, die vom deutsch-tschechischen Grenzübergang Waidhaus über Pilsen nach Prag führt, auf allen größeren Straßen rund um die Hauptstadt Prag sowie auf der Autobahnverbindung A17/D8 von Dresden nach Prag besteht die Gefahr von Überfällen auf autoreisende Touristen.


Hauptsächlich osteuropäische Banden in dunklen Luxuslimousinen verfolgen vorwiegend Fahrzeuge mit deutschem Kennzeichen und versuchen sie zum Halten zu zwingen, um sie anschließend auszurauben. Autofahrer in solch einer Situatioe sollten die Verfolger möglichst ignorieren und wenn möglich, einfach weiterfahren. Ist man bereits Opfer geworden, sollte man die örtliche Polizei unter der Notrufnummer 112 rufen.


Informationen zur aktuellen Sicherheitslage in deutscher und englischer Sprache sind unter folgender Telefonnummer erhältlich: Tel. 00420-2-1230


Diese Telefonnummer ist für Reisende gedacht, die sich bereits in der Tschechischen Republik befinden und von dort aus anrufen.


Informationen - auch über die derzeitigen touristischen Möglichkeiten - gibt außerdem das tschechische Fremdenverkehrsamt in Berlin, Tel. 030-204 4770, www.czech-tourist.de, mailto:tourinfo@czech-tourist.de.


Die Tschechische Republik zählt im Weltmaßstab zu den sicheren Reiseländern. Äußere und innere politische Stabilität sind gewährleistet.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in der Tschechischen Republik sind auch auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Wegen häufig vorkommender Autodiebstähle und -aufbrüche sollten Fahrzeuge besonders bei längeren Aufenthalten auf bewachten Parkplätzen, z.B. auf Hotelparkplätzen abgestellt werden. Wertvolle Gegenstände sollten im Fahrzeuginneren nicht sichtbar liegen gelassen werden.


Taschendiebstahl kommt sehr häufig vor an beliebten touristischen Plätzen, z.B. rund um die Burg, in der Gegend um den Altstadtmarkt, die Karlsbrücke und den Wenzelsplatz; auch in öffentlichen Verkehrsmitteln wird zu Vorsicht geraten.


TAXI: Vor allem in touristischen Gegenden sollten nur offiziell lizenzierte Taxis gemietet werden, um überhöhten Preisforderungen vorzubeugen.


DROGEN: Bereits der Besitz kleinster Drogenmengen wird bestraft.


RAUCHEN: In öffentlichen Räumen, wie z.B. an Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, in den Verkehrsmitteln selbst, an Bahnhöfen sowie in kulturellen Einrichtungen, ist das Rauchen verboten. In Restaurants ist der Betreiber verpflichtet, für eine Nichtraucherzone zu sorgen (ein abgetrennter Raum oder Nichtraucherzeiten zur Mittag- und Abendessenzeit).


ALKOHOLVERBOT: In Prag darf Alkohol in der Öffentlichkeit nur noch in Restaurants, Gaststätten, Biergärten oder auch an Kiosken, also an "genehmigten Schankflächen" getrunken werden. Wer mit einem Bier auf der Straße erwischt wird, wird mit einer Strafe bis zu 1.200 Euro belegt.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Einreise Russland:

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Russland einen gültigen Reisepass und ein Visum. Das Visum wird durch die zuständigen russischen Konsulate in Deutschland in den Originalreisepass der Gäste eingeklebt. Die Visumbeschaffung durch sz-Reisen ist auf Wunsch möglich! (Zusatzkosten p. P. in 2020: 120 €; ab 2021: 160 €).
Folgende Unterlagen sind dafür rechtzeitig für jeden Reisenden einzusenden (wir werden Sie dafür ca. 10 Wochen vor der Abreise kontaktieren und Ihnen die entsprechenden Formulare zuschicken): 
- Persönlich unterschriebener Visaantrag 
- Passbild im Format 3,5 x 4,5 cm (entsprechend der Vorgaben für den biometrischen Reisepass)
- Original-Reisepass, der nach Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein muss (mindestens eine Doppelseite muss frei sein)
- Bestätigung der bestehenden Auslandskrankenversicherung in Kopie (Ausstellungsdatum/Datum der Bestätigung darf nicht älter als 3 Monate sein) Unserem Kundenservice liegt eine Liste der von der Botschaft akzeptierten Versicherungsunternehmen vor.

Visumbeschaffung durch sz-Reisen:

Für diese Reise besteht Visumpflicht für deutsche Staatsangehörige. 
Sollten Sie den Service der Visumbeschaffung durch sz-Reisen wünschen, so beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Ihnen werden ca. 10 - 8 Wochen vor Reiseantritt die notwendigen Formulare zugesandt. Bitte halten Sie ab diesem Zeitpunkt Ihren Reisepass bzw. ein Farbkopie und 1 biometrisches Passfoto zur Abgabe bereit. Den Reisepass mit eingeklebtem Visum bzw. das elektronische Visum erhalten Sie ca. 14 Tage vor Abreise mit den Reiseunterlagen oder direkt vom Reiseleiter am Abreisetag zurück. Eine Visumsbeantragung 8 bis 4 Wochen vor Reisebeginn ist nur noch auf Anfrage und mit Aufpreis möglich. Unter 4 Wochen bis zum Reisebeginn ist die Beschaffung nicht mehr möglich.
 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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Reisedaten

Reise/Reiseziel:
St. Petersburg: Goldenes Silvester an der Newa
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
Ungefähre Gruppengröße:
25
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

    • Transferregionen

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 634 63 36 (Anruf kostenlos)
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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

Sonstiges

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