Kärnten: Aber bitte mit Sahne!

Österreichs sonniger Süden zwischen Weissensee und Wörthersee

Udo Jürgens war zwar angeblich noch niemals in New York, Paris oder San Francisco. In Kärnten war er dafür sein Lebtag lang umso öfter. Schließlich ist er in Klagenfurt geboren und aufgewachsen, hat seine ersten musikalischen Schritte hier absolviert und sicher auch seinen ersten weißen Bademantel hier gekauft. Nicht umsonst war er seit 2001 sogar Ehrenbürger und Botschafter der Stadt. Und vielleicht hat er im benachbarten Slowenien die Inspiration zu seinem Lied "Aber bitte mit Sahne" erhalten – denn die hier so beliebten Cremeschnitten sind einfach unwiderstehlich.

All das werden Sie auf dieser Reise selbst erleben können, denn Klagenfurt steht ebenso auf dem Programm wie ein Ausflug in den slowenischen Kurort Bled.

Sie müssen Ihre süße Sünde ja nicht an den Großglockner hängen. Ihr Herz dafür umso mehr, denn den höchsten Berg Österreichs erleben Sie in seiner ganzen Pracht auf einer Fahrt über die Hochalpenstraße. Wenn Sie hier auf den Geschmack kommen, steigen Sie doch einfach an Ihrem Freizeittag in die Bergbahn und lassen Sie sich in einer Almhütte mit Blick auf die Alpen kulinarisch verwöhnen.

Sie sind eher der Seetyp? Seen Sie, auch daran haben wir gedacht. Sie sehen das Schloss am Wörthersee, besuchen Millstatt am Millstätter See, den Ossiacher See und können auf dem Weissensee eine Schiffspartie unternehmen! Genug geseen? Nach diesen unvergesslichen sieben Tagen ganz bestimmt.

  • Hotel direkt am See in wunderschöner Landschaft
  • Fahrt über die Großglockner Hochalpenstraße
  • Wörthersee mit Klagenfurt, Maria Wörth und Velden
  • Ausflug ins benachbarte Slowenien mit Aufenthalt in Bled

Programm

1. Tag: Anreise an den Weissensee

Kärnten, das Bundesland voller Seen und Berge im sonnigen Süden Österreichs, ist das Ziel Ihrer Reise. In Ihrem Hotel am Weissensee werden Sie von Familie Koch herzlich in Empfang genommen. 

2. Tag: Klagenfurt – Maria Wörth – Velden

Erleben Sie die "Rose vom Wörthersee", entdecken Sie Klagenfurt! Sie ist die "sagenumwobene" Hauptstadt Kärntens und gleichzeitig Renaissancestadt und bedeutende Universitätsstadt. Mit einem örtlichen Reiseleiter erkunden Sie die schöne Klagenfurter Altstadt und lauschen der spannenden Geschichte.

Entlang am Südufer des Wörthersees geht es für Sie weiter nach Maria Wörth, wo Sie ein Bild von der bekannten Wallfahrtskirche auf der felsigen Halbinsel schießen können. Am Nachmittag erreichen Sie Velden. Der schöne Urlaubsort mit seinem markanten Schloss ist als Drehort der Fernsehserie "Ein Schloss am Wörthersee" bekannt. Bummeln Sie entlang der Promenade zum Schlosshotel. Oder wie wäre es mit einem Kaffee direkt am Wörthersee?

3. Tag: Großglockner Hochalpenstraße – Heiligenblut

Tauchen Sie ein in die unvergleichbare Welt des Hochgebirges und erleben Sie eine faszinierende Bergwelt! Die berühmteste Alpenstraße führt Sie ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern, zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner (3.798 m) und seinem Gletscher, der 9 km langen Pasterze. Auf 48 Kilometern Hochalpenstraße mit 36 Kehren erwartet Sie ein Natur- und Fahrerlebnis der besonderen Art. Sie durchqueren eine einzigartige Gebirgswelt mit blühenden Almwiesen, duftenden Bergwäldern, mächtigen Felsen und ewigem Eis. Auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe erwartet Sie ein traumhafter Ausblick auf die bizarre Bergwelt der mächtigen Dreitausender. Danach setzen Sie Ihren Ausflug nach Heiligenblut fort.

4. Tag: Rund um den Triglav-Nationalpark – Bled

Ihr heutiges Ziel ist das benachbarte Slowenien. Zu Füßen des höchsten Gipfels der Slowenischen Alpen liegt der Triglav-Nationalpark. Auf einer landschaftlich einzigartigen Strecke fahren Sie durch das Planicatal vorbei am bekannten Wintersportort Kranjska Gora, mit der berühmten Skiflugschanze von Planica.

Am Rand des Nationalparks liegt an einem kleinen See der Kurort Bled, auch die "Perle der slowenischen Alpenwelt" genannt. Berghäuser im alpinen Stil und Villen aus der Gründerzeit prägen den modernen Badeort. Über die Grenzen hinweg bekannt ist die Marienkirche auf einer kleinen Insel des Bleder Sees mit ihrer berühmten Wunschglocke.

5. Tag: Kärntner-Seen-Rundfahrt

Genießen Sie das einmalige Flair der Kärntner Seen. Unsere Fahrt führt Sie zunächst an den Millstätter See. Im traditionsreichen Urlaubsort Millstatt gibt es Villen aus dem 19. Jahrhundert und das mittelalterliche Benediktinerstift zu entdecken.

Ihre Weiterfahrt führt Sie an das Südufer des Ossiacher Sees, der einiges zu bieten hat. Einerseits die Berge, die natürliche Umwelt und das klare, im Sommer sehr warme Wasser – andererseits das Stift aus dem 11. Jahrhundert mit seiner prachtvollen spätbarocken Kirche.   

6. Tag: Tag zum Erholen und Genießen am Weissensee

Den letzten Urlaubstag können Sie ganz nach Ihre Vorstellungen gestalten: Der große hauseigene Badestrand ist ideal für die Erholung am Wasser. Vom Hotel aus können Sie schöne Wanderungen, leichte Spaziergänge oder ausgedehnte Touren in die herrliche Bergwelt unternehmen.

Sie möchten dafür hoch hinaus? Dann empfiehlt sich eine Fahrt mit der Weissensee Bergbahn. Die moderne Sesselbahn bringt Sie hinauf auf 1.324 m Seehöhe. Von hier aus haben Sie eine tolle Aussicht auf den türkisfarbenen See und die umliegende Bergwelt. Das Beste daran: Die Berg- und Talfahrt im Sessellift der Weissensee Bergbahn ist im Reisepreis bereits inbegriffen.

7. Tag: Heimreise

Die Zeit der Abreise ist gekommen. Im bequemen Reisebus fahren Sie zurück in die Heimat. Servus Österreich! Servus Kärnten!

ab775 
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4*-Hotel Gasthof Weissensee

Lage

Im Sonnenhochtal Weissensee auf 930 Metern Seehöhe liegt der reinste Badesee der Alpen in Kärntens Südwesten. Hier, am Ufer des Weissensees, umgeben von wunderschöner Berglandschaft befindet sich das Hotel Gasthof Weissensee. 

Zimmer

Die modernen und komfortablen Zimmer verteilen sich auf Haupt- und Seehaus und sind per Lift erreichbar. Sie verfügen über Dusche/ WC, TV und teilweise Balkon. Aus den Zimmern genießen Sie einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Natur.

Die Unterbringung erfolgt im Haupt- und im Nebenhaus.

Hoteleinrichtung

Egal, ob Wellness oder Fitness, im Gasthof Weissensee kommt jeder auf seine Kosten. Der hauseigene Badestrand mit Liegewiese und Bootssteg eignet sich ideal für die Erholung am Wasser. Fit können Sie sich mit Tischtennis, Volleyball oder an den Fitnessgeräten halten. Entspannung bietet die "Erholungsinsel" mit Almsauna, Dampfbad und Infrarotkabine oder eine Massage (gegen Aufpreis).

Von Gästen wird die sehr angenehme familiäre Atmosphäre, freundliches Personal sowie eine abwechslungsreiche und frische Küche gelobt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gasthofweissensee.at

PDF-Download (Hotel-Information)
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Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen 
  • Fahrt im modernen Reisebus

Hotel & Verpflegung

  • 6 Übernachtungen im 4*-Hotel Gasthof Weissensee in Gatschach (Haupt- und Nebengebäude) 
  • 6 x Frühstück
  • 5 x Abendessen mit Menüwahl und Salatbüfett
  • 1 x Galadinner im Hotel

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: Wörthersee mit Klagenfurt, Maria Wörth und Velden, Kärntner-Seen-Rundfahrt mit Millstätter und Ossiacher See, Slowenien mit Aufenthalt in Bled
  • Stadtführung: Klagenfurt mit örtlicher Reiseleitung
  • Fahrt über die Großglockner Hochalpenstraße mit Aufenthalt in Heiligenblut

Zusätzlich inklusive

  • Berg- und Talfahrt mit der Weissensee Bergbahn
  • Maut Großglockner Hochalpenstraße
  • Tanzabend im Hotel
  • Kurtaxe
  • sz-Reiseleitung

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Zielland

Oesterreich

Landesdaten


Lage


Die Republik Österreich grenzt im Norden an die Bundesrepublik Deutschland und die Tschechische Republik, im Osten an die Slowakische Republik und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien und im Westen an Liechtenstein und die Schweiz.


Fläche: 83.858 km².


Verwaltungsstruktur: 9 Bundesländer (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien).


Einwohner


Bevölkerung: ca. 8,5 Millionen


Städte:


Wien (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen


Graz ca. 265.300


Linz ca. 191.100


Salzburg ca. 148.500


Innsbruck ca. 121.300


Klagenfurt ca. 94.800


St. Pölten ca. 52.000


Dornbirn ca. 46.000


Sprache


In Österreich wird Deutsch gesprochen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).


Stromspannung


Fast überall 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland nach Österreich ist 0043, die Vorwahl von Österreich nach Deutschland 0049. In Österreich gibt es Telefonkarten, die man bei der Post, am Kiosk und teilweise an Tankstellen bekommt. Ferngespräche von dort aus sind preiswerter als aus den Hotels.


NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 133; Unfallrettung 144; Feuerwehr 122.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Österreich von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .at


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 19. März (Joseph-Tag; nur in den Bundesländern Kärnten, Steiermark, Tirol, Vorarlberg), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 4. Mai (St. Florian; nur im Bundesland Oberösterreich), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 20. Juni (Fronleichnam), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 24. September (Rupert, nur im Bundesland Salzburg), 10. Oktober (Tag der Volksabstimmung; nur in Kärnten), 26. Oktober (Nationalfeiertag), 1. November (Allerheiligen), 11. November (St. Martin; nur im Bundesland Burgenland), 15. November (St. Leopold; nur in den Bundesländern Niederösterreich, Wien), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Weihnachten; Stefanitag).


Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Anfang September. Auch die Weihnachts- und Osterferien werden gern zu Urlaubszwecken genutzt.


Öffnungszeiten


Banken: in der Regel Mo, Di, Mi, Fr 8/9-12.30 Uhr, 13.30-15 Uhr, Do 8/9-12.30, 13.30-17.30 Uhr; am Wiener Westbahnhof Mo-Fr 7-22 Uhr;


Post: Mo bis Fr 8-12, 14-18 Uhr, Sa entweder geschlossen oder 9-12 Uhr geöffnet; die Wiener Postämter an Bahnhöfen haben längere Öffnungszeiten; die Filiale am Fleischmarkt Mo bis Fr 10-19 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Fr 8/9-18/19 Uhr, Sa 8/9-12/13 Uhr; in großen Städten sind Einkaufszentren und Läden entlang großer Einkaufsstraßen Mo bis Fr bis 19 Uhr, Sa bis 18 Uhr geöffnet.


Kleidung


Normale Kleidung der Jahreszeit entsprechend. Für die Wintermonate sollte man warme Kleidung und gutes Schuhwerk mitnehmen.

Geschichte/Politik


Schon ums Jahr 700 lebten Bajuwaren im Wienerwald. Als Otto der Große 955 die Ungarn aus dem Donaugebiet vertrieb, strömten Bayern nach und festigten die "Ostmark", das Grenzbollwerk nach Osten.


Als Deutschland, zu dem damals auch Österreich gehörte, 1273 einen neuen König brauchte, wählte man den Schweizer Rudolf von Habsburg. Dieser ließ sich in Wien nieder, weshalb die Habsburger nach Österreich kamen. 1452 sicherten sich die Habsburger auch die Kaiserwürde.


Österreich bekam Schwierigkeiten, als im 18. Jahrhundert die Türken in das Reich einfielen. Sie zogen mehrfach vor die Mauern von Wien, bis Prinz Eugen sie aus dem Abendland vertrieb.


Nach langen Kriegen zwischen Friedrich von Preußen und Maria Theresia gab es zwei deutsche Großmächte: Österreich und Preußen.


Das Ende der Habsburger kündigte sich an, als Preußen 1866 in der Schlacht von Königgräz siegte und nun einen eigenen Kaiser krönte. Österreich wandte sich seinen östlichen Besitzungen zu, aber gerade dort - in Sarajewo, einer bosnischen Stadt - fiel der Startschuss für den Ersten Weltkrieg. Österreich musste Stück für Stück seine Besitzungen abgeben: Ungarn, Böhmen, Südtirol, Teile des ehemaligen Jugoslawiens.


Wirtschaft


Die Wirtschaftsstruktur Österreichs ist sehr modern, die Industrie vielseitig. Ein hoher Anteil verstaatlichter Betriebe ist charakteristisch. Knapp die Hälfte der Staatsfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Man baut vor allem Getreide, Zuckerrüben und Kartoffeln an. Im Alpen- und Voralpengebiet herrschen Viehzucht und Milchwirtschaft vor. Holz wird vor allem aus der Steiermark und Kärnten exportiert; dort beträgt die Waldfläche jeweils mehr als 50 Prozent.


An Bodenschätzen besitzt Österreich Braunkohle, Eisen-, Blei- und Zink-Erze, aber auch einiges an Erdöl und Erdgas. Magnesit kommt reichlich vor. Allerdings geht die Förderung durchweg leicht zurück. Die bedeutendsten Industriebetriebe gehören zur Eisen- und Stahlbranche, zum Maschinenbau, der chemischen und der Lebensmittelindustrie. In neuester Zeit spielt auch die Elektronik eine große Rolle.


In Österreich ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige, im Winter wie im Sommer. Auch der Städtetourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung.


Religion


Ca. 74 Prozent der Bevölkerung Österreichs sind römisch-katholisch, 5 Prozent protestantisch, 4 Prozent Muslime und 12 Prozent sind konfessionslos. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Anhängern anderer kirchlicher Bekenntnisse; es existieren allein fünf Richtungen der orthodoxen Kirche, israelische und islamische Glaubensgemeinschaften sowie viele andere. Nach dem österreichischen "Gesetz über die religiöse Kindererziehung" kann jeder Jugendliche ab seinem 14. Lebensjahr bestimmen, welcher Religion er angehören möchte.


Vegetation


Die Vielfalt des geologischen Reliefs und des Klimas bewirkt eine artenreiche Pflanzenwelt. Für den mitteleuropäischen Pflanzenbestand, wie man ihn in Österreich antrifft, ist der Eichen-Buchenwald charakteristisch, in Höhen über 500 m der Buchen-Fichten-Mischwald. Ab 1.200 m herrscht die Fichte vor, darüber findet man noch Lärchen und Zirben.


Österreich zählt zu den waldreichsten Ländern Europas. Der Waldanteil an der Gesamtfläche beträgt rund 46 Prozent. Im Alpenvorland wurde der Wald vielfach durch Äcker abgelöst. Besonders am Nordrand der Alpen, etwa ab 600 m Höhe, dominiert das Grünland. Für manche Gebiete sind Buschwald, Laubmischwald und Steppenheiden typisch. Östlich des Neusiedler Sees findet man eine spezielle Salzsteppen-Flora.


Tierwelt


In Österreich überwiegt die mitteleuropäische Tierwelt: Reh, Hirsch, Hase, Fasan, Rebhuhn, Fuchs, Dachs, Marder und Eichhörnchen. Typische Vertreter der alpinen Fauna sind Gämse, Murmeltier und Bergdohle. Der Steinbock, ehedem in dieser Gegend heimisch, wurde wieder angesiedelt. Die Zahl der Vogelarten, die man in Österreich antrifft, ist groß. Am Neusiedler See, Europas einzigem Steppensee, findet man den Purpurreiher und den Silberschnäbler, außerdem auch beachtenswerte Löfflerkolonien.

Kulinarisches


Die Wiener Küche ist eine der besten der Welt. Es gibt zwei Dutzend verschiedene Arten von gekochtem Rindfleisch, drei Dutzend Sorten von Schnitzeln, vier Dutzend verschiedene Nuancen von Kaffee und hunderte von Mehlspeisen. Die Wiener Küche ist so vielseitig, weil das österreichische Kaiserreich viele südeuropäische Einflüsse aufnahm.


Der Wiener Küche begegnet man überall, doch findet man auch in den Regionen viel Eigenständiges, Charakteristisches. Im Burgenland isst man ländlich und mit deutlich ungarischem Akzent: Fisch und Paprika, dicke Bohnensuppe, Gänsebraten. Auch die Steiermärker kochen herzhaft und rustikal: Schwein, Hammel, Wild. Dort kommt auch Buchweizengrütze auf den Tisch. In Kärnten isst man viel Fisch; ein typisches Gericht sind dort aber auch die Käsenudeln - mit Quark gefüllte Teigtaschen.


Im Land Salzburg wurden die "Salzburger Nockerln" erfunden, ein durchs Backen aufgetriebenes Gemenge aus Eischnee, Zucker, Butter und Mehl.


In Tirol hat sich als typische Zubereitungsart das "Gröstl" erhalten - Kartoffeln, Fleisch, Zwiebeln und vieles andere wird mit Schmalz in der Pfanne gebraten.


Bei den Schnäpsen ist der Marillengeist aus Aprikosen berühmt. Eigentlich aber ist Österreich ein Weinland. Der beste Rotwein wächst im warmen Burgenland. Der beste Weißwein gedeiht in Niederösterreich: im Weinviertel, im Donautal oder dicht bei Wien, in der Gegend von Klosterneuburg und bei Gumpoldskirchen.


Sitten und Gebräuche


Einiges ist erstaunlich vielen Österreichern (und Österreicherinnen) gemeinsam: Charme, Witz und Geist, dazu Heiterkeit, Gelassenheit und ein großes Talent zur Diplomatie. Sicher ist, dass man mit liebenswürdiger Höflichkeit in Österreich vielleicht nicht am schnellsten, aber am weitesten vorankommt. Wichtig ist die Bedeutung der akademischen Titel - die in der Anrede nie weggelassen werden sollten.


Souvenirs


Nach wie vor gibt es in Österreich viele Werkstätten, die typische Erzeugnisse einheimischer Handwerkskunst herstellen. Dazu gehören Kunstschmiedearbeiten und Holzschnitzereien ebenso wie Keramik und Textilien. In Vorarlberg ist man stolz auf seine Stickereien, in der Steiermark, Salzburg und Kärnten auf die Kunstschmiederei, aber auch auf Trachtenschmuck, Zinn und Keramik. In den Landeshauptstädten gibt es sogenannte Heimatwerke, die lokale Volkskunst zeigen. Typisch sind auch die hausgebrannten Obstschnäpse in künstlerisch verzierten Flaschen.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Änderung der Zollbestimmungen - seit dem 1. März 2014 gilt folgende Ausnahmeregelung:


In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Rumänien oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei in Österreich eingeführt werden.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern, einschl. Kanarische Inseln) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;


- 4 Liter nicht schäumende Weine;


- 16 Liter Bier;


- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro bei Einreise auf dem Landweg und Flüssen oder 430 Euro für Flugreisende; jeweils 150 Euro für Reisende unter 15 Jahren.


Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:


- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.


Außerdem dürfen bis zu 10 l Treibstoff in Reservekanistern eingeführt werden.


Bei der Einfuhr bestimmter Lebensmittel (u.a. Molkereiprodukte, Eiprodukte, Wurst- und Fleischwaren, Fischereierzeugnisse, Obst) gelten aus veterinärmedizinischen und phytosanitären Gründen Mengenbegrenzungen.

Klimainformationen


Österreich liegt im Übergangsbereich von atlantisch beeinflusstem und kontinental ausgeprägtem mitteleuropäischem Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Juli bei 20°C und im Winter bei 0°C. Die im Sommer gemessenen Höchsttemperaturen liegen bei 35°C. Im Winter kann es in bestimmten Regionen sehr kalt werden. Das Thermometer fällt dann mitunter auf -20°C.


Beste Reisezeit


Die beste Reisezeit ist zur Frühlingszeit April/Mai oder bei sommerlichen Temperaturen von Juni bis gelegentlich in den Oktober hinein. Beste Wintersportmöglichkeiten gibt es von Januar bis April.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Saisonal FSME.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Österreich ist malaria-frei.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro ( EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Österreich aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Österreich in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja - sie werden in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.


Geldautomat: Ja - es gibt zahlreiche für die Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten geeignete Automaten.

Auskunftstellen



Österreich Werbung Deutschland
Klosterstraße 64
10179
Berlin
(0 30) 21 91 48 50
(0 30) 219 14 80
www.austria-tourism.com
deutschland@austria.info
Urlaubsservice: Tel. 00800 400 200 00 (gebührenfrei)


E-Mail: urlaub@austria.info


Österreich Werbung
Margaretenstraße 1
1040
Wien /Österreich
Österreich Werbung
Postfach 83
1043 Wien
(01) 588 66 40
00800 400 200 00 (gebührenfrei)
www.austria-tourism.com
urlaub@austria.info


Deutsche Handelskammer in Österreich
Schwarzenbergplatz 5 Top 3/1
1030
Wien /Österreich
(0043 1) 545 22 59
(0043 1) 545 14 17
www.dhk.at
office@dhk.at
Mo bis Fr 9-16 Uhr


Deutsche Handelskammer in Österreich


Zweigstelle Salzburg
Residenzplatz 7
5020
Salzburg /Österreich
(0043 662) 84 05 89
(0043 662) 84 79 52
salzburg@dhk.at
Mo bis Fr 9-16 Uhr


Wirtschaftskammer Österreich
Stubenring 8-10
1010
Wien /Österreich
(0043 1) 513 77 87
(0043 1) 51 45 00
www.dhk.at
postbox@wkw.at


Internationale Handelskammer - ICC Austria
Wiedner Hauptstraße 57
1040
Wien /Österreich
(0043 1) 504 83 00 37 03
(0043 1) 504 83 00
www.dhk.at
icc@icc-austria.org



Botschaften und Konsulate



Österreichische Botschaft


(mit Konsularabteilung)
Stauffenbergstraße 1
10785
Berlin
(0 30) 229 05 69
(0 30) 20 28 70
www.oesterreichische-botschaft.de
berlin-ob@bmeia.gv.at
Botschaft: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr


Konsular-Abteilung: Mo, Di, Do und Fr 9-13, Mi 12-16 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabteilung:


Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen


Österreichisches Honorarkonsulat
Auf dem Dreieck 5
28197
Bremen
Österreichisches Honorarkonsulat
Postfach 140214
28089 Bremen
(04 21) 536 86 78
(04 21) 536 86 79
oesterr.konsulat@thb-bremen.de
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
An der Frauenkirche 12
01067
Dresden
(03 51) 481 70 41
(03 51) 481 70 40
oesterreich@honorarkonsul-dresden.de
Mo und Mi 9-12 und 14-16 Uhr
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
Unterlindau 21-29
60323
Frankfurt
(0 69) 15 43 52 41
(0 69) 15 34 54 51
info@konsulat-frankfurt.at
Mo 9-12, 14-18 Uhr, Di bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
c/o hightech metal investment GmbH


Frankenstraße 12
90762
Fürth
(09 11) 72 30 17 93 45
(09 11) 72 30 17 93 33
info@oesterr-honorarkonsul-nuernberg.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(nur Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Oberpfalz)


Österreichisches Honorarkonsulat
Kurze Mühren 1
20095
Hamburg
(0 40) 30 80 12 12
(0 40) 30 80 12 05
honorarkonsulat@austria-hamburg.de
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
VHV Platz 1


(im Gebäude der VHV-Versicherung)
30177
Hannover
(05 11) 907 48 06
(05 11) 907 48 70
honorarkonsulat@vhv.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
Bergstraße 2
24103
Kiel
(04 31) 519 27 36
(04 31) 55 25 05
austriahoko-kiel@t-online.de
Mo bis Do 15-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung)
(jedoch nicht Stadt Lübeck und Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Ostholstein)


Österreichisches Honorarkonsulat
Gertrudenstraße 15
23568
Lübeck
(04 51) 310 01 42
(04 51) 310 01 50
www.austroko.ffm.de
honorarkonsul@brueggen.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(jedoch nur Stadt Lübeck und die Landkreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein)


Österreichisches Generalkonsulat
Ismaninger Straße 136
81675
München
Österreichisches Generalkonsulat
Postfach 860640
81633 München
(0 89) 981 02 25
(0 89) 99 81 50
www.oegkmuenchen.de
muenchen-gk@bmeia.gv.at
Mo bis Fr 8.30-12 Uhr, 13-15 Uhr


Österreichisches Honorarkonsulat
Am Campus 1-11


Bentwisch
18182
Rostock
(03 81) 64 91 49
(03 81) 64 91 22
oesterreich@konsulat-rostock.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
Bahnhofstraße 1


(St.-Johanner-Markt)
66111
Saarbrücken
(06 81) 958 15 19
(06 81) 958 15 18
konsulat@rathiery.de
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
Stafflenbergstraße 81
70184
Stuttgart
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Wien


Wien, die österreichische Hauptstadt, ist sicher eines der klassischen Ziele für Städtereisen schlechthin. Eingebettet in Hügel, Wälder und Felder und durchströmt von der schönen blauen Donau lag die Kaiserstadt, von hier aus regierten die Habsburger Kaiser, seit jeher an bedeutenden Verkehrswegen im Brennpunkt unterschiedlicher mitteleuropäischer Kulturen. Die Schlösser und Palais jener Zeit, wie die kaiserliche Sommerresidenz Schönbrunn, Belvedere oder die Hofburg, prägen noch heute das Stadtbild. Breite Prachtstraßen und Alleen, Oper und Theater, Museen, kaiserliche Geschäfte, Restaurants, Kaffeehäuser, Konditoreien und prunkvolle Staats- und Verwaltungsgebäude ziehen jährlich Millionen von Besuchern an. Trotz aller Pracht bleibt Wien aber locker überschaubar. Das Ambiente der Kaiserstadt verbindet sich mit einem modernen unbeschwerten Lebensgefühl, das dafür sorgt, dass der Besucher sich in Wien wohl fühlt.


Mit Sehenswürdigkeiten und kulturellen Veranstaltungen jeder Art ist das Angebot in der Stadt das ganze Jahr über äußerst vielfältig - selbst für Familien mit Kindern. Neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten - allein 100 Museen gibt es in der Stadt zu besichtigen - sorgt eine kulinarische Vielfalt von Feinschmeckerlokalen über die Kaffeehaus-Kultur bis zum Heurigen für Abwechslung. Ausgedehnte Shopping-Möglichkeiten, die vom traditionell Gediegenen bis zum exquisit Ausgefallenem reichen, lassen das Herz eines jeden Einkaufsfans höher schlagen.


Wien ist vor allem aber eine Unterhaltungs-Metropole. Die Kunstszene prägt ein Wechselspiel von Tradition und Moderne. Wien ist die Stadt der Meister der Musik: Mozart komponierte hier seine Meisterwerke, Beethoven schrieb seine großen Symphonien. Haydn, Schubert, Bruckner, Brahms, Strauß, Mahler und Schönberg haben in Wien gelebt und gewirkt. Aus dieser Tradition heraus pflegt Wien heute eine einzigartige Musikszene, die von der Klassik über das Musical bis hin zur modernen, elektronischen Musik reicht.


Die umfangreiche Museumslandschaft Wiens wurde im Frühjahr 2001 durch die Eröffnung des MuseumsQuartiers, einer der zehn ausgedehntesten Kulturbezirke der Welt und der Wiedereröffnung der Albertina, der größten grafischen Sammlung weltweit, für Besucher noch interessanter und vielseitiger.


Und wem das Besichtigungsprogramm zu groß wird, der kann sich in den Parks und Gärten, im Wienerwald und der Donau-Mitte entspannen. Zu Ausflügen lädt der rund 50 Kilometer südöstlich von Wien gelegene Neusiedler See, das "Meer der Wiener" mit seinen Freizeitmöglichkeiten ein. Empfehlenswerte Ausflugsziele im Burgenland sind Rust, die Stadt der Störche, Mörbisch und Eisenstadt mit seinem prächtigen Stadtschloss.


Zur Orientierung: Wien ist in Bezirke gegliedert, die dem Besucher eine schnelle Orientierung erlauben. Der erste Bezirk ist die Stadtmitte mit dem Stephansdom im Zentrum. Der zweite ist die Leopoldstadt mit Prater und Messegelände im Nordosten. Von dort aus zählen die inneren Bezirke (2. bis 9.) im Uhrzeigersinn um den Stadtkern nach oben. Entsprechend ist die Josefstadt im Westen des Stadtkerns der 8. Bezirk. Ein zweiter Ring umfasst die Außenbezirke (10. bis 23.). Die zweite und dritte Stelle der Postleitzahl repräsentieren den Bezirk (1010 = 1. Bezirk; 1080 = 8.; 1170 = 17.; 1200 = 20).


Salzburg


Salzburg ist Mozart-, Universitäts-, Kultur- und auch Kongressstadt. Barock, Kultur und Bildung sowie Geschichte prägen die Hauptstadt des gleichnamigen österreichischen Bundeslandes. Berühmtester Sohn der Stadt ist Wolfgang Amadeus Mozart. Er ist nicht nur während der Zeit der Festspiele im Sommer, wenn Mozart-Opern und Theater-Inszenierungen von Weltruf aufgeführt werden, in der Stadt präsent. Sein Geburtshaus in der Getreidegasse Nr. 9 ist Kultstätte. Der nach ihm benannte Platz mit seinem Denkmal von Ludwig Schwanthaler liegt im Zentrum Salzburgs. Wahrzeichen der Stadt ist die Festung Hohensalzburg, die man zu Fuß erklimmen oder aber bequemer mit der Festungsbahn erreichen kann. Die Altstadt Salzburgs ist Weltkulturerbe der UNESCO und innerhalb eines Spaziergangs in Ruhe zu entdecken. Sehenswert sind unter anderem das Schloss Mirabell im Mirabellgarten, das Rathaus und der Alte Markt sowie der Kapuzinerberg mit dem Kloster. Das frühbarocke Lustschloss Hellbrunn im Süden der Stadt gehört zweifelsohne zu den schönsten Bauwerken Salzburgs. Berühmt ist der weitläufige Park mit den Wasserspielen und der bereits seit dem 15. Jahrhundert bestehende Tiergarten. Salzburg besitzt auch hervorragende Museen, die einen Besuch lohnen. Darüber hinaus gilt Salzburg als das "schönstes Einkaufszentrum" Österreichs mit einem breiten Angebot von der Tracht bis zur schrillsten Mode. Zur Erholung laden die Kaffeehäuser mit Tradition ein.


Das ganze Jahr über bietet Salzburg Kulturelles für höchste Ansprüche. Die weltberühmten Sommerfestspiele, die Osterfestspiele, die Pfingstkonzerte, die Mozart-Woche, die Salzburger Kulturtage, die Festungskonzerte, die Mozartserenaden sowie die Kirchenkonzerte stehen auf dem umfangreichen kulturellen Programm. Neben den traditionsreichen Spielorten wie dem Festspielhaus finden viele Veranstaltungen auch im Freien statt. Für "Nicht-Klassik-Liebhaber" bietet die Sommerszene Salzburg Open-Air-Rockkonzerte und lebendiges Theater.


Im grünen Umland von Salzburg gibt es nicht nur für Sportler, wie Wanderer und Fahrradfahrer, jede Menge zu entdecken. Kultur- und Geschichtsinteressierten bietet sich ein Besuch im Freilichtmuseum in Großgmain, im Keltermuseum in Hallern und im Salzbergwerk am Dürrnberg an. In der weiteren Umgebung liegt das Salzkammergut mit Wolfgangs- und Fuschlsee.


Graz


Die Hauptstadt der Steiermark hat die größte, am besten erhaltene Altstadt im deutschen Sprachraum, sachverständig konserviert und vom steilen Schlossberg überragt - eine Stadt wie aus dem Spielzeugkasten. Im "Landhaus", in dem Landtag und Landesregierung untergebracht sind, sieht man den prachtvollsten Arkadenhof von ganz Österreich: drei übereinanderliegende Bogengänge, eine dekorative Freitreppe und eine kunstvoll geschmiedete Brunnenlaube aus Bronze. Das Landeszeughaus - es stammt von 1645 - ist eine vierstöckige Rüstkammer mit einem kompletten Waffenarsenal aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Die noch heute vorhandenen Hieb-, Stich- und Schusswaffen, die Rüstungen und Prunkharnische reichten aus, um ein mehrere tausend Mann starkes Heer auszurüsten.


Die Domkirche - ein ursprünglich spätgotischer, später barockisierter Hallenbau - trägt an der Südfassade ein verwittertes Fresko aus dem 15. Jahrhundert, das "Landplagenbild" (Türken, Pest und Heuschrecken).


Innsbruck


Innsbruck, die "Stadt im Gebirg" ist eine der schönsten der Welt - wenn man sich auf den Stadtkern beschränkt. Der, mit seinen Bauten aus Spätgotik, Renaissance und Rokoko, mit Barockkuppeln und Zwiebeltürmen, ist schön geblieben, voller Charme und Beschwingtheit.


Die Maria-Theresien-Straße ist Innsbrucks breite Prunkstraße mit eleganten Schaufenstern in barocken Fassaden. Die anschließende Herzog-Friedrich-Straße ist noch schöner - mit vielen stattlichen Bürgerhäusern. Über den Laubengängen sieht man, fast an jedem Gebäude, hübsche Fassadenmalereien und reliefgeschmückte Erker aus der Renaissancezeit.


Das "Goldene Dachl" schmückt den "Neuen Hof": ein Prunkerker, der mit rund 3.000 vergoldeten Kupferschindeln gedeckt ist. Um 1500 wurde er von Kaiser Maximilian als Zuschauerloge für Belustigungen auf dem Stadtplatz gebaut. Der Reliefschmuck des Erkers gehört zu den bedeutendsten Kunstwerken des Mittelalters.


Die äußerst schlichte Hofkirche enthält ein prunkvolles Grabmal für jenen Maximilian, der allerdings nicht dort, sondern in der Wiener Neustadt, seiner Geburtstadt, begraben ist. Es zählt zu den prächtigsten, die je einem deutschen Kaiser zugedacht waren.


Bregenz


Vorarlbergs Hauptstadt ist nicht groß. Das Landesmuseum am Kornmarktplatz zeigt Historisches: von römischen Mosaiken über karolingische Funde bis zu alten Montafoner Bauernstuben. Etwas erhöht liegt die mittelalterliche Altstadt mit hübschen Fachwerkhäusern und Resten der ehemaligen Stadtbefestigung.


Im Bodensee, 30 m vom Ufer entfernt, liegt die größte Seebühne der Welt. Hier finden alljährlich im Juli und August die Bregenzer Festspiele statt - mit Opern, Operetten und Ballett-Aufführungen.


Eine Gondelbahn führt auf den Pfänder, der 1.064 m hoch und ein berühmter Aussichtsberg mit umfassendem Rundblick ist. Man sieht den Bodensee, die Allgäuer, die Schweizer und die Vorarlberger Alpen.


Wachau


Geologisch betrachtet ist die Wachau nur der Durchbruch der Donau zwischen den Ausläufern der Alpen und dem böhmischen Granitplateau - und nur 32 km lang. Aber sie gehört zu den schönsten Landschaften Österreichs. Man kann sie, immer neben der Donau, der Länge nach durchfahren. Links und rechts auf den weinbestandenen Hängen thronen Burgen und Schlösser, Klöster und Ruinen. Dazwischen machen sich felsige Waldhänge breit.


Wer genügend Zeit hat, fährt die Strecke von Melk nach Krems auf der Donau. Melk ist ein auf einem Felsriff hoch über der Donau weithin sichtbares, langgestrecktes Benediktinerstift - eines der großartigsten Barockklöster Europas.


Krems ist eine ausgesprochen hübsche kleine Stadt mit einem Renaissance-Rathaus, mehreren Kirchen und zahlreichen wohlerhaltenen Bürgerhäusern, die teils noch aus dem späten Mittelalter stammen. Viele der Häuser haben Lauben und Erker; zwei tragen reichen Sgraffito-Schmuck - historische und biblische Bilder. Auffallend viele dekorative Brunnen und Säulen schmücken die Plätze und Straßen.


Hochosterwitz


So sieht eine Burg im Märchen aus: Hochosterwitz bei Brüdel in Kärnten. Auf der Spitze eines 160 m hohen Felssockels ragen umfangreiche Befestigungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert auf; es gibt eine Burgkapelle mit Fresken aus der Renaissance, allerlei historische Sammlungen und einen steilen, geschlängelten Weg, der durch 14 Torgebäude hinaufführt. Die Märchenburg war so wehrhaft, dass sie nie eingenommen wurde.


Neusiedler See


Er ist Österreichs größter See, auch wenn ein Stückchen davon zu Ungarn gehört.: 36 km lang ist er und sieben bis 14 km breit, sofern man den kilometerbreiten Schilfgürtel mitrechnet, der sich fast um den ganzen See zieht. Nur bei Podersdorf findet man Sandstrand. Baden kann man allerdings auch bei Rust, Neusiedl und anderen Uferorten. Dort führen lange Holzstege ins Wasser.


Der See ist an seiner tiefsten Stelle nur knapp zwei Meter tief. Über große Flächen ist er kaum einen Meter tief. Daher kommt es, dass er sich im Sommer auf eine Badewannentemperatur von 30 Grad erwärmt und im Winter oft völlig zufriert.


Zur Tier- und Pflanzenwelt, die sich im Schilfgürtel und in den Uferzonen eingenistet hat, zählen europäische Raritäten. Deshalb stehen viele Uferstücke unter Naturschutz.


Ein noch bedeutenderes Naturschutzgebiet ist der Seewinkel, östlich vom Neusiedler See. Er umfasst mehrere Dutzend Teiche, Tümpel, Salzlaken und Seen inmitten der flachen Puszta. Seine "Lange Lacke" ist Österreichs berühmtestes Vogelschutzgebiet. Viele der Pflanzen sind für Mitteleuropa einmalig.


Wolfgangsee


Dies ist der größte See des Salzburger Landes und einer der hübschesten. Elf km lang ist er und stellenweise über 2 km breit. Der Ort St. Wolfgang liegt dort, wo sich der See auf einen halben Kilometer verengt. Operettenfreunde kennen ihn wegen des Singspiels "Im weißen Rössl", Kunstliebhaber wegen des von Michael Pacher im späten 15. Jahrhundert geschaffenen Flügelaltars in der Pfarrkirche St. Wolfgang, der ein wahres Wunderwerk an Schnitzkunst und Tafelmalerei darstellt.


Wörthersee


Er ist groß und für einen Alpensee äußerst warm. Von Ende Mai bis Ende September kann man in ihm baden. Am Westrand liegt Velden, das recht mondän im Riviera-Stil erbaut ist und Bars, Boutiquen sowie ein Spielkasino bietet. Im Norden liegt Pörtschach mit einer weithin bekannten Segelschule. Am Südrand liegt der schönste Ort, Maria Wörth, ein malerisch auf einer felsigen Halbinsel hingestrecktes altes Dorf mit zwei sehenswerten Kirchen; die kleinere besitzt berühmte romanische Fresken.


Großglockner-Hochalpenstraße


Seit ihrer Eröffnung 1935 wurde dieser großartigste aller Alpenübergänge ständig ausgebaut. Wer es im Auto auf dem Weg durch Österreichs höchstes Gebirgsmassiv nicht sehr eilig hat, kann zwei Abstecher einplanen: die Edelweiß- und die Gletscherstraße. Die erste ist nicht ganz zwei km lang und führt zum Parkplatz Edelweißspitze mit einem Aussichtsturm, von dessen Plattform man bei guter Sicht 37 Dreitausender und knapp 20 Gletscher sieht. Der zweite Abstecher führt von Guttal in vielen Kehren neun km lang zur Franz-Josephs-Höhe. Diesen Abstecher sollte man nur bei gutem Wetter fahren - belohnt wird man mit einem überwältigenden Blick auf den endlos scheinenden Pasterzengletscher.

Reisehinweise


Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.


Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


- In Österreich ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden (u.a. Bahnhöfe) verboten, in Gaststätten, Kneipen und Diskotheken kann es eingeschränkt sein.


- Es ist verboten, an öffentlichen Orten das Gesicht durch Tücher oder Gegenstände zu bedecken.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Slowenien

Landesdaten


Lage


Die Republik Slowenien grenzt im Norden an Österreich, im Nordosten an Ungarn, im Osten und Süden an Kroatien, im Westen an das Mittelmeer (Adriatisches Meer) und Italien.


Fläche: 20.251 km².


Verwaltungsstruktur: 193 Gemeinden.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 2,05 Millionen


Städte:


Ljubljana (Hauptstadt) ca. 279.700


Maribor ca. 112.400


Kranj ca. 54.800


Koper ca. 52.200


Celje ca. 48.800


Piran ca. 17.700


Izola ca. 16.00


Bled ca. 8.100


Portoroz


Sprache


Es wird überwiegend Slowenisch gesprochen. In den Grenzregionen zum Westen sowie den Fremdenverkehrsgebieten wird jedoch auch etwas Deutsch und Italienisch verstanden und gesprochen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Auch in Slowenien gilt die europäische Sommerzeit (kein Zeitunterschied).


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Slowenien ist 00386, von Slowenien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Auslandsgespräche sind aus Telefonzellen, Postämtern und Hotels möglich. Telefonkarten sind in Postämtern, Tabakgeschäften und Zeitungskiosken erhältlich.


NOTRUFNUMMERN: Polizei 113, Unfallrettung und Feuerwehr 112, in den Mobilnetzen 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Slowenien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .si


Feiertage


1./2. Januar (Neujahr), 8. Februar (Tag der slowenischen Kultur), 22. April (Ostermontag), 27. April (Tag des Aufstandes), 1. und 2. Mai (Tag der Arbeit), 25. Juni (Staatsfeiertag), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 31. Oktober (Reformationstag), 1. November (Allerheiligen), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Tag der Unabhängigkeit und Einheit).


Die Hauptferienmonate sind Juli und August.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 9-12, 14-17/19 Uhr, Hauptstellen Sa 8-12 Uhr;


Geschäfte: Es gibt keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten. Üblich sind folgende Öffnungszeiten: Kaufhäuser 9-19/20 Uhr; kleinere Geschäfte 8/9 bis 12 Uhr und 15/16 bis 19/19.30 Uhr (auch montags bis samstags). Einkaufszentren in größeren Städten haben auch sonntags von 8 bis 15 Uhr geöffnet;


Postämter: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-12/13 Uhr. Nachtschalter- und Wochenendservice in größeren Städten.


Behörden: Mo bis Fr 8-16 Uhr; die Mittagspause beträgt eine halbe bis eine Stunde.


Büros: Mo bis Fr 8/9-16/17 Uhr; die Mittagspause dauert eine halbe bis eine Stunde.


Kleidung


Für den Aufenthalt während des Sommers genügt leichte Sommerkleidung. Man sollte jedoch immer auch eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz dabeihaben. Für die Gebirgsgegenden empfehlen sich außerdem auch Wollsachen.


Für die anderen Jahreszeiten sollte man Übergangskleidung bzw. gute Winterkleidung mitnehmen. Ein Regenschutz ist auch zu dieser Zeit unbedingt erforderlich.

Geschichte/Politik


Um 600 breitete sich der südslawische Stamm der Slowenen vom Plattensee bis Oberösterreich aus. Vom elften bis 13. Jahrhundert teilten sich Bayerische Fürsten das slowenische Gebiet. Dann, 1282, bekamen die Habsburger die slowenischen Länder. Als 1918 die österreichisch-ungarische Monarchie zusammenbrach, gründete Slowenien mit Kroatien, Serbien und Montenegro ein Königreich, das der Vorläufer des späteren Jugoslawien war. 1941 zerschlugen deutsche, italienische und ungarische Truppen den jugoslawischen Staat. Doch dieser entstand 1945 neu und Slowenien wurde eine seiner Republiken.


Nach einer Volksabstimmung erklärte sich Slowenien 1991 für unabhängig und blieb es trotz serbischen Widerstands. 1997 wurde es von der EU als assoziiertes Mitglied aufgenommen. Slowenien ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.


Wirtschaft


Slowenien war schon vor der Unabhängigkeit die wirtschaftlich fortschrittlichste Republik des ehemaligen Jugoslawiens. Das durchschnittliche Einkommen der Slowenen liegt über den Löhnen in den anderen Reformstaaten Mittel- und Osteuropas, es ist höher als in Griechenland und Portugal. Die reichen Bodenschätze (Eisen, Blei, Zink, Kupfer, Quecksilber, Bauxit), die reichlich vorhandene Wasserkraft und der hohe Ausbildungsstand der Bevölkerung haben Slowenien zu einem gut industrialisierten Land gemacht. Maschinenbau, Metallverarbeitung, Textilbetriebe, Holzverarbeitung, die Produktion von Haushalts- und Elektrogeräten sowie Chemieerzeugnisse sind die wichtigsten wirtschaftlichen Bereiche, die zusammen 56 Prozent des Bruttoinlandprodukts erwirtschaften.


Die landwirtschaftliche Nutzfläche des vorwiegend gebirgigen Landes besteht vor allem aus Wiesen und Weiden, die Viehwirtschaft steht an erster Stelle. In den fruchtbaren Ebenen und Tälern werden Weizen, Mais, Buchweizen und Kartoffeln gepflanzt, der Obstbau hat hohes Niveau, im milden Osten gedeihen Weinreben und Hopfen. Außerdem ist Slowenien einer der waldreichsten Staaten Europas.


Die Unruhen im damaligen Jugoslawien haben der slowenischen Wirtschaft schwere Schäden zugefügt, weil der Handel mit den anderen ehemaligen Teilrepubliken fast gänzlich zusammengebrochen ist.


Ein wichtiger Wirtschaftszweig ist der Tourismus.


Vegetation


Die Pflanzen- und Tierwelt Sloweniens unterscheidet sich nur gering von jener der Nachbarländer. Die Alpenhänge hinauf klettern Wälder aus Fichten, Tannen, Lärchen, auch aus Buchen und anderen Laubbäumen. Im milderen Osten bestehen die Wälder vorwiegend aus Hainbuchen, Eichen und Edelkastanien. Flora und Fauna des Karsts und des Küstenlands haben teilweise mediterranen Charakter.


Tierwelt


In den mittleren Lagen der Bergwälder leben Hirsche, Hasel- und Auerhühner. Weiter oben trifft man Rudel von Gämsen und Steinböcken. Die Tierwelt der Niederungen besteht aus Rehen, Hasen, Wildschweinen, Rebhühnern und anderen Wildvögeln, dazu kommt die ganze Kleintier- und Vogelwelt Mitteleuropas. Bären kann man zuweilen noch in den ausgedehnten Wäldern begegnen. Charakteristisch für die Ebenen des Ostens sind die vielen Störche, die vor allem auf den Schornsteinen der Häuser ihre Nester bauen. Gebirgsbäche und Seen sind reich an Fischen, besonders an Forellen.

Kulinarisches


Sloweniens Lage zwischen der pannonischen, alpinen und mediterranen Kultur macht sich auf der Speisekarte deutlich: Viele slowenische Gerichte stammen aus diesen drei großen Kulturen.


Die ältesten slowenischen Speisen bestehen aus Mehl oder Schrot. Am bekanntesten ist das speziell für Feiertage gebackene Brot in Form geflochtener Laibe oder Zöpfe: die "struklji", die von den Slowenen auf 70 verschiedene Arten zubereitet werden, darunter mit süßer Füllung oder mit Fleisch und Gemüse. Aus Schweinefleisch werden Weißwurst, Blutwurst, Braten, gefüllte Kutteln, Räucherwürste, Salami, Schinken, Speck und der vorzügliche, in den höchsten Tönen gelobte Karst-Schinken ("prsut") hergestellt.


Der nordöstliche Teil Sloweniens ist bekannt für herausragende Weißweine. In dieser Region sind außer den führenden Sorten Welsch- ("Laski") und Rhein-Riesling ("Renski rizling") auch andere Spitzenweine verbreitet. In Gornja Radgona begann man 1852 mit der Herstellung von Schaumweinen. Im Südwesten Sloweniens wachsen die Weine unter dem Einfluss des mediterranen Klimas. Entlang der Adriaküste und in der Karstregion werden zumeist Rotweine in großer Vielfalt angebaut.


Sitten und Gebräuche


Die meisten traditionellen Bräuche sind verschwunden - nicht aber die Liebe der ländlichen Bewohner, Feste zu feiern. Und zu Neujahr und am Fasching kann man noch Masken uralter Tradition sehen. Die slowenische Musik hört man vielfach, doch klingt sie in unseren Ohren durchaus nicht fremd. Diese Klänge - sehr häufig auf der Ziehharmonika - hört man oft im Radio. Typisch dafür sind die "Oberkrainer"-Musiker. Die alten Volkstrachten sind sehr schön, bunt und originell. Man kann sie noch bei Folklore-Veranstaltungen sehen.


Souvenirs


Schmiedearbeiten, Holzwaren, auch geflochtene Körbe kann man in Städten und Dörfern finden. Auch Trinkgläser und andere Gegenstände aus Glas sind beliebte Mitbringsel.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Änderung der Zollbestimmungen - seit dem 1. März 2014 gilt folgende Ausnahmeregelung:


In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ungarn oder Rumänien gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei eingeführt werden.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;


1 Liter Spirituosen und 4 Liter Wein;


16 Liter Bier;


eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


Geschenke/andere Waren im Gesamtgegenwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 150 Euro.


Achtung: Bei der Einfuhr von CB-Funkgeräten muss eine Genehmigung bei der slowenischen Botschaft in Berlin besorgt werden.

Klimainformationen


Im Allgemeinen zeichnet sich das Klima Sloweniens, durch gemäßigte Jahrestemperaturen und relativ hohe Niederschlagsmengen aus. In der 300 m hoch gelegenen Hauptstadt Ljubljana werden im Winter etwa -1°C gemessen und während der Sommermonate steigt das Thermometer im Durchschnitt auf Temperaturen von 25°C. Mit Regenfällen muss man immer rechnen. Die durchschnittliche Regenmenge beträgt jährlich etwa 1.383 mm. Nur im äußersten Westen des Landes, in der Gegend entlang der Adriaküste dominieren mediterrane Einflüsse, so dass das Klima milder und trockener ist.


Beste Reisezeit


Entlang der Adriaküste ist von März bis Spätherbst die angenehmste Reisezeit. Der mittlere und nördliche Teil Sloweniens sollte zwischen Mai bis September bereist werden.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Keine.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Slowenien ist malaria-frei.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro (EUR)


1 Euro = 100 Cent


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise nach Slowenien aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Slowenien in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.


Umtauschempfehlung: im Reiseland


Umtausch: Geldumtausch ist außer bei Banken auch an den Wechselstellen der Hotels, Tankstellen, Reisebüros, Supermärkte sowie kleineren Wechselstellen möglich.


Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, Visa) - werden von größeren Hotels, Geschäften und Autovermietern akzeptiert. In kleineren Orten wird oft Barzahlung erwartet.


Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.


Reiseschecks: Nein

Auskunftstellen


Slowenisches Fremdenverkehrsamt
Maximiliansplatz 12 a
80333
München
(0 89) 29 16 12 73
(0 89) 29 16 12 02
info@slovenia.info


Slovenian Tourist Information Centre (STIC)
Dimiceva 13
1000
Ljubljana /Slowenien
(00386 1) 589 85 60
(00386 1) 589 85 50
www.slovenia-tourism.si
info@slovenia.info


Ljubljana Tourist Board
Krekov trg 10
1000
Ljubljana /Slowenien
(00386 1) 306 45 94
(00386 1) 306 45 83
www.slovenia-tourism.si
info@visitljubljana.si


Deutsch-Slowenische Industrie- und Handelskammer
Poljanski nasip 6
1000
Ljubljana /Slowenien
(00386 1) 252 88 69
(00386 1) 252 88 60
ahk@ahkslo.si


Botschaften und Konsulate



Botschaft der Republik Slowenien


mit Konsularabteilung
Hausvogteiplatz 3-4
10117
Berlin
(0 30) 20 61 45 70
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Honorarkonsulat der Republik Slowenien
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Mo und Do 9-13 Uhr
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Honorarkonsulat der Republik Slowenien
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Di und Mi 10-13 Uhr
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Mo, Mi und Fr 10-13 Uhr, Mi außerdem 15-17 Uhr
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Honorarkonsulat der Republik Slowenien
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Di 9-12 Uhr
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Honorarkonsulat der Republik Slowenien
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Sehenswertes


Ljubljana


Sloweniens Hauptstadt ist eine kosmopolitische Stadt mit mittelalterlichem Kern. Dabei gelingt es ihr, ein Erscheinungsbild beizubehalten, das viele andere europäische Hauptstädte schon längst verloren haben. Es ist eine Stadt mit Seele. Die Stadt an den Ufern des Flusses Ljubljanica bezieht ihren charmanten Charakter vor allem von den Brücken, Parkanlagen, grünen Ufern und einer weithin unversehrt erhaltenen Natur. Attraktiv ist die Stadt durch Perlen der Barockkunst und Architektur, den malerischen, offenen Marktplatz und ihre Jugendstil-Paläste. Ljubljana hat eine faszinierende Kunst- und Kulturszene, besonders auf dem Gebiet der darstellenden Künste. Jedes Jahr gibt es ein internationales Festival.


Maribor


Maribor ist Sloweniens zweitgrößte Stadt, die ihre Stadtrechte schon im 13. Jahrhundert erhielt. Jahrhundertelang war Maribors Existenz eng mit dem Weinhandel verknüpft, einem Monopol, das der Habsburger Dynastie gehörte. Maribor ist noch immer ein Zentrum der Weinkultur; hier wachsen die Trauben für den besten Weißwein. Der älteste Weinstock der Welt, an dem seit mehr als 400 Jahren Trauben wachsen, zieht immer noch viele Besucher an. Besonders sehenswert ist die Altstadt an der Drau mit der Lände, wo einst Flöße anlegten. Im Wasser spiegeln sich der Gerichtsturm aus dem 14. Jahrhundert und der Wasserturm, in dem heute eine Vinothek untergebracht ist.


Das moderne Maribor ist eine Stadt mit einer Universität, einem Bischofssitz, einer Oper und einem Ballett-Theater, mit Museen, Kunstgalerien und Kongresshallen. Kurz gesagt: ein reiches Kulturzentrum.


Alte Städte


Neben den größeren Städten Ljubljana und Maribor sind viele kleinere slowenische Städte außerordentlich interessant, da ihre Stadtkerne trotz vieler Zerstörungen das mittelalterliche Erscheinungsbild bewahrt haben. Zu den mittelalterlichen Städten, deren Wurzeln noch in die römische Periode reichen, gehören neben Ljubljana auch Celja und Ptuj. Viele Siedlungen, die einst größere Städte waren, kommen einem heute wie kleine Ortschaften vor; dazu gehören auch Visnja Gora, Kostanjevica na Krki und Vipavski Kriz.


Portoroz


Dies ist ein international bekannter Ferienort an der Adria. Es gibt dort ein Spielkasino mit einer mehr als 80jährigen Tradition und den größten und modernsten Yachthafen Sloweniens. Eine lange, blumenübersäte Promenade folgt den Konturen der Küste. Der Strand ist sehr hübsch. Im istrischen Hinterland liegen die mittelalterlichen Städtchen Piran, Izola und Koper.


Bled


Der 501 m hoch gelegene Ort gilt als einer der besten alpinen Ferienorte durch seine friedvolle Atmosphäre, das milde Klima, die saubere Luft und das warme Thermalwasser. Man kann rudern, segeln, windsurfen, im See oder in Gebirgsflüssen angeln, Kajak oder Kanu fahren und raften.


Lipica


Knapp an der slowenisch-italienischen Grenze, inmitten einer grünen Oase im typischen Karstland, liegt Lipica, das Stammgestüt der edlen weißen Lipizzanerhengste, heute eines der schönsten kulturgeschichtlichen Denkmäler von Slowenien. Seit 1580 werden hier Lipizzaner gezüchtet; seit 40 Jahren wird die eigene klassische Reitschule gepflegt. Inzwischen wurde Lipica ein modernes Fremdenverkehrszentrum mit etwas nostalgischem Charakter. Man findet Hotels, ein Casino, einen Golfplatz, Tennisplätze, unberührte Natur. Und natürlich Lipizzaner - auch für Reitkurse, Ausritte und Kutschfahrten. Man kann die alte Gestütsanlage besichtigen und sieht Vorführungen der klassischen Reitschule der Lipizzaner - mit Musikbegleitung.


Postojna


Die slowenische Karstlandschaft erstreckt sich vom Fluss Soca (Isonzo) im Nordwesten bis zum Fluss Kolpa im Südosten und schließt die klassische Karstgegend im Hinterland der Bucht von Triest ein. Die Einwirkung des Wassers auf den Kalkstein hat die typischen Karstformen hervorgebracht, wie Einsturzdolinen, Spalten und unterirdische Höhlen. Höhlenliebhaber können etwa 100 Karsthöhlen erforschen, von denen 25 für Touristen zugänglich sind und einige weitere unter fachmännischer Führung besucht werden können. Die bekanntesten sind die Grotten von Postojna ("Adelsberger Grotten"), eine der größten und am leichtesten zugänglichen Höhlen; die Besucher gelangen auf einem elektrischen Zug in das Höhleninnere. Stalagtiten und Stalagmiten, Säulen und lichtdurchlässige Vorhänge vermitteln großartige Eindrücke, und die unterirdischen Höhlengewässer sind Unterschlupf für einen außergewöhnlichen Bewohner, die Amphibie Proteus anguinus - den Grottenolm.


Triglav-Nationalpark


Sloweniens erster Nationalpark umfasst fast den gesamten slowenischen Teil der Julischen Alpen. Er zeigt alle für Slowenien charakteristischen Landschaftsmerkmale. Neben den Alpentälern, Höhenzügen und Gipfeln der Julischen Alpen gibt es Naturschätze in Form von hochgelegenen Bergseen, Wasserfällen, Schluchten, Tälern und Karstformen auf Hochgebirgsniveau. Die bemerkenswert reiche und vielfältige Pflanzen- und Tierwelt mit ihren zahlreichen landschaftstypischen Spezies spiegelt sehr markant die Kontraste zwischen dem kalten alpinen Norden und dem sanften mediterranen Süden wieder.


Heilbäder


Sie haben einen besonders guten Ruf und ein erstklassiges medizinisches Leistungsniveau. An erster Stelle: Rogaska Slatina, dessen Quellwasser den höchsten Magnesiumgehalt aller europäischer Quellwässer aufweist.


Spielkasinos


Der slowenische Glücksspiel- und Vergnügungstourismus basiert auf einem kompletten Angebot, das neben dem eigentlichen Glücksspiel auch sehr gute Hotellerie-, Shopping-, Erholungs-, Versorgungs-, Kulturangebote sowie medizinische Möglichkeiten in Heilbädern aufweist, und bei dem das Glücksspiel nicht nur als reines Hasardspiel betrachtet wird. In Slowenien werden heute neun Spielkasinos betrieben. Das erste entstand vor 80 Jahren in Portoroz; es folgten Lipica, Bled, Nova Gorica, Rogaska Slatina, Kranjska Gora, Otocec, Maribor und Ljubljana. Das größte und dabei jüngste Vergnügungszentrum ist das Kasino "Perla" in Nova Gorica.


Nostalgiezüge


Die Sammlung der Slowenischen Eisenbahnen beinhaltet mehr als 50 Dampflokomotiven, fast 30 Waggons und einen reichen Bestand an anderen Zügen verschiedenster Typen aus unserer Vergangenheit. Einige Lokomotiven und Waggons wurden für den Verkehr wiederhergestellt. Von Mitte Juni bis Mitte September fahren Nostalgiezüge jeden zweiten Donnerstag ab Jesenice durch Bled und Bohinjska Bistrica bis Most na Soci und jeden zweiten Samstag ab Ljubljana bis Novo mesto.

Reisehinweise


In Slowenien werden wegen der gestiegenen Zahl von Personen, die unerlaubt eingereist sind, verstärkt Kontrollen durchgeführt. Personen sollten sich jederzeit durch Reisepass oder Personalausweis ausweisen können. Das Fehlen von Ausweisdokumenten kann mit Bußgeld bestraft oder zur Festnahme führen.


Allgemeine Hinweise:


In letzter Zeit ist in Slowenien ein spürbarer Anstieg der Kriminalität zu verzeichnen. Vorsicht walten lassen sollten Reisende auf jeden Fall auf Autobahnrastplätzen. Hier sollten Wertsachen und Reisedokumente nicht aus den Augen gelassen werden. Zunehmend werden Reisende mit Wohnmobilen, Wohnwagen, Bootstrailern etc. Opfer von Trickdiebstählen. Die Fahrzeugbesitzer werden auf ein vermeintliches Problem aufmerksam gemacht und zum Anhalten veranlasst. Bei dieser Gelegenheit werden in der Regel Gegenstände aus dem Fahrzeug gestohlen. Es wird empfohlen, das Fahrzeug beim Verlassen immer zu verschließen oder einen Mitfahrer im Wagen zu lassen.


Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


BELEGE AUFBEWAHREN: Auch Reisende können mit Bußgeld bestraft werden, wenn sie im Fall von behördlichen Kontrollen Rechnungsbelege für ihre Einkäufe und Restaurantbesuche nicht vorzeigen können.


KRIMINALITÄT: Reisende sollten sich vor Betrug und Kleinkriminalität in Acht nehmen.


DROGEN: Drogenhandel wird durch die slowenischen Polizei- und Justizbehörden sehr streng geahndet. Die Ein- und Durchfuhr von Betäubungsmitteln aller Art und Menge ist untersagt. Fälle von Verurteilungen zu mehrjährigen Haftstrafen sind vorgekommen.


RAUCHVERBOT: In Slowenien ist in geschlossenen öffentlichen Räumen das Rauchen streng verboten.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Öffnungszeiten Großglockner Hochalpenstraße: 

Die Großglockner Hochalpenstraße ist i.d.R. von Anfang Mai bis Anfang November geöffnet (je nach Wetterverhältnissen).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Kärnten: Aber bitte mit Sahne!
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
Ungefähre Gruppengröße:
30
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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
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Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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